SZ

Freilichtbühne Freudenberg verkaufte Kostüme der vergangenen Jahre
Andrang war riesig

Viele Menschen stöberten im Fundus! Jede Person erhielt einen „Laufzettel“, an dem sich das Helferteam orientierten konnte, um den Überblick über die verkauften Kostüme nicht zu verlieren.
  • Viele Menschen stöberten im Fundus! Jede Person erhielt einen „Laufzettel“, an dem sich das Helferteam orientierten konnte, um den Überblick über die verkauften Kostüme nicht zu verlieren.
  • Foto: Pauline Vollpert
  • hochgeladen von Peter Barden (Redakteur)

pav Freudenberg. Menschen allen Alters strömten am Samstagnachmittag in Scharen nach Freudenberg zur Freilichtbühne. Denn zum ersten Mal wurden dort Kostüme vergangener Spielzeiten verkauft – das hatte sich wohl herumgesprochen. Dennoch hatte niemand mit so einem großen Andrang gerechnet. Doch das Team der Freilichtbühne war mit 50 Helferinnen und Helfern gut vorbereitet auf den Ansturm.
"Einfach mal gucken"Nicht nur die Rheinländer scheinen Kostüme zu mögen, sondern auch die Siegerländer. Viele kamen, ohne einen konkreten Anlass für einen Kostümkauf zu haben, hatten davon gehört und wollten „einfach mal gucken“. Andere hatten vor, sich für die anstehende Karnevalssaison oder Auftritte im Tanzverein auszustatten.

pav Freudenberg. Menschen allen Alters strömten am Samstagnachmittag in Scharen nach Freudenberg zur Freilichtbühne. Denn zum ersten Mal wurden dort Kostüme vergangener Spielzeiten verkauft – das hatte sich wohl herumgesprochen. Dennoch hatte niemand mit so einem großen Andrang gerechnet. Doch das Team der Freilichtbühne war mit 50 Helferinnen und Helfern gut vorbereitet auf den Ansturm.

"Einfach mal gucken"

Nicht nur die Rheinländer scheinen Kostüme zu mögen, sondern auch die Siegerländer. Viele kamen, ohne einen konkreten Anlass für einen Kostümkauf zu haben, hatten davon gehört und wollten „einfach mal gucken“. Andere hatten vor, sich für die anstehende Karnevalssaison oder Auftritte im Tanzverein auszustatten. Viele der Besucherinnen und Besucher kamen aus dem Siegener Bereich, einige aber auch aus dem Sauerland und dem Ruhrgebiet.
Um 14.10 Uhr startete der Verkauf, und auch gegen 15 Uhr hatte sich das Feld kaum gelichtet. Da nicht mehr als 50 Menschen zugleich in den Kostümfundus dürfen, wartete der Rest geduldig draußen und freute sich sehr darüber, dass es nicht regnete und die jungen Helferinnen der Freilichtbühne, die selbst zum aktiven 150-Personen-Ensemble gehören, mit Kaffee, Kuchen und Würsten im Brötchen herum gingen. Jede Person, die vorbeikam und sich entweder bereits in das eben eingekaufte Kostüm eingekleidet hatte oder es Arm hielt, wurde genauestens von den noch Wartenden beäugt und gefragt, was es oben noch zu holen gäbe.

Gruppenkostüme sehr beliebt

Ein paar zeigten sich traurig, als viele mit Bienenkostümen, die aus dem Stück „Biene Maja“ von 2003 stammten, an ihnen vorbeiliefen. Überhaupt schienen die Gruppenkostüme, worunter Kanarienvögel, Fledermäuse, Hasen, Lebkuchenmännchen und Sterne fielen, sehr beliebt zu sein, wie Christina Schaab, Spielleiterin des Erwachsenentheaters und Initiatorin des Kostümverkaufs, mit einem prüfenden Blick auf die leeren Kleiderstangen feststellte. Obwohl viele der Kostüme, darunter auch besonders die Kleider, für andere Stücke recycelt und damit wiederverwendet werden können, sammelte sich in den Jahren doch Einiges, darunter auch Requisiten, an.
Neben den handgemachten Kostümen der Freilichtbühne standen auch einst geschenkte, wie zum Beispiel von ehemaligen Ballettstudios, und gespendete Kostüme zum Verkauf. Grund des Kostümverkaufs ist ein Mangel an Platz, und da im Sommer auch „Das Dschungelbuch“ auf dem Spielplan steht und deshalb viele große Tierkostüme untergebracht werden müssen, war der Verkauf eine Notwendigkeit. Auch für das Erwachsenenstück „Wochenend´ und Sonnenschein“, die knallbunte Verwechslungskomödie aus den 1970er-Jahren, gibt es wieder neue Kostüme.

Erlös für die Jugendarbeit der Freilichtbühne

Dennoch ist es natürlich nicht immer leicht, wenn man sich nach vielen Jahren der Aufbewahrung von alten Kostümschätzen trennen muss, erzählte Christina Schaab, die seit 40 Jahren im Verein ist und daher nicht nur in das Theaterleben hineingeboren wurde, sondern auch damit aufgewachsen ist, im Gespräch mit der SZ. Zwar hatte sie ein schlechtes Gewissen, dass so viele Menschen so lange warten mussten, doch freute sie sich umso mehr, dass die Veranstaltung mit circa 800 Besucherinnen und Besuchern so großen Anklang fand.  Der Erlös der verkauften Kostüme und Requisiten, deren Preise zwischen fünf und 25 Euro variierten, kommt der Jugendarbeit an der Freilichtbühne zugute.

Autor:

Pauline Vollpert (Freie Mitarbeiterin) aus Siegen

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