Premiere von „Music Meets Metal“ bei Gontermann-Peipers
Emil Bulls als Headliner am Start vor 700 Fans

Emil Bulls hatten ihr neues Album „Mixtape“ im Gepäck.
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  • Emil Bulls hatten ihr neues Album „Mixtape“ im Gepäck.
  • Foto: Irina Missal
  • hochgeladen von Redaktion Kultur

Mal was Neues ausprobieren:  Die Firma Gontermann-Peipers machte das in ihrem Werk Hain und lud statt zum üblichen Sommerfest zu  „Music Meets Metal“. Rund 700 Leute fanden das auch eine tolle Idee!
pav Siegen. Wenn man sich bei einem Sommerfest der Firma überlegt, mal etwas Neues auszuprobieren, und sich im darauffolgenden Jahr das Gontermann-Peipers-Werk Hain in eine ausverkaufte Konzerthalle verwandelt, muss die Idee gute Früchte getragen haben.Bis zu 700 Menschen fanden am Samstag, 5. Oktober, den Weg in die „Glashalle“ des Werks (der allerdings nicht ganz so leicht zu finden war), um sich bei der Premiere der Veranstaltung „Music Meets Metal“ gemeinsam einer Leidenschaft hinzugeben: dem Heavy Metal (und mehr).

Bei "Music Meets Metal" geht es auch um die Arbeit

Der Titel der Veranstaltung wurde bewusst gewählt, um nicht nur auf eine Verbindung zwischen der Musik und der in der Metallbranche tätigen Firma als Eventlocation aufmerksam zu machen, sondern auch, um Jugendliche und junge Erwachsene auf die Firma als potenziellen Arbeitgeber aufmerksam zu machen, die an diesem Abend nicht nur mit langer Tradition, sondern auch mit hervorragenden Akustikverhältnissen überzeugen konnte.

„Ich hab das Gefühl, Heavy Metal erlebt aktuell eine Renaissance“,

stellte Frieder Spannagel, einer der drei Geschäftsführer, im Gespräch mit der Siegener Zeitung fest. Der Aufwand, der für die Veranstaltung betrieben wurde, sei zwar enorm gewesen, sagte Spannagel weiter, da nicht nur eine Arbeitshalle voller Geräte und Maschinen leer geräumt werden musste, sondern auch Bands ausgesucht und angefragt, sowie Technik, Helfer, Essen und Getränke organisiert und Öffentlichkeitsarbeit geleistet werden mussten. Doch habe sich das letztlich, angesichts der vielen Menschen und der musikalischen Acts, gelohnt.

Gut vernetzt in die Eventplanung

Spannagels Berater und Ansprechpartner war während der Vorbereitungszeit Robin Weyandt, der neben seinem Studium nicht nur Musik macht, sondern auch selbstständig Eventmanagement betreibt. Zu einem großen Teil ist er für die Realisierung der Veranstaltung verantwortlich, hielt nicht nur vor dem Event, sondern auch währenddessen die Fäden hinsichtlich verschiedener Bereiche wie Bühnentechnik und Security zusammen.
Dadurch, dass Gontermann-Peipers oft mit der Bluebox Siegen kooperiert und deren jährliches „Bluestock Festival“ unterstützt, wurde man aufmerksam auf Robin Weyandt, der sein freiwilliges soziales Jahr einst beim Jugendtreff bestritt und immer noch als Mitarbeiter aktiv ist.

Fläshmob eröffnete den Abend

Daher war es auch nicht verwunderlich, dass Mitarbeiter der Bluebox die Show eröffneten.

Fläshmob mit B.E. dem Micathleten.

Mit seiner Live-Band Fläshmob sorgte der Rapper B. E. der Micathlet – weniger mit Heavy Metal allerdings, sondern mehr mit Hip-Hop – für gute Auftaktstimmung.

A Scar For Amy überzeugte mit Sängerin Karo Hampe

Darauf folgte die energiegeladene Siegener Band A Scar For Amy, die beim „Deutschen Rock- und Pop-Preis 2017“ in der Kategorie „Alternative“ gewann. Besonders Sängerin Karo Hampe konnte mit dem Wechsel ihrer Stimmfarbe, ihren Scream- und Shout-Parts, aber auch ihrer klaren Stimme überzeugen.

Energiegeladen präsentierte sich die Siegener Band A Scar For Amy.
  • Energiegeladen präsentierte sich die Siegener Band A Scar For Amy.
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Emil Bulls aus München war Headliner

Als großer Headliner des Abends betrat schließlich die Band Emil Bulls aus München die Bühne und stellte dort unter tosendem Applaus, zu Crowdsurfing und Moshpit ihr neues Album „Mixtape“ vor, das eine Cover-Sammlung ihrer Lieblingssongs aus Rock und Pop in Heavy-Versionen beinhaltet.
Ob es noch einmal eine Veranstaltung in dieser Form geben wird, ist derzeit unklar. Auf jeden Fall schien sie – und besonders in dieser ungewöhnlichen Location – sehr gut beim Publikum, das viele Altersklassen umfasste, anzukommen.

Musik fürs Publikum: Emil Bulls.
Autor:

Pauline Vollpert aus Siegen

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