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Neue Studiobühne Siegen streamt neues Stück von Laura Naumann
"Demut vor deinen Taten, Baby"

Die neue Studionbühne Siegen führte jetzt das Stück „Demut vor deinen Taten, Baby“ auf.
  • Die neue Studionbühne Siegen führte jetzt das Stück „Demut vor deinen Taten, Baby“ auf.
  • Foto: Neue Studiobühne Siegen
  • hochgeladen von Redaktion Kultur

pav Siegen. Wenn ein Theaterstück nicht wie gewohnt vor Publikum im Theater aufgeführt werden kann, muss es eben zu den Zuschauern nach Hause gebracht werden. Eine mittlerweile beliebte und bewährte Form für die Unterhaltung in den eigenen vier Wänden bietet der Livestream an.
Knapp 500 Menschen verfolgten am Freitagabend vor dem Bildschirm, wie die Neue Studiobühne Siegen das Stück „Demut vor deinen Taten, Baby“ von Laura Naumann inszenierte, wie also die ausschließlich virtuelle Premiere aussah.
Die Regie bei diesem Stück hat Jasmin Hintzke übernommen. Seit 2019 ist sie bei der Neuen Studiobühne. Als ausgebildete Theaterpädagogin kennt sie sich aus. Ursprünglich sollte ein anderes Stück auf die Bühne gebracht werden. Unter den Bedingungen der Pandemie musste dann umdisponiert werden.

pav Siegen. Wenn ein Theaterstück nicht wie gewohnt vor Publikum im Theater aufgeführt werden kann, muss es eben zu den Zuschauern nach Hause gebracht werden. Eine mittlerweile beliebte und bewährte Form für die Unterhaltung in den eigenen vier Wänden bietet der Livestream an.
Knapp 500 Menschen verfolgten am Freitagabend vor dem Bildschirm, wie die Neue Studiobühne Siegen das Stück „Demut vor deinen Taten, Baby“ von Laura Naumann inszenierte, wie also die ausschließlich virtuelle Premiere aussah.
Die Regie bei diesem Stück hat Jasmin Hintzke übernommen. Seit 2019 ist sie bei der Neuen Studiobühne. Als ausgebildete Theaterpädagogin kennt sie sich aus. Ursprünglich sollte ein anderes Stück auf die Bühne gebracht werden. Unter den Bedingungen der Pandemie musste dann umdisponiert werden.

Coronaregel-konform inszeniert

Naumanns Stück bot sich unter diesen Bedingungen an: drei Darstellerinnen, eine Flughafentoilette. Jede von ihnen hatte eine Kabine für sich allein, sodass der nötige Abstand voneinander perfekt eingehalten werden konnte und damit ein sicheres Spiel auf der Bühne gewährleistet wurde. Diese Toilette wurde zu Beginn des Stücks auch noch einmal demonstrativ von den Darstellerinnen desinfiziert.
In knapp 50 Minuten wurde dem virtuellen Publikum viel geboten. Dass die Atmosphäre, die ein Theatersaal transportiert, es vielleicht nicht unbedingt in die eigenen vier Wände geschafft hat, ist nicht dem Stück an sich geschuldet, sondern der digitalen Situation. Dennoch wurde das Beste draus gemacht. Denn natürlich steckt hinter jedem Stück viel Arbeit und Anspannung.
Die war dieses Mal besonders groß, weil alle Termine sich zunächst nach hinten verschoben hatten und nicht klar war, ob überhaupt gespielt werden konnte. Bei den Proben wurde dann mit Markierungen auf dem Boden gearbeitet, um die Sicherheitsabstände einhalten zu können.
Alles in allem eine ungewohnte Situation, auch für die drei Darstellerinnen Clara-Sophie Wolferseder, Paulina Brandl und Lisa Brück, die zudem ohne Publikum vor Ort spielen mussten.

Alles nur geträumt?

In ihren Rollen als Bettie, Lore und Mia lernen sie sich auf einer Flughafentoilette kennen und müssen dort gemeinsam ausharren. Denn ein herrenloser Koffer wird entdeckt, der sich als Bombe entpuppt. Ein einschneidendes Erlebnis für die drei Frauen. Mit einem Terroranschlagssimulator touren sie, mal als drei Engel für Charlie, als Powerpuff Girls, als Girlgroup oder als Spieler der deutschen Nationalmannschaft getarnt durch Clubs, Stadien und auch Supermärkte, um Terror zu verbreiten und erlebbar zu machen.
Es wird gesungen, getanzt und „geschossen“. Mit dieser Aktion wollen sie eine Bewusstseinsveränderung herbeiführen. Die Menschen sollen nach dem fiktiven Anschlag von einem Gefühl der Glückseligkeit ergriffen werden.
Allerdings lässt das Stück bewusst genug Spielraum für eigene Interpretationen offen. Das heißt: Die Entscheidung, ob dieser Anschlag nicht vielleicht doch stattgefunden hat, die drei Protagonistinnen dabei umgekommen sind und nun aus dem Jenseits zum Publikum sprechen oder das Ereignis der reinen Fantasie entsprungen ist, bleibt allein dem Publikum überlassen.

Autor:

Pauline Vollpert aus Siegen

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