TV-Kritik: "Tatort: Krieg im Kopf" aus Göttingen
Aufwühlender Zukunftskrimi mit Furtwängler und Kasumba

Führt die Spur zur Bundeswehr? Anais (Florence Kasumba, l.) und Charlotte (Maria Furtwängler) befragen Josch (Julius Nitschkoff) im „Tatort“-Fall „Krieg im Kopf“.
  • Führt die Spur zur Bundeswehr? Anais (Florence Kasumba, l.) und Charlotte (Maria Furtwängler) befragen Josch (Julius Nitschkoff) im „Tatort“-Fall „Krieg im Kopf“.
  • Foto: NDR/Manju Sawhney
  • hochgeladen von Regine Wenzel (Redakteurin)

dee Göttingen. Von wegen Provinz: Kommissarin Lindholm bekam es im jüngsten Tatort aus Göttingen („Krieg im Kopf“, Sonntagabend im Ersten) mit Geheimdiensten, Wissenschaftlern und geheimen Waffen zu tun, die alles bisher Dagewesene in den Schatten stellten. „Fast wie Terminator“, scherzte ein Beamter zu Beginn, und er sollte nach dem Mord an einer Frau recht behalten. Hier agierten Kriminelle mit Mikrowellen, die Menschen in den Irrsinn trieben und Hirnströme beeinflussten oder sie schmerzunempfindlich machten. Nach einem zähen Beginn entwickelte sich der futuristische Krimi doch zu einer spannenden Geschichte, in der die nach Göttingen strafversetzte Lindholm mit ihrer neuen Kollegin Schmitz (Florence Kasumba) ermittelte.

Oetzmann gelang meist spannender Film

Regisseur Jobst Christian Oetzmann inszenierte einen Hightech-Krimi, der für viele etwas weit hergeholt wirken könnte und sich an Kino-Vorbilder anlehnte, ohne sie freilich zu erreichen. Maria Furtwängler testete einen neuartigen Kampfhelm selbst und machte als Kommissarin eine gute Figur, eher teilnahmslos wirkte dabei ihre neue Kollegin, die selbst im Verdacht stand, verrückt zu werden. Fast wäre alles noch aufgrund höherer Staatsinteressen noch vertuscht wurden, doch die Kommissarin hatte ein Back-up und wurde noch zum Whistleblower. Ein aufwühlender und meist spannender „Tatort“ aus der tiefen niedersächsischen Provinz.

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Redaktion Kultur

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