Auch Siegen vertreten durch Fotograf René Traut
Ausstellung im NRW-Landtag mit pressefotos des Jahres

Ende März ist dieses Foto entstanden: René Traut zeigt eine leere HTS, die die ganze  "Ausweglosigkeit" in sich zu vereinen scheint, die man angesichts des Lockdowns verspüren kann.
  • Ende März ist dieses Foto entstanden: René Traut zeigt eine leere HTS, die die ganze "Ausweglosigkeit" in sich zu vereinen scheint, die man angesichts des Lockdowns verspüren kann.
  • Foto: René Traut
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sz Gosenbach/Düsseldorf. Der nordrhein-westfälische Landtag zeigt bis zum 21. Januar die Ausstellung „NRW-Pressefoto 2020“. Unter den 35 präsentierten Motiven ist eine Aufnahme aus der Krönchenstadt dabei. Der Gosenbacher René Traut, der auch für Bilder in der Siegener Zeitung verantwortlich zeichnet, fotografierte am 21. März die leere Hüttentalstraße. Zum dritten Mal in Folge hat der Landtag das „NRW-Pressefoto des Jahres“ ausgeschrieben. 107 Fotografen reichten 446 Bilder ein. Davon bewarben sich zehn Journalisten mit 49 Fotos um den Nachwuchspreis (bis 30 Jahre). Mit Unterstützung der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West wurden diesmal Preisgelder in Höhe von insgesamt 22000 Euro vergeben. Alle Aufnahmen entstanden zwischen November 2019 und Oktober 2020. Vor allem die Corona-Pandemie durchzieht die Motivwahl: Zu sehen sind beispielsweise Autokinos, leere Straßen und Fußballstadien, Corona-Teststationen und Hauskonzerte. Aber auch andere Themen tauchen auf – etwa das Waldsterben, „Black-Lives-Matter“-Demonstrationen und die Schließung von Karstadt-/Kaufhof-Filialen. Die Bilder sind auch auf der Internetseite www.landtag.nrw.de zu betrachten. „Dieses Jahr“, so Landtagspräsident André Kuper, „hat uns viel abverlangt: jedem persönlich, aber auch uns als Gesellschaft und unserer Demokratie. Die Bilder des NRW-Pressefotos 2020 erzählen die Geschichten des Jahres: von Abstand halten, von Einsamkeit und vom Kampf gegen die Krankheit, aber auch von Kreativität und Mut. Jedes Bild sagt mehr als tausend Worte. Dass die Pandemie diesen Wettbewerb prägen würde, war zu erwarten. Gleichwohl überrascht es, wie vielfältig, kreativ und auch bewegend die Fotografinnen und Fotografen das Thema begleitet haben.“

Autor:

Redaktion Kultur

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