Jugendamt Siegen feiert 100-Jähriges
"Der kleine Prinz" in der Blue Box

Die zwölf Kids der Kindertheatergruppe "Deine Bühne Siegen" zeigen sich stolz und zufrieden nach ihrem Auftritt in der Blue Box.
  • Die zwölf Kids der Kindertheatergruppe "Deine Bühne Siegen" zeigen sich stolz und zufrieden nach ihrem Auftritt in der Blue Box.
  • Foto: Pauline Vollpert
  • hochgeladen von Claudia Irle-Utsch (Redakteurin)

pav Siegen. Dort, wo die Sonne 44 Mal am Tag untergeht und keine Traurigkeit herrscht, wohnt der kleine Prinz, der die drei Vulkane seines kleinen Heimatplaneten täglich fegt. Das weltweit bekannte und zeitlose Kunstmärchen des französischen Autors Antoine de Saint-Exupéry wurde am späten Montagnachmittag im Rahmen der „100-Jahre-Jugendamt“-Feierlichkeiten vor vielen Menschen in den Räumlichkeiten des Kinder- und Jugendtreffs Blue Box als Theaterstück präsentiert.
Ein Jahr lang arbeiteten die zwölf Kinder, die zwischen zehn und 14 Jahre alt sind und der Kindertheatergruppe „Deine Bühne Siegen“ angehören, intensiv an der Umsetzung des Stückes. Unterstützt wurden sie dabei unter anderem von Kulturrucksack NRW (eine Möglichkeit, kostenlose oder deutlich kostenreduzierte kulturelle Angebote allen Kindern und Jugendlichen zu eröffnen) und vom Jugendamt Siegen.

In der Welt des kleinen Prinzen

Gemeinsam mit den anderen Kindern, die ganz vorne am Bühnenrand auf Sitzkissen Platz nehmen durften, unternahm das junge Ensemble eine Reise in die Galaxie des kleinen Prinzen. Beim Planetenhopping lernte er zusammen mit seinem Publikum unterschiedliche Charaktere von Menschen kennen, die sich durch allerlei egozentrische Eigenartigkeiten auszeichnen und ihre Welt mehr aus der Sicht eines Kindes wahrnehmen sollten.

"Man sieht nur mit dem Herzen gut"

Dass die jungen Darstellerinnen und Darsteller Arbeit und Herzblut in das Projekt gesteckt haben, zeigte sich nicht nur an ihren Kostümen und dem Bühnenbild, sondern auch an ihrer konzentrierten und fokussierten Performance. Während der Vorführung ließen sie sich weder von Kindergeschrei noch dem stetigen Fotoknipsen und Filmen aus dem Konzept bringen. Ihre Aufmerksamkeit galt ganz dem Stück, das wichtige Gedanken über den Sinn des Lebens, Freundschaft, Liebe, Verantwortung füreinander, die komplexe Welt der Erwachsenen und die Strahlkraft der kindlichen Fantasie vermittelte. Am Ende hieß es: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar.“

Autor:

Pauline Vollpert (Freie Mitarbeiterin) aus Siegen

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