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„NightWash“ machte in Siegen ganz viel Spaß
"Der Wolli" der Abräumer, Marcel Mann der Moderator

"Der Wolli" aus Hamburg geriet mit seiner „Comedy mit Sachen“ zum absoluten Abräumer des Abends im Leonhard-Gläser-Saal.
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  • "Der Wolli" aus Hamburg geriet mit seiner „Comedy mit Sachen“ zum absoluten Abräumer des Abends im Leonhard-Gläser-Saal.
  • Foto: Simone Jurisch
  • hochgeladen von Claudia Irle-Utsch (Redakteurin)

sib Siegen. Bei "NightWash" war das Foyer des Leonhard-Gläser-Saals der Siegerlandhalle am Samstagabend bis auf ganz wenige Plätze voll besetzt. Vor überwiegend jüngerem Publikum zogen vier Comedians plus nicht minder witzigem Moderator alle Register ihres Könnens und bestachen dabei mit Wortwitz, Grimassen und ganz vielen Einsichten in die Gepflogenheiten diverser Länder und Kulturen.Gute zwei Stunden lang Pralles zum Zwerchfellstrapazieren bot diese Live-Show, witzig zusammengehalten und moderiert von Marcel Mann,...

sib Siegen. Bei "NightWash" war das Foyer des Leonhard-Gläser-Saals der Siegerlandhalle am Samstagabend bis auf ganz wenige Plätze voll besetzt. Vor überwiegend jüngerem Publikum zogen vier Comedians plus nicht minder witzigem Moderator alle Register ihres Könnens und bestachen dabei mit Wortwitz, Grimassen und ganz vielen Einsichten in die Gepflogenheiten diverser Länder und Kulturen.Gute zwei Stunden lang Pralles zum Zwerchfellstrapazieren bot diese Live-Show, witzig zusammengehalten und moderiert von Marcel Mann, „Quatsch-Comedy-Club“-bepreister Synchronsprecher, der aus der Not eine Tugend machte: Sein dauerndes „Gesterbe“ in seinen Synchron-Rollen (mal auf Scheiterhaufen, mal bei spektakulären Crashs) und die unfassbar sinnfreien Sätze, die er mitunter sprechen muss, nutzte der zierliche Blondschopf, um das Publikum köstlich zu amüsieren.

Timon Krause brachte Mann zum Schweben

Aus Amsterdam kommt Timon Krause, der sein Publikum zwar auch zum Lachen brachte, es aber als Mentalist schwerpunktmäßig in großes Erstaunen versetzte. Als Warm-up lieferte er ein Publikumsspiel mit einem farbig unterteilten Würfel und erzielte eine erstaunliche Trefferquote zu den Farbpräferenzen nicht nur bei der Unterwäsche. So richtig viele „Ohs!“ und „Aahs!“ heimste er im zweiten Block ein, in dem er einen sichtlich verdutzten jungen Mann mit Hilfe von vier Assistenten auf der Bühne und dem kompletten Saalpublikum über seinem Stuhl zum Schweben brachte.

Paul Salamone und "Die drei Fragezeichen"

Für Muttersprachler ist die Außenansicht auf die eigene Sprache immer besonders interessant und der Schilderung, wie er sich die deutsche Sprache angeeignet hat, hatte Paul Salamone, ursprünglich aus New York stammend, die Lacher auf seiner Seite. Ob Brettspielabend unter Freunden, der Hörbuch-Genuss von „Die drei Fragezeichen“ oder todernste Kicker-Spieler – die Draufsicht des Wahl-Berliners machte einfach nur Spaß.

"Der Wolli" spielte auch Nasenflöte

Mit grüner Trainingsjacke und auch sonst recht leger inszenierte hernach „Der Wolli“ aus Hamburg seine „Comedy mit Sachen“ und geriet damit zum Lacher-Abräumer des Abends. Der knuffige Bärchentyp, gesegnet mit einer gehörigen Portion Selbstironie und musikalischer Kreativität, konnte das Publikum mit selbst gebauter Panflöte, Nasenflöte und musikalischen Verhörern in Nullkommanix in eine vor Vergnügen quietschende Menschenmasse verwandeln.

Kinan Al: von Dubai nach Berlin

Last but not least enterte Kinan Al, ursprünglich aus Dubai stammend, die Comedy-Bühne. Der Mann mit den präsenten Körperabmessungen wohnt in einem offenbar sehr lauten Teil von Berlin und offerierte Spezielles und Schonungsloses über sich und seine Mitmenschen. In Ermangelung einer eigenen Katze fantasierte er im Dialog mit echten Katzenbesitzern über sein Verhältnis zu den flauschigen Vierbeinern, riet davon ab, dummen Menschen Kaffee zu verabreichen, und dachte über Spezialitäten der deutschen Sprache nach, zum Beispiel über die „Vorfreude“ oder die Redewendung „Ich bringe dich zum Lachen“. Alles in allem wurde diese „NightWash-live“-Ausgabe dem guten Ruf des Formats als Newcomer-Schmiede wieder einmal gerecht.

Autor:

Simone Jurisch (Freie Mitarbeiterin) aus Siegen

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