Herstellers Antica Macelleria Falorni

Salami mit Ehec-Bakterien belastet – deutschlandweiter Rückruf

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit warnt vor dem Verzehr einer bestimmten Charge Wildschweinsalami der Di Gennaro Feinkost- und Weinhandelsgesellschaft.

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit warnt vor dem Verzehr einer bestimmten Charge Wildschweinsalami der Di Gennaro Feinkost- und Weinhandelsgesellschaft.

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat vor dem Verzehr einer bestimmten Charge von Wildschweinsalami gewarnt. Demnach sollen einige Produkte des Herstellers Antica Macelleria Falorni mit verotoxinbildenden E.coli-Bakterien (Ehec) belastet sein. Diese Bakterien können beim Menschen schwere Magen-Darm-Erkrankungen auslösen.

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Konkret betroffen ist das Produkt Salame con cinghiale, Salami mit Wildschwein, welches in einer 350-Gramm-Packung durch die Di Gennaro Feinkost- und Weinhandelsgesellschaft deutschlandweit in Verkehr gebracht wurde. Der Hersteller Antica Macelleria Falorni mit Sitz in Florenz habe nun alle Produkte der Charge 22259 mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 13.2.2023 zurückgerufen, heißt es in einer vom Bundesamtes für Verbraucherschutz veröffentlichten Mitteilung. Die Chargennummer befindet sich nach Angaben des Herstellers auf der Rückseite der Banderole, das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Seitenfläche.

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit warnt vor dem Verzehr einer bestimmten Charge Wildschweinsalami der Di Gennaro Feinkost- und Weinhandelsgesellschaft.

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit warnt vor dem Verzehr einer bestimmten Charge Wildschweinsalami der Di Gennaro Feinkost- und Weinhandelsgesellschaft.

Salamirückruf: Supermärkte bundesweit betroffen

Das betroffene Produkt wurde in der Zeit vom 8. November bis 18. November 2022 an Filialen verschiedener Handelskonzerne, Einzelhändler, Metzgereien sowie Feinkostgeschäfte ausgeliefert. Produkte dieser Charge sollten auf keinen Fall verzehrt werden und können in die jeweiligen Verkaufsstätten zurückgebracht werden, teilt das Bundesamt für Verbraucherschutz mit.

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Andere Chargen und Produkte sowohl des Herstellers als auch des Feinkosthandels seien von dem Rückruf nicht betroffen.

Die sogenannten Enterohämorrhagische Escherichia coli (Ehec) sind bestimmte krankheitsauslösende Stämme der Darmbakterien Escherichia coli. Bei einer möglichen Erkrankung können wässrige Durchfälle oder Übelkeit, Erbrechen und/oder Bauchschmerzen, in seltenen Fällen auch Fieber und blutige Durchfälle auftreten. Nach dem Verzehr beträgt die Inkubationszeit meistens nur zwischen ein und drei Tagen.

Babys und Kinder sowie ältere oder abwehrgeschädigte Personen sind laut des Bundesamtes für Verbraucherschutz eher anfällig für eine Erkrankung sowie die Entwicklung von schweren Verläufen und Komplikationen. „Sollten Verbraucher die genannten Symptome verspüren, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht und auf den Verdacht auf Ehec hingewiesen werden“, heißt es in der Pressemitteilung.

RND/al

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