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„Nachtfrost“: Privatdetektiv Tristan Irle ermittelt auf Hohenroth
Der neue Strackbein ist da

Ralf Strackbein hat einen neuen Krimi mit dem Titel „Nachtfrost“ geschrieben. Das Buch kommt an diesem Donnerstag (8. Oktober) in die Läden und wird im Hüttensaal der Siegerlandhalle vorgestellt. Diesmal muss Privatdetektiv Tristan Irle einen Mörder im Forsthaus Hohenroth finden. Unterstützt wird er dabei natürlich vom weißen Kakadu Marlowe.
  • Ralf Strackbein hat einen neuen Krimi mit dem Titel „Nachtfrost“ geschrieben. Das Buch kommt an diesem Donnerstag (8. Oktober) in die Läden und wird im Hüttensaal der Siegerlandhalle vorgestellt. Diesmal muss Privatdetektiv Tristan Irle einen Mörder im Forsthaus Hohenroth finden. Unterstützt wird er dabei natürlich vom weißen Kakadu Marlowe.
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la - Der 30. Fall in der Reihe von Ralf Strackbein
spielt in Siegerländer Unternehmerkreisen.

la Siegen. Glückwunsch zu Marlowe, dem weißen Kakadu. Ohne ihn hätte es keinen Fall gegeben, und Privatdetektiv Tristan Irle hätte die Abschiedsfeier des Unternehmers Alfons Deichmann im Forsthaus Hohenroth ohne Stress erlebt. Sollte nicht sein. Jetzt muss er im 30. Fall, „Nachtfrost“, wieder die grauen Zellen bewegen und kombinieren, und er muss sich mit Wilhelm Flender, seines Zeichens Polizeidirektor im Kreis Siegen-Wittgenstein, bei der Aufklärungsarbeit engagieren. Unterstützt wird er in der eisigen Nacht, in der ein Schneesturm tobt und die edle Festgesellschaft von der Außenwelt abgeschottet ist, von den beiden Hauptkommissaren Norbert Pfeiffer und Werner Holzbaum.

la - Der 30. Fall in der Reihe von Ralf Strackbein
spielt in Siegerländer Unternehmerkreisen.

la Siegen. Glückwunsch zu Marlowe, dem weißen Kakadu. Ohne ihn hätte es keinen Fall gegeben, und Privatdetektiv Tristan Irle hätte die Abschiedsfeier des Unternehmers Alfons Deichmann im Forsthaus Hohenroth ohne Stress erlebt. Sollte nicht sein. Jetzt muss er im 30. Fall, „Nachtfrost“, wieder die grauen Zellen bewegen und kombinieren, und er muss sich mit Wilhelm Flender, seines Zeichens Polizeidirektor im Kreis Siegen-Wittgenstein, bei der Aufklärungsarbeit engagieren. Unterstützt wird er in der eisigen Nacht, in der ein Schneesturm tobt und die edle Festgesellschaft von der Außenwelt abgeschottet ist, von den beiden Hauptkommissaren Norbert Pfeiffer und Werner Holzbaum. Und es stellt sich die Frage: Warum wurde Nils Nolte, angehender Geschäftsführer des Bauunternehmers Schungel, ermordet und im Schnee abgelegt? War es Eifersucht, war es Habgier oder vielleicht doch ein ganz anderes Motiv, das einen der Gäste zum Mörder werden ließ?

Tristan zwischen Schnaps und Baulöwen

Fragen über Fragen, die Tristan Irle und seine Profi-Kollegen von der Kripo lösen müssen – und das mit einer gewissen Zurückhaltung. Schließlich ist die illustre Gesellschaft, die Alfons Deichmann ins försterliche Ambiente zu Speis und reichlich Hochprozentigem eingeladen hat, die Spitze der Siegerländer Gesellschaft. Allen voran Tyrion Haberland, Kanzler der Uni Siegen. Ein Mann, der mit seinen Plänen, die Uni im Stadtzentrum zu etablieren, für mächtigen Immobilien-Wirbel sorgt.
Im Kriminalroman von Ralf Strackbein ist das so, aber auch in der Realität der Universitätsstadt Siegen.Diese Mischung aus Realität, einer gehörigen Prise Humor und der Siegerländer Geographie, die man kennt, das sind die Stärken der Krimis von Ralf Strackbein, seit sein Privatdetektiv Tristan Irle das erste Mal in „Tristan und der Rubensmord“ 1991 ermittelte. „Das familiäre Umfeld“, sagt der Autor im SZ-Interview, „hat sich bei Tristan Irle in den Jahren verändert, aber vom Charakter ist er gleich geblieben. Alles andere würde der Leser mir auch verübeln.“ Dazugekommen sind im Laufe der Jahre alte Freunde und natürlich Helga Bottenberg, Pensions- und Restaurantbesitzerin, Irles Lebensgefährtin seit „Mord Pur“, der bei KulturPur spielte.

Tristan Irle bleibt sich immer treu

 Ähnlichkeiten mit Siegerländer Personen streitet Strackbein ab, auch wenn man als Leser immer wieder den Eindruck hat: „Kennst du doch!“ Strackbein: „Die Figur steht im Mittelpunkt, wenn sie ein öffentliches Amt hat. Es ist immer ein Balanceakt, schließlich will ich niemand verletzen oder beleidigen.“ Ralf Strackbein sieht seine Tristan-Irle-Krimis als unterhaltsame Lektüre. Die Krimis, und da macht auch „Nachtfrost“ keine Ausnahme, lesen sich flüssig. Der Autor: „Ich pflege keinen akademischen Stil.“

Strackbein: ein Pionier der Lokalkolorit-Krimis

Strackbein, der zu den Pionieren des Krimigenres mit Lokalkolorit gehört, ist sich sicher, dass ihm die Ideen für die nächsten Tristan-Irle-Krimis nicht ausgehen werden. Band Nr. 31 ist im Kopf schon „skizziert“. Der Mord passiert bei einer Schnauferlrallye, und dafür wird der Siegener erst einmal mit seinem Freund bei der nächsten Rallye mitfahren, um das Ambiente der Oldtimer-Parade kennenzulernen.

Erste Lesung: Donnerstag, 8. Oktober

Seine Buchpremiere an diesem Donnerstag, 8. Oktober, 20 Uhr, ist in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Siegen in den Hüttensaal der Siegerlandhalle verlegt worden. Und wie geht es weiter? „Die Lesungen“, sagt Ralf Strackbein, „berücksichtigen das Sicherheitskonzept.“ Und weil viele Räume in Buchhandlungen und Bibliotheken zu klein sind, finden sie an zwei Abenden statt, damit kein Irle-Fan außen vor bleiben muss.
Ralf Strackbein, Tristan Irle – Nachtfrost.
Magolves-Verlag, Druck: Vorländer,
Siegen, 2020, 11,90 Euro

Autor:

Jörg Langendorf aus Siegen

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