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Siegener bei "Deutschland sucht den Superstar" in Sölden
Daumen hoch für Ramon!

Ramon Zamani-Pour: Stimme aus Siegen beim DSDS-Recall in Sölden. Ist Ramon nicht musikalisch unterwegs, dann studiert er an der Uni Siegen Maschinenbau. Keine schlechte Ausgangslage, um an der Karriere zu „basteln"...
  • Ramon Zamani-Pour: Stimme aus Siegen beim DSDS-Recall in Sölden. Ist Ramon nicht musikalisch unterwegs, dann studiert er an der Uni Siegen Maschinenbau. Keine schlechte Ausgangslage, um an der Karriere zu „basteln"...
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  • hochgeladen von Peter Barden (Redakteur)

pebe Siegen.  Wie er auf die Idee kam, bei „Deutschland sucht den Superstar“ mitzumachen, weiß er gar nicht mehr so genau. „Ich habe immer gern gesungen, schon in der Schule“, überlegt Ramon Zamani-Pour. Ein Hobby, das er „gut ausgebaut hat“. Und von dem er überzeugt ist: „Ich denke, ich kann’s“, lächelt der 23-Jährige selbstbewusst, „es wäre schade, es geheim zu halten.“ Ramon bewarb sich bei der RTL-Show „Deutschland sucht den Superstar“ und bekam seine Chance: „Vorsingen“ beim siebten DSDS-Casting, vor den geschulten Ohren und Augen von Dieter Bohlen, Pietro Lombardi, Oana Nechiti und Xavier Naidoo.
Ein Auftritt, der nachwirkt – und letztlich für Ramon ein Ticket zum Recall im Südtiroler Bergort Sölden bereit hielt. RTL zeigt den Recall  an diesem Samstag ab 20.15 Uhr.

pebe Siegen.  Wie er auf die Idee kam, bei „Deutschland sucht den Superstar“ mitzumachen, weiß er gar nicht mehr so genau. „Ich habe immer gern gesungen, schon in der Schule“, überlegt Ramon Zamani-Pour. Ein Hobby, das er „gut ausgebaut hat“. Und von dem er überzeugt ist: „Ich denke, ich kann’s“, lächelt der 23-Jährige selbstbewusst, „es wäre schade, es geheim zu halten.“ Ramon bewarb sich bei der RTL-Show „Deutschland sucht den Superstar“ und bekam seine Chance: „Vorsingen“ beim siebten DSDS-Casting, vor den geschulten Ohren und Augen von Dieter Bohlen, Pietro Lombardi, Oana Nechiti und Xavier Naidoo.
Ein Auftritt, der nachwirkt – und letztlich für Ramon ein Ticket zum Recall im Südtiroler Bergort Sölden bereit hielt. RTL zeigt den Recall  an diesem Samstag ab 20.15 Uhr.
Fünf, sechs Minuten lang war sein gesendeter Auftritt beim Casting – „aber die Aufzeichnung hat natürlich viel länger gedauert“, berichtet Ramon beim Gespräch mit der SZ in der Cafeteria auf dem Uni-Campus in Weidenau. Dort studiert er im achten Semester Fahrzeugbau, eine Abwandlung des Fachs Maschinenbau, wie er erklärt. Dazu passt übrigens sein Hobby: der fast schon historische, getunte 3er-BMW, den sein Vater kaufte, als er drei war. An diesem Wagen gibt es immer was zu tun.

Spezialität:  hohes Singen

Die kurzen Gesprächssequenzen, die in der Sendung zu sehen waren (und auf der RTL-Seite abgerufen werden können) seien Ausschnitte aus einer längeren Kommunikation gewesen, die er in sehr guter Erinnerung hat, erzählt Ramon. Seine Spezialität ist das hohe Singen, das hat er lange trainiert und ausgebaut, und darüber gab es gleich eine Diskussion mit den Juroren.
„Die reden so mit einem, dass man sich direkt heimisch fühlt“. erinnert er sich. Fast von Anfang an – „ich kam rein, begrüßte die Jury, aber dann passierte erst mal ein paar Sekunden nichts“ – sei eine „vertrauensvolle Atmosphäre“ entstanden.

Dieter Bohlen zeigte sich konstruktiv

„Übervater“ Dieter Bohlen habe sich sehr ernsthaft um ein „konstruktives Feedback“ bemüht – vom bissig-dissenden Kritiker keine Spur. Im Gegenteil, wer sich noch einmal die Aufzeichnung ansieht, merkt, dass Bohlen Tipps gibt („Mikro näher ran, sonst wird die hohe Stimme flach“) und Interesse an seinen Kandidaten hat.
Gesungen hat Ramon „Dirty Diana“ von Michael Jackson und „Grenade“ von Bruno Mars. Er wusste, schmunzelt er, dass Dieter Bohlen die hohen Stimmen gefielen, er habe ja selbst auch bei Modern Talking diesen Part übernommen. Und die Songs selbst? Warum sollten es gerade die sein? „Weniger wegen des Textes“, erklärt Ramon, „sondern wegen der Melodie und der Höhe.“ „Grenade“ kam 2010 auf den Markt, „das hab’ ich mein halbes Leben gesungen“, an dem Song habe er gelernt, in dieser gehobenen Tonlage zu singen – „wie oft ich das gesungen habe, weiß ich gar nicht, aber da wusste ich bei jeder Silbe, wie ich singen und atmen musste.“

"Ich wollte mit Power singen"

Deshalb: Der Song war beim Casting der Joker für den Fall, dass Michael Jackson nicht so angekommen wäre (aber die Juroren hoben bei der Titelwahl anerkennend die Augenbrauen …). Jackson, den er schätzt, sei für ihn auch die größere Herausforderung gewesen: „Mit Gefühl singen kann jeder, aber ich wollte mit Power singen.“ Und das tat er: „Was ich mag, das ist das bewusste Übersteuern der Stimme, das habe ich an Michael Jackson gelernt.“
Und? Kann er sich – unabhängig von einem möglichen Erfolg in der nächsten Runde – vorstellen, mehr Musik zu machen? Ja, kann er, nickt Ramon. Schon allein als Ausgleich zum Studium. Er kann Klavier und Ukulele spielen, textet ab und an auch selbst.
Außerdem reizt ihn der Weg zur Bühne: „Na klar macht mir das Spaß, es ist ein Traum, da zu stehen und zu singen.“ Und dass die Bühne schon lange vor einer aufgebauten Empore beginnt, zeigen die Reaktionen seiner Freunde und Kommilitonen: Nach der Sendung habe er ein „krasses Feedback“ bekommen, lacht er. Gut so, denn singen kann er!

Autor:

Peter Barden (Redakteur) aus Siegen

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