Gelder aus „Neustart“-Programm helfen
Bruchwerk-Theater reagiert auf verschärfte Auflagen

Wegen der verschärften Auflagen, mit denen die Behörden auf den Anstieg der Corona-Infektionen  reagieren, zeigt das Bruchwerk-Theater zunächst nur noch eine "Fische"-Aufführung "analog", und zwar am Freitag, 6. November.
  • Wegen der verschärften Auflagen, mit denen die Behörden auf den Anstieg der Corona-Infektionen reagieren, zeigt das Bruchwerk-Theater zunächst nur noch eine "Fische"-Aufführung "analog", und zwar am Freitag, 6. November.
  • Foto: Bernd Dreseler/Bruchwerk-Theater
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sz Siegen. Auf die aktuellen Pandemie-Entwicklungen und die daraus resultierenden Verordnungen des Landes NRW reagiert auch das Siegener Bruchwerk-Theater. In einer Pressemitteilung gehen die Verantwortlichen auf die notwendig werdenden Veränderungen ein.
„Es bleibt weiter kompliziert für unsere Gesellschaft im Allgemeinen und die Kunst im Speziellen.“ Der Kreis Siegen-Wittgenstein hat am 19. Oktober die Gefährdungsstufe 1 ausgerufen. Dies bedeute für das Bruchwerk Theater, dass nunmehr maximal 15 Zuschauer für eine Vorstellung zugelassen seien. „Mit diesen Einschränkungen ist für uns aus künstlerischer, sozialer und wirtschaftlicher Sicht kein Spielbetrieb mit Präsenzpublikum möglich. Zudem glauben wir, auch wenn wir es uns anders wünschen, dass sich diese Lage bis Ende des Jahres nicht entspannen wird“, heißt es.
Was bedeutet das für den Spielplan? Die nächsten zwei Veranstaltungen – das Konzert „Soundlabor 2.0“ am 30. Oktober sowie das Schauspiel „Fische“ am 6. November, würden noch „wie geplant unter den neuen Auflagen stattfinden“, heißt es. „Darüber hinaus sind wir gezwungen, alle weiteren Vorstellungen bis zum Ende des Jahres entweder ausfallen zu lassen, Ersatztermine zu finden oder die Abende neu zu konzipieren, sodass diese unter den aktuellen Bedingungen für unser Theater und unsere Zuschauer Sinn machen.“
An solchen Lösungen – seien sie digital, analog oder hybrid – arbeite die Crew der Studiobühne nun mit Hochdruck, um „so schnell wie möglich“ einen angepassten Corona-Sonderspielplan vorstellen zu können – mit einer den Verhältnissen trotzenden Haltung: „Wir werden nicht aufhören, uns mit unserer Welt künstlerisch auseinanderzusetzen. Erst Recht nicht in diesen schwierigen Zeiten.“

Förderung aus Bundesprogramm "Neustart"

Mit Stolz teilt das Theater weiter mit, dass der Bund dem Bruchwerk Fördermittel aus dem Programm „Neustart“ bewilligt habe. Diese Mittel erlaubten den Verantwortlichen „erstens die Finanzierung notwendiger Anschaffungen für digitale Angebote, um diesen Winter zu überstehen; sie ermöglichen zweitens auch die Installation einer leistungsfähigen UV-Luftfilteranlage, mit der die erhoffte Wiederaufnahme des analogen Spielbetriebes im Frühjahr sicher und reibungslos über die Bühne gehen kann.“
Keine Auswirkungen haben die Auflagen zurzeit auf das Workshop-Programm. Alle laufenden Kurse sowie die Einzelworkshops können wie geplant unter Abstands- und Maskenregeln stattfinden. Das gerade angelaufene Werkstattprojekt „Der Herzausreißer“ verlege die Proben zunächst in den digitalen Raum. Ob die Premiere Anfang kommenden Jahres gehalten werden könne, verschoben oder umkonzipiert werde, hänge von dem weiteren Pandemieverlauf ab.

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Redaktion Kultur

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