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TV-Kritik: "Der Club der singenden Metzger"
Epos mit Schwächen

Auswanderer Fidelis Waldvogel (Jonas Nay) mit Ehefrau Eva (Leonie Benesch, l.) und ihrer Helferin Delphine (Aylin Tezel) in "Der Club der singenden Metzger".
  • Auswanderer Fidelis Waldvogel (Jonas Nay) mit Ehefrau Eva (Leonie Benesch, l.) und ihrer Helferin Delphine (Aylin Tezel) in "Der Club der singenden Metzger".
  • Foto: ARD Degeto/SWR/Moovie/Constantin Film/Walter Wehner
  • hochgeladen von Regine Wenzel (Redakteurin)

dame Frankfurt. Auswanderergeschichten sind schon oft erzählt und verfilmt worden. Insofern betrat „Der Club der singenden Metzger“, den Das Erste am Freitagabend (20.15 Uhr) in epischer Länge zeigte, kein Neuland. Dass dennoch einiges anders war, machte den Reiz der Verfilmung aus. Starke Schauspielerinnen und Schauspieler, skurrile Charaktere und eine phantastische Kameraführung zogen die Zuschauer drei Stunden lang in ihren Bann.
Einige Personen gerieten zur platten KarikaturVon großer Liebe über heftige Enttäuschungen und grenzenlose Wut bis hin zu abgrundtiefer Trauer spielte der Film auf der ganzen Klaviatur der Gefühle. Wie ein roter Faden zog sich dabei das (sehr aktuelle) Thema Entwurzelung und Verlust der Heimat durch die Handlung.

dame Frankfurt. Auswanderergeschichten sind schon oft erzählt und verfilmt worden. Insofern betrat „Der Club der singenden Metzger“, den Das Erste am Freitagabend (20.15 Uhr) in epischer Länge zeigte, kein Neuland. Dass dennoch einiges anders war, machte den Reiz der Verfilmung aus. Starke Schauspielerinnen und Schauspieler, skurrile Charaktere und eine phantastische Kameraführung zogen die Zuschauer drei Stunden lang in ihren Bann.

Einige Personen gerieten zur platten Karikatur

Von großer Liebe über heftige Enttäuschungen und grenzenlose Wut bis hin zu abgrundtiefer Trauer spielte der Film auf der ganzen Klaviatur der Gefühle. Wie ein roter Faden zog sich dabei das (sehr aktuelle) Thema Entwurzelung und Verlust der Heimat durch die Handlung. Schade nur, dass einige Personen zur platten Karikatur gerieten – etwa der schmierige Sheriff Hock oder Tante Lore in ihrem religiösen Übereifer. Eine der größten Schwächen des Films war aber der Epilog. Auf die „Pointe“ mit dem Hamburger-Imbiss hätte man gut verzichten können.

Autor:

Dagmar Meiswinkel (Redakteurin) aus Siegen

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