TV-Kritik: „1979 – Urknall der Gegenwart“
Ein kritischer Blick und viele Fragen

gmz Straßburg. Der Titel ist reißerisch („1979 – Urknall der Gegenwart“), doch die Arte-Rückschau auf das Jahr 1979 war hochspannend (Dienstag, 20.15 Uhr). Damals war die „Welt ein Vulkan“: Schah und Khomeini, Thatcher und die Gewerkschaften, der Papst aus Polen und die Kommunisten, Deng Xiaoping und die USA, Saddam Hussein und der Westen, Atomkraft und die Grünen, Erderwärmung … Zeitzeugen reflektierten ihre Haltung zu den Ereignissen, befragten sie und sich kritisch.

Der Blick zurück betrifft auch die Rolle der Medien

Auch die Medien standen im Fokus: Vor Begeisterung für die „Lichtgestalt“ Khomeini vergaßen viele, dass Carter, Callaghan, d‘Estaing und Schmidt den u. a. wegen seiner Anti-Frauenwahlrechtshaltung exilierten Khomeini nutzten, um das „Problem Schah“ zu lösen. Medien, die kritisch-distanziert berichten sollen, mischen mit hehrer Absicht mit beim Kampf um Macht und moralische Deutungshoheit …

Autor:

Dr. Gunhild Müller-Zimmermann (Redakteurin) aus Siegen

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