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The Four Fabs streamen legendäre Beatles-Klassiker in jazzigem Gewand
Fabelhafter Beat-Mix im Viererpack

Die Four Fabs sorgen im Stream aus dem Lÿz für mächtig „Beatlemania-Stimmung“ – auch im neuen Gewand.
  • Die Four Fabs sorgen im Stream aus dem Lÿz für mächtig „Beatlemania-Stimmung“ – auch im neuen Gewand.
  • Foto: Irina Missal
  • hochgeladen von Redaktion Kultur

anwe Siegen. Als wenn man leibhaftig dabei wäre! Die von kreischenden jungen Frauen aufgeheizte Atmosphäre in engen, schwülen Tanzclubs, Erinnerungen an die „gute alte“ Beatlemania mit den Fab Four, den legendären Beatles: So hätte man sich fast im heimischen Wohnzimmer beim Livestream-Gig von The Four Fabs gefühlt, der regional bestens bekannten Siegerländer Tribute-Formation der Pilzköpfe, deren Mitglieder sich selbst musikalisch überdies in so manchen anderen Projekten und Bands engagieren. Aber irgendwie war das Konzert doch wohltuend anders, und vor allem überraschend jazzig!
Als vorletztes von fünf Streaming-Specials im Lÿz ging es mit dem Virtuellen Hut nach Liverpool und die insgesamt ca.

anwe Siegen. Als wenn man leibhaftig dabei wäre! Die von kreischenden jungen Frauen aufgeheizte Atmosphäre in engen, schwülen Tanzclubs, Erinnerungen an die „gute alte“ Beatlemania mit den Fab Four, den legendären Beatles: So hätte man sich fast im heimischen Wohnzimmer beim Livestream-Gig von The Four Fabs gefühlt, der regional bestens bekannten Siegerländer Tribute-Formation der Pilzköpfe, deren Mitglieder sich selbst musikalisch überdies in so manchen anderen Projekten und Bands engagieren. Aber irgendwie war das Konzert doch wohltuend anders, und vor allem überraschend jazzig!
Als vorletztes von fünf Streaming-Specials im Lÿz ging es mit dem Virtuellen Hut nach Liverpool und die insgesamt ca. 260 Zuschauer erwartete ein kreativer Musikstil-Mix, der beileibe nicht 60er-Jahre-mäßig im meist eher gitarrenlastigen 4/4-Takt daherkam, sondern immens bereichert mit swingenden, funkigen und souligen, sogar Latin-angehauchten Jazz-Einflüssen.

Endlich wieder spielen!

Nach einem Jahr Corona-bedingter Zwangspause konnten die Four Fabs, mit Sänger Christoph Heese, Pianist Fabian Petzold, Michael Grossenbacher am Kontrabass und – last but not least – Schlagzeuger und charmantem Moderator des Gigs, Florian Schnurr, endlich nochmal alle Register ihrer musikalischen Virtuosität ziehen und ihren fabelhaften Vorbildern mit individuellen Interpretationen von sage und schreibe 16 Songs eine eindrucksvolle Hommage abseits jeglicher Coverband-Attitüden erweisen.
Für die Zuschauer an den heimischen Bildschirmen gab es damit das volle Mitsing-Programm. Schon mit den aktuell nur allzu passenden Zeilen von „Yesterday“ und Florian Schnurrs Erinnerungen an eine „volle Bude” im Lÿz schlugen wehmütige Gedanken an frühere, Vor-Coronazeiten durch, diese aber im Wissen: „Ihr alle seid irgendwo da draußen und begleitet uns!“

Mit den Four Fabs auf dem Beatles-Roadtrip

Mit „Ticket To Ride“ nahm der Gig dann mächtig Fahrt auf, übrigens der erste Beatles-Song, den die Four Fabs anlässlich eines runden Geburtstags arrangierten – und nebenbei der erst Nr.-1-Hit der Beatles in den USA überhaupt. Individuell und ausdrucksstark, wie übrigens auch alle anderen Songs, intonierte Christoph Heese einen Hit nach dem anderen. Der Beatles-Roadtrip fuhr alle Stationen ihres musikalischen Schaffens an.
„Help“, das „die Situation, in der wir alle gerade stecken und aus der wir noch nicht wissen, wie wir daraus wieder herauskommen, prägnant zusammenfasst“, interpretierte Christoph facettenreich. Dann sang er in „She Came In Through The Bathroom Window“ über ziemlich seltsame weibliche Fans, mit denen sich die Beatles seinerzeit herumschlagen mussten.

Live-Feeling im Stream

Hatten sich Heese, Petzold, Grossenbacher und Schnurr nun „so langsam warmgespielt“, zielten sie mit „All My Loving“ und „And I Love Her“ – betörende Lovesongs – mitten in die Herzen der weiblichen Zuschauer. „Come Together“ konnte im Stream zwar nicht zum „Reinholen“ des Publikums nach der Pause dienen, brachte aber trotzdem echtes Happening- und Live-Feeling rüber. Und gleich darauf gab es mit dem in jedem Musikbuch mittlerweile zu findenden „Let It Be“ einen weiteren Hochgenuss, wie auch mit dem in der Bigband-Version Michael Bublés arrangierten „Can’t Buy Me Love“.
Und spätestens bei „Hey Jude“ und dessen sich in ekstatische Höhen steigernden Refrain „na na na na na na na …“, da waren sich die Four Fabs einig, würden sich die Menschen daheim sicher alle lauthals mitsingend in den Armen liegen. Mit „Baby, You Can Drive My Car“ kam die musikalische Fahrt durch die Welt der Beatles auch schon langsam zu ihrem Ende, bevor sie mit „Blackbird“, „All You Need Is Love“, also bis dato nur von John Lennon und Paul McCartney gespielten Songs, mit „While My Guitar Gently Weeps“ als größtem Hit aus George Harrisons eigener Feder am Ende angekommen war.

Autor:

Anna Maria Weber (Freie Mitarbeiterin) aus Siegen

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