TV-Kritik: „Now Or Never“ (Das Erste)
Existenzielle Fragen ohne Antworten

Rebecca (Tinka Fürst) hat sich von Henry (Michael Pink) in die Berge bringen lassen, weil sie angeblich einen Wunderheiler aufsuchen will. Das Erste zeigte am Mittwochabend die als Roadmovie inszenierte Tragikomödie „Now Or Never“ zum Thema Sterbehilfe.
  • Rebecca (Tinka Fürst) hat sich von Henry (Michael Pink) in die Berge bringen lassen, weil sie angeblich einen Wunderheiler aufsuchen will. Das Erste zeigte am Mittwochabend die als Roadmovie inszenierte Tragikomödie „Now Or Never“ zum Thema Sterbehilfe.
  • Foto: SWR/Un attimo Photographie
  • hochgeladen von Alexander W. Weiß (Redakteur)

aww Baden-Baden. An existenziellen Fragen spart die Tragikomödie „Now Or Never“ (Mittwochabend, Das Erste) nicht, reißt sie aber samt und sonders allenfalls an. Sterbehilfe als Thema eines Unterhaltungsfilms ist zweifellos ein heikles Ding – dennoch hätte mehr daraus gemacht werden können. So bleiben in dem Roadmovie Fragen nach dem Wert des Lebens, einem Sterben in Würde, nach Moral, Glaube und Religion, einem Den-lieben-Gott-spielen, dem Geschäft mit dem Tod und der Angst davor, dass bald alles vorbei ist, weitestgehend unbeantwortet und werden der dramaturgischen Wirkung untergeordnet. Dick aufgetragen ist das Finale am Bergsee, der Rebecca (Tinka Fürst) als letzte Ruhestätte dient, und allzu offensichtlich wirkt die Botschaft, als der geläuterte Zyniker Henry (Michael Pink) erkennt, dass es lohnt, sich auf den Rest des Lebens zu freuen.

Autor:

Alexander W. Weiß (Redakteur) aus Siegen

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