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Lukas Federhen und Florian Rubens von Radio Siegen mit Podcast am Start
Die "Lauschbuben" sind auf Sendung

Lukas Federhen (l.) und Florian Rubens sind mit ihrem Podcast "Lauschbuben" nun auch privat auf Sendung.
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  • Lukas Federhen (l.) und Florian Rubens sind mit ihrem Podcast "Lauschbuben" nun auch privat auf Sendung.
  • Foto: "Lauschbuben"-Podcast
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fb Siegen. „Lauschbuben“: Was könnte das sein? Eine Geschichte von Wilhelm Busch? Nein, hinter dem Namen verbergen sich zwei Personen, die den meisten eher durch ihre Stimmen als ihr Aussehen bekannt sein dürften. Lukas Federhen und Florian Rubens, die beruflich morgens auf Radio Siegen zu hören sind, haben mit „Lauschbuben“ ihren Wunsch nach einem Podcast wahr gemacht. „Die besten Gespräche entstehen, wenn das Mikro aus ist“, so die beiden im Gespräch mit der SZ-Kulturredaktion. Warum also nicht das Mikrofon noch einmal anmachen und aufnehmen? Aus dem Gedanken und dem Wunsch, „noch ein bisschen mehr zu machen“, sei der Podcast gewachsen.

fb Siegen. „Lauschbuben“: Was könnte das sein? Eine Geschichte von Wilhelm Busch? Nein, hinter dem Namen verbergen sich zwei Personen, die den meisten eher durch ihre Stimmen als ihr Aussehen bekannt sein dürften. Lukas Federhen und Florian Rubens, die beruflich morgens auf Radio Siegen zu hören sind, haben mit „Lauschbuben“ ihren Wunsch nach einem Podcast wahr gemacht. „Die besten Gespräche entstehen, wenn das Mikro aus ist“, so die beiden im Gespräch mit der SZ-Kulturredaktion. Warum also nicht das Mikrofon noch einmal anmachen und aufnehmen? Aus dem Gedanken und dem Wunsch, „noch ein bisschen mehr zu machen“, sei der Podcast gewachsen.

Ganz anders als im Radio

Die gewohnte Studio-Umgebung müssen sie dafür nicht aufgeben, der Sender stellt den beiden das Equipment für die Aufnahme zur Verfügung. Trotzdem, sagen beide, sei es für sie wichtig zu betonen, dass das Projekt rein privat sei und außer dem Aufnahmeort nichts mit Radio Siegen zu tun habe. „Ich würde das auch komplett anders einordnen“, erklärt Florian Rubens. Im Podcast habe man Zeit, länger und ausführlicher über ein Thema zu reden. Die Möglichkeit bestünde so einfach nicht überall im Radio. Aber auch viele Aspekte des Rundfunks, wie Zuhörer-Anrufe oder andere Live-Elemente, seien natürlich bei einem Podcast gar nicht möglich. So habe beides Vorteile.Auf den charakteristischen Namen ihres Podcasts seien sie mehr oder weniger durch Ausschlussverfahren gekommen. „Wir hatten eine lange Liste mit Namen, und die haben wir nacheinander gestrichen“, sagen die beiden. Nicht nur von fern erinnere der Name vor allem an „Lausbuben“, meinen sie lachend. Der Name sollte damit auch ein wenig provokativ sein.

Ein Konzept: "Frei Schnauze"

„Das Konzept ,Es gibt kein Konzept‘“, so werden Interessierte auf der Website der „Lauschbuben“ begrüßt. Der Untertitel des Projekts („Frei Schnauze“) schlägt da in die gleiche Kerbe: „Unser Motto halten wir ein“, sagen die beiden dazu. Grundsätzlich sei die nächste Folge einfach nie richtig geplant, lediglich der Termin.Ein Gespräch unter Freunden und eine Unterhaltung, bei der über die vergangene Woche geplaudert wird – so kann man das konzeptlose Konzept verstehen. Am Anfang hätten sie viele Themen „abgeklopft“, doch schlussendlich sich dazu entschieden, flexibler zu sein und sich nicht auf eine Sparte festlegen zu wollen. So bleibt Platz für alles, was die beiden in der zurückliegenden Woche bewegt hat. Seien es anstehende Hochzeiten oder die DJ-Tätigkeit von Lukas Federhen, es ist alles dabei. Generell sei der Podcast vor allem leichte Unterhaltung mit einer tagesaktuellen Komponente, der aber auch Platz für die ein oder andere lokale Geschichte habe.

Zwei Stunden, die Spaß machen

Trotzdem, ein rein lokales Projekt sei es auch nicht. Zu Beginn hat auch die Idee im Raum gestanden, ein aufwendigeres, mit mehr Recherche verbundenes Konzept zu verfolgen, doch das haben Federhen/Rubens schon relativ früh aufgegeben.Mit dem aktuellen Konzept beschränke sich der wöchentliche Aufwand auf knapp zwei Stunden, die die beiden dann für Themen nutzen können, die ihnen wirklich Spaß machen. Deswegen sind sie bereits jetzt schon von ihrem eigentlichen Plan, alle zwei Wochen eine Folge zu produzieren, abgewichen und setzten sich mittlerweile jede Woche zusammen. Einfach, weil es so viel Spaß mache.
Wo die Zukunft sie hinbringt? Wissen sie noch nicht genau. Sie ließen sich treiben, meinen beide lachend. Angedacht, aber nicht fest geplant, sei zum Beispiel Gäste im Podcast zu begrüßen oder den Zuhörern einen tieferen Einblick in die Radiowelt zu geben. Wer Lukas Federhen und Florian Rubens auch abseits vom Radio hören möchte, hat mit „Lauschbuben“ die Gelegenheit dazu.

Was ist ein Podcast?:

Das Konzept des Podcasts gibt es ungefähr seit dem Jahr 2000. Podcast ist ein Kofferwort aus den englischen „broadcast“ („senden“) und dem, in den frühen 00er-Jahren führenden MP3-Player, IPod. Gemeint sind damit, in der Regel abonnierbare, über Internetplattformen abrufbare Audioinhalte, die es meist zum Download gibt und klassischen Radioshows ähneln. Oft sind sie zudem kostenlos. Meist sind ein bis drei Sprecher aktiv, die thematisch spezifische Inhalte zu verschiedensten Rubriken erstellen. Von Journalismus, über Unterhaltung bis zu klassischen Hörspielen. Man kann man sie als rein hörbare Gegenversion von Videos und Plattformen wie YouTube interpretieren, zudem sind Podcasts auch deutlich weniger plattformgebunden. In den letzten Jahren haben Nachfrage und Angebot stark zugenommen.

Lukas Federhen (l.) und Florian Rubens sind mit ihrem Podcast "Lauschbuben" nun auch privat auf Sendung.
Lukas Federhen (l.) und Florian Rubens sind mit ihrem Podcast "Lauschbuben" nun auch privat auf Sendung.
Autor:

Florian Broda

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