Bezirksregierung Arnsberg fördert Ausstellung mit 50 000 Euro
Anna Boghiguian im Herbst im MGKSiegen

Anna Boghiguians Ausstellung „The People’s People“ war 2017 in der Galerie Sfeir-Semler in Hamburg zu sehen. Im Herbst zeigt das MGKSiegen die erste monografische Museumsausstellung zu der international renommierten Gegenwartskünstlerin.
  • Anna Boghiguians Ausstellung „The People’s People“ war 2017 in der Galerie Sfeir-Semler in Hamburg zu sehen. Im Herbst zeigt das MGKSiegen die erste monografische Museumsausstellung zu der international renommierten Gegenwartskünstlerin.
  • Foto: Courtesy the artist & Sfeir-Semler Gallery Beirut/Hamburg
  • hochgeladen von Regine Wenzel (Redakteurin)

sz Arnsberg/Siegen. Das Museum für Gegenwartskunst Siegen (MGKSiegen) erhält von der Bezirksregierung Arnsberg für die Durchführung der Ausstellung „Anna Boghiguian“ einen Förderbescheid in Höhe von 50 000 Euro, wie es in einer Mitteilung der Bezirksregierung heißt. Die Mittel kommen aus der Förderung für bildende Kunst des Landes Nordrhein-Westfalen. Das Museum für Gegenwartskunst Siegen zeigt die erste monografische Museumsausstellung zu Anna Boghiguian in Deutschland vom 3. September 2021 bis 9. Januar 2022.

Goldener Löwe in Venedig 2015

Die 1946 geborene ägyptisch-kanadische Künstlerin armenischer Herkunft, die als eine der interessantesten Gegenwartskünstlerinnen unserer Zeit gilt, ist vielfach international ausgezeichnet worden. Sie war Teilnehmerin der Documenta 13 in Kassel. Im Jahr 2015 erhielt sie den Goldenen Löwen für den Beitrag im armenischen Pavillon auf der 56. Biennale di Venezia.

Mit Ausstellungsort Siegen beschäftigen

Anna Boghiguian macht in ihren Arbeiten die nachhaltigen Auswirkungen von historischen, ökonomischen und politischen Bedingungen auf die Gegenwart zum Thema. In Auseinandersetzung mit Orten und Kulturen auf ihren Reisen durch verschiedene Kontinente entwickelt Anna Boghiguian Künstlerbücher, Zeichnungen, Collagen und raumfüllende Installationen. Vor ihren Einzelausstellungen verbringt die Künstlerin gerne einige Zeit in der Region, in der sie ihre Arbeiten dann präsentiert. Das plant sie auch in Siegen. Sie will sich für das Projekt im Museum für Gegenwartskunst Siegen konkret mit dem Ausstellungsort Siegen beschäftigen und für die Entwicklung einer neuen Installation an die regionale und nationale Kulturgeschichte anknüpfen.

"Amarantus" bis 8. August verlängert

Die derzeit noch (hinter den wegen der Corona-Schutzmaßnahmen verschlossenen Türen) laufende Ausstellung von Mariana Castillo Deball, „Amarantus“, ist übrigens gerade bis 8. August verlängert worden, wie aus dem Museum zu erfahren war, sodass vielleicht doch noch die Gelegenheit bestehen wird, die Ausstellung „real und in Farbe“ anzusehen.

Kunsttag zum Thema "Kunstwege" geplant

Außerdem, teilte Stefanie Scheit-Koppitz vom MGKSiegen mit, dass es auch in diesem Jahr einen Kunsttag mit zahlreichen Teilnehmern geben wird. Das Thema des Kunsttages am 9. Mai lautet diesmal „Kunstwege“. Corona-bedingt wird dieser Tag allerdings in abgespeckter und „distanzierter“ Form stattfinden müssen. Der Kunsttag wird gestaltet vom Siegerlandmuseum und der Produzentengalerie KuKu, der Kunstverein und die Jugendkunstschule sind dabei, ebenso wie das Museum für Gegenwartskunst und das Bruchwerk-Theater. Die Gruppe 3/55 und die Art Galerie beteiligen sich sowie die Arbeitsgemeinschaft Siegerländer Künstlerinnen und Künstler (ASK).

Autor:

Redaktion Kultur

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