TV-Kritik: „Neben der Spur: Erlöse mich“ mit Ulrich Noethen
Ein bisschen zu viel Psychologisieren

"Neben der Spur - Erlöse mich" ist die sechste Verfilmung  eines Thrillers von Michael Robotham. Ulrich Noethen spielt darin den Psychiater Dr. Joe Jessen, der an Parkinson erkrankt ist.
  • "Neben der Spur - Erlöse mich" ist die sechste Verfilmung eines Thrillers von Michael Robotham. Ulrich Noethen spielt darin den Psychiater Dr. Joe Jessen, der an Parkinson erkrankt ist.
  • Foto: ZDF/Marion von der Mehden,
  • hochgeladen von Regine Wenzel (Redakteurin)

Mainz. Spannend war’s. Gut gespielt auch. Bei Darstellern wie Ulrich Noethen als geschiedenem und an Parkinson erkranktem Psychiater Joe Jessen und Anna Bederke als seiner mysteriösen Patientin Milena Lorenz erstaunt das nicht besonders. Auch die übrige Crew hat bei „Neben der Spur: Erlöse mich“ im ZDF (gestern Abend) einen guten Job gemacht. Dass bei den Verfilmungen nach den Robotham-Romanvorlagen vor die Genrebezeichnung Krimi ein fettes Psycho gehört, ist alles andere als ein Geheimnis. Das durch Hitchcock in Filmfreundeskreisen einst so richtig populär gewordene Wort war beim sechsten fürs Zweite abgedrehten Fall aber zumindest noch doppelt unterstrichen. Um die Nöte aller potentiellen Patienten in dem Streifen lindern zu können, wäre eine Armada von Medizinern in Corona-Krisen-Bekämpfungsstärke erforderlich gewesen. Wer jemals händeringend nach einem Therapeuten gesucht hat, weiß, wie es am Markt aussieht. Kurzum: Das war alles ein bisschen viel Psychologisieren für:    Peter Böcking

Autor:

Redaktion Kultur

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