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TV-Kritik: „Das Versprechen“ aus der ARD-Reihe „Tödliche Geheimnisse“
Anke Engelke, Nina Kunzendorf und fiese Typen

Karin Berger (Anke Engelke, l.) und Rommy Kirchhoff (Nina Kunzendorf) recherchieren als investigative Journalistinnen. Sie finden heraus, wer den Preis für günstig gebauten Wohnraum im boomenden Berlin bezahlt: illegale Arbeitsmigranten, die sklavenähnlich auf Baustellen ausgebeutet werden. „Das Versprechen“, der dritte Teil der ARD-Reihe „Tödliche Geheimnisse“, lief am Samstag, 20.15 Uhr, im Ersten.
  • Karin Berger (Anke Engelke, l.) und Rommy Kirchhoff (Nina Kunzendorf) recherchieren als investigative Journalistinnen. Sie finden heraus, wer den Preis für günstig gebauten Wohnraum im boomenden Berlin bezahlt: illegale Arbeitsmigranten, die sklavenähnlich auf Baustellen ausgebeutet werden. „Das Versprechen“, der dritte Teil der ARD-Reihe „Tödliche Geheimnisse“, lief am Samstag, 20.15 Uhr, im Ersten.
  • Foto: ARD Degeto/Christiane Pausch
  • hochgeladen von Alexander W. Weiß (Redakteur)

aww Berlin/Frankfurt. Nina Kunzendorf und Anke Engelke recherchieren im Berliner Sumpf aus Politik, Bauwirtschaft und organisierter Kriminalität. Im starbesetzten Drama „Das Versprechen“, dem dritten Teil der ARD-Reihe „Tödliche Geheimnisse“ (Samstag, 20.15 Uhr, Das Erste) seit 2016, geben sie ein Journalistinnen-Duo wie aus dem Bilderbuch ab: ruhig, besonnen, empathisch, doch zielgerichtet und beharrlich. Da passt es gut, dass auch die Handlung sich allmählich, geradlinig entwickelt und angenehm leise erzählt ist. Selten, dass einmal ein lautes Wort fällt, der Film atmet eine dem Inhalt angemessene Melancholie und Traurigkeit.

aww Berlin/Frankfurt. Nina Kunzendorf und Anke Engelke recherchieren im Berliner Sumpf aus Politik, Bauwirtschaft und organisierter Kriminalität. Im starbesetzten Drama „Das Versprechen“, dem dritten Teil der ARD-Reihe „Tödliche Geheimnisse“ (Samstag, 20.15 Uhr, Das Erste) seit 2016, geben sie ein Journalistinnen-Duo wie aus dem Bilderbuch ab: ruhig, besonnen, empathisch, doch zielgerichtet und beharrlich. Da passt es gut, dass auch die Handlung sich allmählich, geradlinig entwickelt und angenehm leise erzählt ist. Selten, dass einmal ein lautes Wort fällt, der Film atmet eine dem Inhalt angemessene Melancholie und Traurigkeit.

Eiskalte Petra Schmidt-Schaller

Es steht zu befürchten, dass die Erzählung um moderne Sklaverei und die Ausbeutung illegaler Schwarzarbeiter aus Osteuropa nur allzu nah an der Realität ist. Den zynischen Baulöwen kümmern die Unfallopfer auf der Baustelle wenig: Bezahlbarer Wohnraum, sagt er, sei den Leuten wichtiger als eine Handvoll Ukrainer. Kirchhoff und Berger (Kunzendorf/Engelke) sind opfernah, aber der Wahrheit verpflichtet unterwegs und werden selbst Opfer der intriganten Assistentin (kalt wie ein Fisch: Petra Schmidt-Schaller) des ambitionierten Bausenators (Mark Waschke). Am Ende des wohltuend unorthodoxen Krimidramas kommen einige fiese Typen ungestraft davon – auch das sicher (und leider) dicht an der Wirklichkeit.

Autor:

Alexander W. Weiß (Redakteur) aus Siegen

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