Terrorismus

Wüst zu Umsturzplänen: «Nicht in lächerliche Ecke schieben»

Hendrik Wüst (CDU), Ministerpräsident, spricht während der aktuellen Stunde im Landtag.

Hendrik Wüst (CDU), Ministerpräsident, spricht während der aktuellen Stunde im Landtag.

Düsseldorf (dpa/lnw). NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat davor gewarnt, die Gefahr durch die Reichsbürger zu unterschätzen. «Man darf das nicht in die lächerliche Ecke schieben», sagte Wüst am Donnerstag in der Sendung «Frühstart» von RTL/ntv.

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Das klinge in Teilen sicher «spinös», «aber wenn da Menschen dabei sind mit militärischer Ausbildung, auch militärischer Führungserfahrung, auch Polizisten sollen dabei sein, die Zugang zu Waffen finden, dann muss man das ernst nehmen», so Wüst.

«Da ist sicherlich manches dabei, wo normale Menschen mit dem Kopf schütteln. Aber diese Mischung, die macht es halt leider dort.» Der gestrige Tag zeige aber, dass der Staat wehrhaft sei.

Bei einer bundesweiten Razzia zur Vereitelung eines Staatsstreiches waren am Mittwoch rund 3000 Polizisten im Einsatz. 25 Verdächtige wurden festgenommen.

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«Reichsbürger» sind Menschen, die die Bundesrepublik und ihre demokratischen Strukturen nicht anerkennen. Der Verfassungsschutz rechnet der Szene bundesweit rund 21.000 Anhänger zu.

© dpa-infocom, dpa:221208-99-826927/3

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