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"Der virtuelle Hut" präsentiert Jördis Tielsch im Livestream aus Marburg
Es sind „Die kleinen Dinge“

Jördis Tielsch und Peter Schneider waren am Samstagabend im Livestream aus dem St.-Elisabeth-Verein in Marburg zu erleben. Die Siegerländer Initiative „Der virtuelle Hut“ hat das möglich gemacht.
  • Jördis Tielsch und Peter Schneider waren am Samstagabend im Livestream aus dem St.-Elisabeth-Verein in Marburg zu erleben. Die Siegerländer Initiative „Der virtuelle Hut“ hat das möglich gemacht.
  • Foto: Rezeptor Film
  • hochgeladen von Regine Wenzel (Redakteurin)

anwe Marburg/Siegen. Der Winter kommt zwar unweigerlich, und ohne Kultur wird er noch stiller, aber: Livestreams sei Dank, es geht noch was! In Zeiten des Wellenbrecher-Lockdowns ist „Der virtuelle Hut“ am Samstagabend zum zweiten Mal auf Sendung gegangen. Und wer, wenn nicht die schon fast zum musikalischen Inventar unzähliger Siegerländer Event-Locations gehörende, wunderbare Singer-Songwriterin Jördis Tielsch könnte eine weitere, überaus würdige Besetzung dafür sein?
Botschafterin der Kinderhospiz-StiftungSo kam Tielsch erneut in ihrer völlig unaufgeregten und leisen, aber gleichzeitig fesselnd präsenten Art daher, dieses Mal vom „Virtuellen Hut“ live gestreamt aus dem St.

anwe Marburg/Siegen. Der Winter kommt zwar unweigerlich, und ohne Kultur wird er noch stiller, aber: Livestreams sei Dank, es geht noch was! In Zeiten des Wellenbrecher-Lockdowns ist „Der virtuelle Hut“ am Samstagabend zum zweiten Mal auf Sendung gegangen. Und wer, wenn nicht die schon fast zum musikalischen Inventar unzähliger Siegerländer Event-Locations gehörende, wunderbare Singer-Songwriterin Jördis Tielsch könnte eine weitere, überaus würdige Besetzung dafür sein?

Botschafterin der Kinderhospiz-Stiftung

So kam Tielsch erneut in ihrer völlig unaufgeregten und leisen, aber gleichzeitig fesselnd präsenten Art daher, dieses Mal vom „Virtuellen Hut“ live gestreamt aus dem St.-Elisabeth-Verein in Marburg, der im Bereich der Pflegefamilien und Kinder-, Jugend-, Altenhilfe und Sozialpsychiatrie wertvolle tägliche Lebenshilfe bietet. Bertram Kasper, Geschäftsbereichsleiter Pflegefamilien, stellte Tielsch als Sängerin mit anspruchsvollen Texten, die das Schwierige im Leben widerspiegeln, vor und überdies als Botschafterin der Deutschen Kinderhospiz-Stiftung.

Mit Peter Schneider an der Gitarre

Jördis Tielesch performte zusammen mit dem studierten Jazzgitarristen Peter Schneider Songs aus eigener Feder, die tief unter die Haut gingen. Sie fanden ihren berührenden Weg zu „allen da draußen, für einen warmen Abend, an dem man wieder ein wenig auftanken kann“ und zu Familien, die sich vielleicht vorstellen können, ein Pflegekind aufzunehmen.Solch liebevolle Grüße taten sicher den mehr als 200 Zuschauern aus ganz Deutschland am Bildschirm einfach ganzheitlich gut, darunter auch vielen Familien mit Pflegekindern, die sich mit Jördis Tielsch freuten, dass sich dank des „Virtuellen Huts“ und des St.-Elisabeth-Vereins dieser wunderbare Auftritt ergeben hatte.

Lebensfreude bewahren!

Mit „Narrow Daylight“ (Diana Krall) eröffnete die Musikerin sphärisch und feinsinnig ein erneut beseelendes Konzert, um ihr nächstes Lied „Alles Glück der Erde“ ihrem vor einigen Monaten an einer unheilbaren Krankheit verstorbenen Freund Marco zu widmen. Sie appellierte mit „What Are You Waiting For“ an alle, sich ihre Lebensfreude zu bewahren, und würdigte mit „Karussell“, einem Song über ihre eigene glückliche Kindheit, die wertschätzende Arbeit des Vereins, Kindern ein liebevolles Zuhause zu geben.

Irland war ein Heim auf Zeit

„Die kleinen Dinge“ verschaffte Bewusstsein über eben die Freude an diesen Glücksverstärkern des Lebens, und als dann noch ihre wehmütig-sehnsuchtsvolle Violine, traumwandlerisch perfekt gespielt, zum Einsatz kam, war man einfach nur noch hingerissen. Mit „Home“ erinnerte Jördis Tielsch sich einerseits an ihre Zeit in Irland, die zwar auch von sehnsüchtigem Heimweh geprägt war, aber auch vom Gefühl, sich durch positive Menschen dort ebenso zu Hause fühlen zu können, und dies wünschte sie sich auch nur zu sehr für Familien, die überlegen, ein Pflegekind aufzunehmen. Mit der frisch vom Geigenbauer überholten Geige kam bei „Red Is The Rose“, gefolgt von „Toss The Feathers“, veritable irische Pub-Stimmung auf, amerikanisches Country-Feeling erzeugte Tielsch mit „Creepin‘ in“, und als sie sich dann erneut mit der Geige bei „Wenn du mich suchst“ und am Piano bei „Goodbye“ begleitete, war das Gänsehautfeeling nicht mehr zu vermeiden.

Gefühlvoll: "Fields of Gold"

Tielsch triggerte überwältigende Gefühlsmomente, ließ Peter Schneiders Gitarrenvirtuosität in „Catch Me If You Can“ noch einmal Raum und berührte alle noch mal ganz tief im Innern mit dem gefühlvoll gehauchten „Fields of Gold“ – und man kann nicht anders, als fest auf ein baldiges Wieder-Sehen und –Hören mit dieser Ausnahmemusikerin zu hoffen.

Autor:

Anna Maria Weber (Freie Mitarbeiterin) aus Siegen

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