„Sonntagnachmittag um 4“ und städtische Galerie Haus Seel
Dixieland-Jazz und "Window Shopping" erleben

Den musikalischen Startschuss bei "Sonntagnachmittag um 4" geben die Dixie Friends Krombach.
  • Den musikalischen Startschuss bei "Sonntagnachmittag um 4" geben die Dixie Friends Krombach.
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Regine Wenzel (Redakteurin)

sz Siegen. Ab Sonntag, 16. Mai, spielt wieder die Musik im Park des Oberen Schlosses. Die Dixie Friends Krombach eröffnen um 16 Uhr die Konzertreihe „Sonntagnachmittag um 4“, die von der Kulturabteilung der Stadt Siegen angeboten wird. Die Kombo aus der Nachbarkommune pflegt traditionellen New Orleans- und Dixieland-Stil der 1920er- und 1930er-Jahre, hat aber auch Ohrwürmer von Chris Barber, der Dutch Swing College Band oder der Old Merry Tale Jazzband im Repertoire.

Auflagen beachten

Dass im Schlosspark wieder gespielt werden kann, begründet die Stadtverwaltung mit den zuletzt stetig sinkenden Inzidenzen im Kreisgebiet. Auch die jüngste Corona-Landesverordnung lasse Veranstaltung im Freien bis zu 500 Personen zu. Allerdings gilt nach wie vor eine Reihe von Auflagen. So müssen auch bei „Sonntagnachmittag um 4“ alle, die das Areal des Musikpavillons betreten wollen, einen bescheinigten, negativen Test vorlegen, der nicht älter sein darf als 48 Stunden. Ausgenommen von dieser Regelung sind Kinder bis zu sechs Jahren. Dem negativen Test gleichgestellt ist der Nachweis einer vollständigen Impfung oder Genesung, die länger als zwei Wochen zurückliegt. Wo man sich kostenlos und mit Bescheinigung auch am Wochenende testen lassen kann, ist auf der Homepage https://www.siegen-wittgenstein.de/schnelltests zu finden.

Auf den Plätzen ohne Maske

Weitere Spielregeln sind dem Publikum schon aus dem Jahr 2020 bekannt. So wird zum Beispiel vor Betreten der Anlage das Ausfüllen eines Rückverfolgungsformulars erbeten. In den Sitzreihen des Musikpavillons ist der Mindestabstand von 1,50 Metern einzuhalten. Ausnahmen gelten für Paare und Familien. Die Maskenpflicht besteht solange, bis die Zuhörer ihre Plätze eingenommen haben. Durch die Abstandsregel sinkt die Kapazität der Konzertanlage von 400 auf 100 Personen. Da es sich um das erste Live-Konzert nach langer Abstinenz handelt, will Bürgermeister Steffen Mues das Publikum persönlich begrüßen. Durch das Programm führt Tom Schirmer. Weiter geht es dann bei „Sonntagnachmittags“ am 23. Mai mit Lämpels Jatz Orchester.

Haus Seel öffnet am Dienstag

Die städtische Galerie Haus Seel am Siegener Kornmarkt öffnet ab Dienstag, 18. Mai, wieder ihre Pforten. Dann besteht die Möglichkeit, die Ausstellung „Window Shopping“ mit Skulpturen, Rauminstallationen und wandbasierten Arbeiten der Berliner Künstlerinnen Eva Berendes und Alexandra Leykauf zu besuchen. Die vom Kunstverein Siegen kuratierte Ausstellung wird bereits seit dem 8. April im Haus Seel präsentiert, konnte aber bislang nur virtuell – vor allem über einen Kurzfilm auf Youtube – vermittelt werden.

Galerie-Besuch mit Anmeldung

Der Corona-Stufenplan macht zur Maßgabe, dass Museen und Galerien bei einer Inzidenz von 50 bis 100 nur nach Voranmeldung besucht werden können, um die Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten. Organisatorisch wird Kultur Siegen als Träger der Einrichtung in der Umsetzung wie folgt vorgehen: Geöffnet sein wird das Haus Seel dienstags bis freitags von 17 bis 19 Uhr sowie samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr. Gleichzeitig aufhalten dürfen sich dort nur sieben Gäste. Deshalb werden jeweils zur vollen und halben Stunde Zeitfenster von 30 Minuten eingerichtet, für die sich bis zu sieben Personen anmelden können.
Anmeldungen nimmt Kultur Siegen ab Montag unter Tel. (02 71) 404 - 14 47 entgegen. Interessenten werden gebeten, einen Wunschzeitpunkt anzugeben sowie Name und Anschrift mitzuteilen. Die Daten der Gäste werden zwecks Rückverfolgbarkeit für die Dauer von vier Wochen erfasst und gespeichert. Beim Besuch der Galerie ist eine medizinische Maske zu tragen.

Angebot kann flexibel erweitert werden

Die Regelungen gelten unter dem Vorbehalt, dass ein Inzidenzwert von 100 nicht überschritten wird. Sollte sich erweisen, dass die Besuchernachfrage sich nicht durch die angebotenen Zeiten abdecken lässt, können diese auch flexibel erweitert werden, heißt es.

Grenzen, Aneignungen und unbegangene Räume
Autor:

Redaktion Kultur

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