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Feldfunk-Festival in vierter Ausgabe
Echtes Herzensprojekt und magische Wirkung

Erneut spielten dieDrei beim Feldfunk-Festival auf dem Erfahrungsfeld "Schön & Gut" auf dem Fischbacherberg ihre Fusion aus Funk, Jazz und Soul – traditionell beleuchtet von einer Disko-Kugel.
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  • Erneut spielten dieDrei beim Feldfunk-Festival auf dem Erfahrungsfeld "Schön & Gut" auf dem Fischbacherberg ihre Fusion aus Funk, Jazz und Soul – traditionell beleuchtet von einer Disko-Kugel.
  • Foto: Matthias Schäfer (macadamiaFilm)
  • hochgeladen von Peter Barden (Redakteur)

pav Siegen. Rosafarbene Linien markierten den Weg zum diesjährigen Feldfunkfestival, das zum vierten Mal stattfand; dieses Mal unter ganz besonderen Bedingungen. Denn die Linien sollten gewährleisten, dass der Sicherheitsabstand eingehalten wurde. Wie eine kulturelle und musikalische Veranstaltung in Zeiten einer Pandemie möglich ist, bewiesen die Macherinnen und Macher des Feldfunkfestivals am Samstagabend vor bewährter Kulisse: dem Erfahrungsfeld "Schön & Gut" oben auf dem Fischbacherberg.
Der Ort des Geschehens blieb, wie die Jahre zuvor, derselbe, obwohl Co-Initiator Oliver Gaumann auch schon  angesichts der aktuellen Situation über alternative Locations nachgedacht hatte. Dabei schwebte ihm auch die Idee von "Feldfunkfestival goes Autokino" vor.

pav Siegen. Rosafarbene Linien markierten den Weg zum diesjährigen Feldfunkfestival, das zum vierten Mal stattfand; dieses Mal unter ganz besonderen Bedingungen. Denn die Linien sollten gewährleisten, dass der Sicherheitsabstand eingehalten wurde. Wie eine kulturelle und musikalische Veranstaltung in Zeiten einer Pandemie möglich ist, bewiesen die Macherinnen und Macher des Feldfunkfestivals am Samstagabend vor bewährter Kulisse: dem Erfahrungsfeld "Schön & Gut" oben auf dem Fischbacherberg.
Der Ort des Geschehens blieb, wie die Jahre zuvor, derselbe, obwohl Co-Initiator Oliver Gaumann auch schon  angesichts der aktuellen Situation über alternative Locations nachgedacht hatte. Dabei schwebte ihm auch die Idee von "Feldfunkfestival goes Autokino" vor. Doch die Natur rundherum ist ein ausschlaggebender Faktor und charakteristisch für diese Veranstaltung, weshalb er die Idee eines Autokinokonzerts wieder verwarf.

Magische Location im Dunkeln

Letztlich fiel die Entscheidung erneut auf diesen Ort, der jedes Mal eine Transformation durchmacht, sobald es dunkel wird. Denn dann entfachen die Lichter zusammen mit der Musik der Band dieDrei, bestehend aus Timo Böcking, Ben Jost und David Just, ihre magische Wirkung. Mittlerweile können die drei Vollblutmusiker auf stolze 14 Jahre Bandgeschichte zurückblicken. Während es letztes Jahr noch um die 600 Menschen vor Ort waren, die sich vom Licht und der Musik treiben ließen, gemütlich beisammen saßen, zusammen tranken, aßen und tanzten, musste die Anzahl der Menschen diesmal drastisch reduziert werden, und auch die Anordnung des Publikums sah anders aus: auf kleine Stuhlinseln mit jeweils zehn an der Zahl wurden die 150 Besucherinnen und Besucher verteilt.
Dabei mussten sie aber nicht auf dem Trockenen sitzen bleiben. Vom Platz aus konnten Getränke über Whatsapp Nachricht oder SMS bestellt werden, die dann gebracht wurden und es konnte auch direkt kontaktlos bezahlt werden. Wer seine Insel verlassen wollte, musste das ausschließlich mit Mundschutz tun. Das Konzept, das mit nicht viel zeitlichem Vorlauf aus dem Boden gestampft wurde, ging auf. Und auch die Sponsoren waren, trotz dieser aktuell schwierigen und unsicheren Situation, dabei.

Unterstützung für Kinder in Ghana

Ebenso hätte das Wetter an diesem Samstagabend für das Herzensprojekt von Oliver Gaumann und den drei Musikern nicht besser und einladender sein können. Ein Teil der Getränkeeinnahmen und Spenden der Besucherinnen und Besucher an diesem Abend (die Teilnahme an der Veranstaltung blieb wie die Jahre zuvor kostenlos) geht an den Verein „Freunde und Förderer von Nasco e.V.“, der Kinder in Ghana schulisch unterstützt, medizinisch versorgt und ihnen eine Infrastruktur aufbaut.
Der Abend wurde wie immer von Timo Böcking moderiert. Bevor er seinen Platz am Klavier einnahm und mit seiner Band dieDrei die Bühne betrat, die dieses Jahr ihren Standort auf dem Gelände gewechselt hatte, kam das noch nicht lang bestehende Ensemble Skamaroosh aus Köln auf die Bühne. Mit Trompete, Posaune und Sousaphon ausgestattet, präsentierten Edouard Barlerin, Till Klünkler und Tobias Sünder Klassiker aus Jazz, Funk, und Rockpop. Mit ihrem Zugabesong „Eleanor Rigby“ von den Beatles verabschiedeten sie sich vorerst vom Publikum.

Entspannte und gute Stimmung

Als dieDrei schließlich auf die Bühne kamen, machte Timo Böcking nochmals auf den diesmal sehr durchstrukturierten Zeitplan aufmerksam. Denn anders als die Jahre zuvor konnte der Abend nicht mit einem anschließenden DJ-Set ausklingen. Stattdessen musste das Feld bis spätestens 23 Uhr geräumt sein. Als aber die Band mit ihrem Programm loslegte, merkte man schnell, dass die zeitliche Begrenzung der entspannten, guten Stimmung ebenso wenig Abbruch tat wie die notwendigen Einschränkungen. Mit ihrer rein instrumentalen Darbietung und ihren bewährten Titeln wie „Selbstverliebt“, „Der blaue Hund“, „Dick im Geschäft“, „Klawupp“ und „Obkircherhof“ holten sie das Publikum ab und nahmen es mit.
Mit der gemeinsamen Liebe zu Südtirol (die Probewoche dort musste dieses Jahr ausfallen), wurde nochmal die Band Skamaroosh anmoderiert und auf die Bühne geholt. Zusammen mit dem Trio konnten die vier dann noch einen Song performen, bevor sich um Punkt 22 Uhr dieDrei mit ihrem neusten Song „Karola“ vom Publikum verabschiedeten und die Veranstaltung ein gesittetes Ende nahm.

Autor:

Pauline Vollpert (Freie Mitarbeiterin) aus Siegen

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