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"Beschwingt in den Sommer" beim Freilicht-Festival
Die Philharmonie meldet sich zurück

Impressionen vom Apollo-Freilicht-Festival der Philharmonie Südwestfalen im Leimbachstadion: Am Freitagabend ging es zwei Mal "Beschwingt in den Sommer".
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  • Impressionen vom Apollo-Freilicht-Festival der Philharmonie Südwestfalen im Leimbachstadion: Am Freitagabend ging es zwei Mal "Beschwingt in den Sommer".
  • Foto: René Traut
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gmz Siegen. "Die Philharmonie Südwestfalen meldet sich zurück“: Intendant Michael Nassauer brachte es in seiner gewohnt informativen wie launigen Moderation zu den Konzerten „Beschwingt in den Sommer“, die am Freitagabend im Leimbachstadion im Rahmen des Apollo-Freilicht-Festivals stattfanden, auf den Punkt. Künstler wie Publikum sind sichtbar erleichtert, dass sie wieder beieinander sind. Das ist zwar fast schon ein abgegriffener Gemeinplatz, aber angesichts der Spielfreude der fünf Hornisten, des Blechbläser-Quintetts und der drei Schlagzeuger war es erlebter Genuss.

gmz Siegen. "Die Philharmonie Südwestfalen meldet sich zurück“: Intendant Michael Nassauer brachte es in seiner gewohnt informativen wie launigen Moderation zu den Konzerten „Beschwingt in den Sommer“, die am Freitagabend im Leimbachstadion im Rahmen des Apollo-Freilicht-Festivals stattfanden, auf den Punkt. Künstler wie Publikum sind sichtbar erleichtert, dass sie wieder beieinander sind. Das ist zwar fast schon ein abgegriffener Gemeinplatz, aber angesichts der Spielfreude der fünf Hornisten, des Blechbläser-Quintetts und der drei Schlagzeuger war es erlebter Genuss.

Beschwingtes Programm, gute Dramaturgie

Getreu dem „beschwingten“ Motto war das Programm leicht und stadionkompatibel, mit einer Dramaturgie, die auch der wunderschönen und hoffnungsvollen Bach-Melodie von „Jesus bleibet meine Freude“ nicht nur musikalisch einen Wirk-Raum ließ (tolle Hörner!). In geschickter Folge wechselten sich Hornisten, Blechbläser und Schlagzeuger bei Gassenhauern wie „Carmen“-Auszügen, „O Sole Mio“ oder einem Ennio-Morricone-Potpourri ab. Die Schlagzeuger boten Mitreißendes (eine Ouvertüre von Mnozil Brass), Witziges und optisch Unterhaltsames („Stinking Garbage“) oder Tiefengechilltes („One Note Samba“).

"Bohemian Rhapsody" füllte das Stadion

„Bohemian Rhapsody“, die Queen-Klage über sich und die Welt, war sicher weit übers Stadion hinaus zu hören, während sich über Spielfläche und Wald ein Raubvogel in die Höhe tragen ließ. Der Besuch bei der Philharmonie machte klar, warum man von „Konzerterlebnis“ spricht: Gekonnt und mit Spielfreude dargebotene Musik, mit Humor, Witz und Tiefgang – das „macht was“ mit den Zuhörern! Passend zum Spielort gab es neben einem „Nachspiel“ auch eine Live-Schalte: Nassauer teilte mit, dass im Kreistag die Dynamisierung der Philharmonie-Zuschüsse durch ist. Passt also!

Autor:

Dr. Gunhild Müller-Zimmermann (Redakteurin) aus Siegen

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