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ASK feiert 2022 runden Geburtstag
"Der Stand der Kunst"

Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger (M.) von der LWL-Kulturstiftung überreicht den Förderbescheid über gut 45 000 Euro an Thomas Mehrer (3. v. r.), geschäftsführender Vorsitzender der ASK. Marc Baruth (ASK), Stadtrat Arne Fries, Kai-Uwe-Körner (ASK), Ingo Schultze-Schnabl (ASK) und Landrat Andreas Müller (v. l.) freuen sich als Organisatoren und Förderer mit.
  • Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger (M.) von der LWL-Kulturstiftung überreicht den Förderbescheid über gut 45 000 Euro an Thomas Mehrer (3. v. r.), geschäftsführender Vorsitzender der ASK. Marc Baruth (ASK), Stadtrat Arne Fries, Kai-Uwe-Körner (ASK), Ingo Schultze-Schnabl (ASK) und Landrat Andreas Müller (v. l.) freuen sich als Organisatoren und Förderer mit.
  • Foto: Dr. Gunhild Müller-Zimmermann
  • hochgeladen von Claudia Irle-Utsch (Redakteurin)

gmz Siegen. Die Arbeitsgemeinschaft Siegerländer Künstlerinnen und Künstler (ASK) wird 100 Jahre alt und will das natürlich feiern. Im Jahr 2022 ist es soweit. Die Arbeitsgemeinschaft, die erst in den 1980er-Jahren von einer informell organisierten Interessensgemeinschaft zu einem Verein wurde, plant ein ganzes Festjahr mit 25 Veranstaltungen von Januar bis November (bisheriger Planungsstand), die die Region von Burbach bis Bad Berleburg bespielen werden, so Ingo Schultze-Schnabl, von der Arbeitsgruppe „100 Jahre ASK“. Im Zentrum der Überlegungen steht dabei nicht nur der Rückblick, sondern auch der Blick in die Zukunft, der mit einer Standortbestimmung einhergeht. „Wer sind wir, und wo wollen wir hin?

gmz Siegen. Die Arbeitsgemeinschaft Siegerländer Künstlerinnen und Künstler (ASK) wird 100 Jahre alt und will das natürlich feiern. Im Jahr 2022 ist es soweit. Die Arbeitsgemeinschaft, die erst in den 1980er-Jahren von einer informell organisierten Interessensgemeinschaft zu einem Verein wurde, plant ein ganzes Festjahr mit 25 Veranstaltungen von Januar bis November (bisheriger Planungsstand), die die Region von Burbach bis Bad Berleburg bespielen werden, so Ingo Schultze-Schnabl, von der Arbeitsgruppe „100 Jahre ASK“. Im Zentrum der Überlegungen steht dabei nicht nur der Rückblick, sondern auch der Blick in die Zukunft, der mit einer Standortbestimmung einhergeht. „Wer sind wir, und wo wollen wir hin?“ sind die Fragen, die die Gruppe intensiv diskutiert hat und immer noch diskutiert, erläutert der künstlerische Vorsitzende Kai-Uwe Körner bei der Pressekonferenz.

Große Ausstellung im Haus Seel

Die große Frühjahrsausstellung der ASK im Haus Seel im Mai 2022 solle einen Überblick geben über den „Stand der Kunst“ der derzeit 35 Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft, so Ingo Schultze-Schnabl, bei den anderen 24 Aktivitäten gebe es auch die Möglichkeit, neue Kunstformen und -formate vorzustellen. Schließlich soll der Blick auch ganz bewusst in die Zukunft gelenkt werden, ergänzt Kai-Uwe Körner. Digitalisierung ist das Stichwort, das in diesem Zusammenhang fallen muss, neue Präsentationsformen werden ausprobiert. Die Netzwerke der ASK (Kooperationen z. B. mit dem Hagenring und Kollegen aus Nümbrecht) finden ihren Niederschlag in den Projekten, auch die Kooperation mit Uni Siegen oder FabLab finden sich wieder. Und die Überlegungen enden auch nicht mit dem Jahr 2022: Auch für „danach“ gibt es schon Planungsideen.

Unterstützung von LWL-Kulturstiftung

Gerade die Gedanken der Vernetzung, der Digitalisierung, der geografischen wie inhaltlichen Breite, der generationsübergreifenden Zusammenarbeit (vier „Künstler-Generationen“ sind unter dem Dach der ASK organisiert), kurz: der Zukunftsorientierung, seien es gewesen, die den Antrag auf Förderung des „Jubiläumsjahres“ so interessant gemacht hätten, sagte Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger, LWL-Kulturdezernentin und Vorstandsmitglied der LWL-Kulturstiftung, die einen Scheck über 47 375 Euro im Gepäck hatte und dem Vorsitzenden Thomas Mehrer überreichte. Damit ist ungefähr die Hälfte der notwendigen Summe für die Jubiläumsaktivitäten (inklusive Katalog) abgedeckt. Als weitere Sponsoren sind die SVB (mit Thomas Mehrer, dem neuen SVB-Leiter und geschäftsführenden Vorsitzenden der ASK), die Sparkasse Siegen, der Kreis Siegen-Wittgenstein, die Stadt Siegen und Barbara Lambrecht-Schadeberg mit an Bord.

Kultur fördert Erfolg einer Region

Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger, die zur Scheckübergabe nach Siegen kam, betonte, der Förderantrag der ASK habe alles vereint, was das LWL und seine Kulturstiftung gerne fördern: Qualität der Kulturarbeit, verbunden mit dem Netzwerkgedanken in inhaltlicher wie geografischer Hinsicht, der Vielzahl der Angebote und der Zukunftsorientierung. Zudem habe sie sich besonders gefreut, einen so qualifizierten Antrag aus Südwestfalen zu erhalten: Diese Region vertrüge viel mehr überzeugende Förderanträge und Förderung dieser Art! Ein attraktives kulturelles Umfeld sei unerlässlich für den bleibenden wirtschaftlichen Erfolg einer Region! Das könne man, so die Kulturdezernentin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, durchaus als Aufforderung verstehen …

Lob für Aktion "Mund-Art"

Thomas Mehrer, Landrat Andreas Müller und Siegens Kulturdezernent Arne Fries unterstrichen bei der Pressekonferenz noch einmal die Bedeutung der ASK für die Region. Als eine der ältesten noch existierenden Künstlervereinigungen Deutschlands, betonte SVB-Chef Thomas Mehrer, ist sie in der Region verwurzelt und steht im Dialog mit ihr. Sie ist oft Vorreiter gewesen, wenn es darum ging, künstlerische Reaktionen auf gesellschaftliche Entwicklungen in die Region zu tragen, so Landrat Andreas Müller in seinem Beitrag. Und Arne Fries erinnerte daran, dass die ASK sich auch ganz praktisch einbringt, z. B. mit der Aktion „Mund-Art“, den künstlerisch gestalteten Masken für die Gesundheit und den Kulturzweck!

Motto lautet "Ja!100"

Insofern ist auch der griffige Titel des Jubiläumsjahres gut gewählt: „Ja!100“. Er ist prägnant und bleibt im Gedächtnis. Und unterstreicht das „Ja!“ der Arbeitsgemeinschaft zur eigenen Geschichte und zum Aufbruchswillen der Gruppe, die trotz allen künstlerischen Einzelkämpfertums weiß, wie sehr der Austausch belebt und Entwicklungen befördert. Also: Ja! 100!

Autor:

Dr. Gunhild Müller-Zimmermann (Redakteurin) aus Siegen

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