Razzia gegen mutmaßliche Extremisten

Suche geht weiter: Hat die „Reichsbürger“-Szene noch mehr Waffen?

Bei einer Razzia gegen sogenannte "Reichsbürger" stehen Polizisten vor einem durchsuchten Objekt in Frankfurt.

Bei einer Razzia gegen sogenannte "Reichsbürger" stehen Polizisten vor einem durchsuchten Objekt in Frankfurt.

Berlin. Nach den Durchsuchungen und Festnahmen in der „Reichsbürger“-Szene gehen die Ermittlungen weiter. Dabei wird auch geschaut, ob die Beschuldigten noch weitere Waffen versteckt haben. Den Obleuten des Innenausschusses des Bundestages war am Mittwoch nach übereinstimmenden Angaben von Teilnehmern der Unterrichtung mitgeteilt worden, bei der Razzia seien zunächst zwei Langwaffen, eine Kurzwaffe sowie Schwerter und Armbrüste, Schreckschuss- und Signalschusswaffen gefunden worden.

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Diese Waffen seien nur teilweise bei mutmaßlichen Mitgliedern der Gruppe gefunden worden, die über eine waffenrechtliche Erlaubnis verfügten. Dem Vernehmen nach waren darunter auch Dienstwaffen.

Razzia in elf Bundesländern

Die Bundesanwaltschaft hatte am Mittwoch in elf Bundesländern sowie in Italien und Österreich insgesamt 25 Menschen festnehmen lassen. 22 von ihnen wirft sie vor, Mitglied einer terroristischen Vereinigung zu sein, die das politische System in Deutschland stürzen wollte. Bei 19 Verdächtigen wurden die Haftbefehle bis zum Mittwochabend vollzogen, sie befinden sich somit in Untersuchungshaft.

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RND/dpa

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