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ASK feiert 2022 100-jähriges Bestehen mit Ausstellung und Aktionen
Eine Standortbestimmung in Sachen Kunst

Das 100-jährige Jubiläum fordert die ASK zu einer Standortbestimmung auf, wie es diese Arbeit von ASK-Mitglied Kurt Wiesner geradezu prophetisch anzudeuten scheint. Ein solches Vergewissern ist gerade dann sinnvoll, wenn es „gut läuft“ und weiter „gut laufen“ soll!
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  • Das 100-jährige Jubiläum fordert die ASK zu einer Standortbestimmung auf, wie es diese Arbeit von ASK-Mitglied Kurt Wiesner geradezu prophetisch anzudeuten scheint. Ein solches Vergewissern ist gerade dann sinnvoll, wenn es „gut läuft“ und weiter „gut laufen“ soll!
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Claudia Irle-Utsch (Redakteurin)

gmz Siegen. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, und der 100. Geburtstag der ASK, der Arbeitsgemeinschaft Siegerländer Künstlerinnen und Künstler, im Jahr 2022 ist sicher ein großes Ereignis, das auch gebührend gefeiert werden soll, wie Kai-Uwe Körner, künstlerischer Vorsitzender der ASK, im Gespräch mit der Kulturredaktion verrät. Die ASK steckt mitten in den Vorbereitungen, hat Teams für verschiedene „Jubiläumsaspekte“ zusammengestellt. Im Gespräch mit der Kulturredaktion der Siegener Zeitung nannte der Vorsitzende ein paar Eckpunkte der Geburtstagsfeier.

gmz Siegen. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, und der 100. Geburtstag der ASK, der Arbeitsgemeinschaft Siegerländer Künstlerinnen und Künstler, im Jahr 2022 ist sicher ein großes Ereignis, das auch gebührend gefeiert werden soll, wie Kai-Uwe Körner, künstlerischer Vorsitzender der ASK, im Gespräch mit der Kulturredaktion verrät. Die ASK steckt mitten in den Vorbereitungen, hat Teams für verschiedene „Jubiläumsaspekte“ zusammengestellt. Im Gespräch mit der Kulturredaktion der Siegener Zeitung nannte der Vorsitzende ein paar Eckpunkte der Geburtstagsfeier.

Aktionen mit Fab Lab oder Hackspace

Von Januar bis Dezember 2022 soll es in der gesamten Region Veranstaltungen geben, ASK-Mitglieder wollen einzeln und in Gruppen ausstellen, bereiten Aktionen vor, auch mit Nicht-ASK-Mitgliedern (zum Beispiel mit Mitgliedern des Fab Labs oder vom Hackspace Siegen) und zeigen ihre Arbeiten in kleineren Ausstellungen zwischen Bad Berleburg, Daaden und Neunkirchen. Natürlich auch in Siegen, aber nicht nur im Haus Seel (dort findet die traditionelle Frühjahrsausstellung statt, in der dann auch Werke früherer ASK-Mitglieder neben denen der heutigen gezeigt werden), sondern auch im Siegerlandmuseum, in der IHK und im Lÿz. Mit der Zusammenarbeit mit dem Fab Lab und dem Hackspace schaut die Kunst, so Kai-Uwe Körner, über den eigenen Tellerrand, begegnet innovativen digitalen (Wirtschafts-)Aspekten und neuen Kommunikationsformen.

100-Jähriges soll Zukunft im Blick haben

Es sei so ein „vielfältiges Programm“ in Arbeit, erläutert Körner, das ein Angebot darstelle, das auch neue Spielarten der Kunst und „kunst“überschreitende Formen einbezieht. Schließlich geht es bei dem 100-jährigen Jubiläum nicht nur um eine Rückschau, sondern vor allem auch um die Zukunft dieser Künstlerinnen- und Künstler-Arbeitsgemeinschaft, betont der Vorsitzende. Die Tatsache, dass sie so
viel älter ist als die allermeisten anderen ihrer Art, ist auch eine Verpflichtung, sich immer wieder neu zu positionieren.

ASK nimmt regelmäßig neue Mitglieder auf

Das hat die ASK im Laufe ihrer Geschichte ja immer wieder gemacht, hat nie ein fixes künstlerisches Programm aufs Tapet gehoben, wie beispielsweise ein Blauer Reiter, dafür aber immer die regionale Verortung betont, die jedem einzelnen aber viel Spielraum lässt. Die ASK nimmt zum Beispiel regelmäßig neue Mitglieder auf, die immer wieder auch neue Impulse setzen, hat das Aufnahmeverfahren „automatisiert“ mit fast jährlichen Neuzugängen. In den Frühjahrsausstellungen können Interessenten schon einmal in die Gruppe „hineinschnuppern“ und ausstellen. Neben dieser regelmäßigen Veränderung der Gruppe durch neue Mitglieder möchten Kai-Uwe Körner und die Arbeitsgruppe, die sich (in verschiedenen Untergruppen) mit der Planung des Jubiläums beschäftigt, aber auch neue Präsentations- und Erlebnisformen von Kunst ausprobieren und installieren.
In der Jubiläumsausstellung, so lautet eine Idee, sollen QR-Codes neben den Exponaten einladen, sich neben dem Bildtitel auch Informationen über den Künstler anzusehen, zum Beispiel seine Homepage oder Links zu anderen Ausstellungen.

Kunst kann Räume erobern

Kai-Uwe Körner hofft auch, dass es gelingt (also technisch und finanziell machbar ist), Videos zu drehen, die einen „anderen Blick“ auf Kunst und Künstler erlauben, zum Beispiel im Gespräch mit Schülern/jungen Menschen, mit Künstlerkollegen, mit kunstaffinen und -fernen „Kritikern“. Die Videos könnten auch ein virtuelles Eintauchen in das Kunstwerk ermöglichen (Blick von oben, Rundumblick, Reise durch ein Bild, etc.). Kunst ist eben nicht nur an der Wand oder auf dem Podest, sondern erobert Räume.

100 Jahre - 100 Kunstwerke - 1 Katalog

Neben diesen Ideen zur cross-medialen Vermittlung von Kunst plant die ASK auch einen Katalog, der u. a. auch in 100 ausgewählten Kunstwerken eine Einordnung der ASK-Kunst in die kunsthistorische Entwicklung der vergangenen 100 Jahre bietet, eine Darstellung der Präsentationsformen im Wandel sowie einen Überblick über die vergangenen 25 Jahre. Die ASK plant zum 100. Geburtstag eine Standortbestimmung, die auf die Zukunft fokussiert ist und die Verbindungslinienin die Vergangenheit zieht. Hoffentlich
ein gutes Fundament für die kommenden 100 Jahre …

Das 100-jährige Jubiläum fordert die ASK zu einer Standortbestimmung auf, wie es diese Arbeit von ASK-Mitglied Kurt Wiesner geradezu prophetisch anzudeuten scheint. Ein solches Vergewissern ist gerade dann sinnvoll, wenn es „gut läuft“ und weiter „gut laufen“ soll!
Kai-Uwe Körner ist der künstlerische Vorsitzende der ASK.
Autor:

Dr. Gunhild Müller-Zimmermann (Redakteurin) aus Siegen

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