SZ

TV-Kritik "Racheengel" aus der Krimireihe "Über die Grenze" im Ersten
Fast altmodisch gut und düster

Leni Herold (Anke Retzlaff, M.) ist zurück und arbeitet mit Joanne Trudeau (Karmela Shako) und Tino Loher (Bernhard Piesk) an dem neuen Fall, der das Team gleich zu Beginn der Sendung tief erschüttert.
  • Leni Herold (Anke Retzlaff, M.) ist zurück und arbeitet mit Joanne Trudeau (Karmela Shako) und Tino Loher (Bernhard Piesk) an dem neuen Fall, der das Team gleich zu Beginn der Sendung tief erschüttert.
  • Foto: SWR/Alexander Fischerkoesen
  • hochgeladen von Peter Barden (Redakteur)

pebe Baden-Baden/Kehl. Geschickt zwischen Klischee und Wahrscheinlichkeit changierte „Racheengel“, die neue Folge der Krimireihe „Über die Grenze“ (Donnerstag, 20.15 Uhr, Das Erste). Lobbyisten als Verbrecher, manipulierbare EU-Parlamentarier, Prostitution, Menschenhandel – da kam was zu auf die deutsch-französische Polizeieinheit, die tief in den mörderischen Strudel geriet. Was sich in drei Handlungssträngen – Polizei, Verbrecher und die ihre Schwester rächende Natia – an Story entwickelte, war ein fast schon altmodisch guter Krimi. Da stimmten die düsteren Bilder, die Action hielt sich zugunsten der Charaktere, die sich entfalten konnten, in Grenzen.

pebe Baden-Baden/Kehl. Geschickt zwischen Klischee und Wahrscheinlichkeit changierte „Racheengel“, die neue Folge der Krimireihe „Über die Grenze“ (Donnerstag, 20.15 Uhr, Das Erste). Lobbyisten als Verbrecher, manipulierbare EU-Parlamentarier, Prostitution, Menschenhandel – da kam was zu auf die deutsch-französische Polizeieinheit, die tief in den mörderischen Strudel geriet. Was sich in drei Handlungssträngen – Polizei, Verbrecher und die ihre Schwester rächende Natia – an Story entwickelte, war ein fast schon altmodisch guter Krimi. Da stimmten die düsteren Bilder, die Action hielt sich zugunsten der Charaktere, die sich entfalten konnten, in Grenzen. Dazu kam eine gute Besetzung: von Carlo Ljubek als neuer Teamchef mit Macken und Philippe Caroit als dessen französischer Kollege über Anke Retzlaff als traumatisierte Leni, die in Natia (sensibel: Karoline Teska) ihr dunkles Spiegelbild findet, bis zu Stephan Kampwirth als diabolischer Lobbyist. Das war gute Unterhaltung am Feierabend.

Autor:

Peter Barden (Redakteur) aus Siegen

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Folgen Sie diesem Profil als Erste/r
Themenwelten
Die Siegener Zeitung begrüßt den Lenz mit einem Sonder-Abo: Sparen Sie drei Monate lang mit unserem Frühlings-Abo.

SZ+ informiert schnell und gut
Mit dem Frühlings-Abo drei Monate sparen

Der Frühling hat - kalendarisch- begonnen und die Siegener Zeitung begrüßt den Lenz mit einem Sonder-Abo: Sparen Sie drei Monate lang mit unserem Frühlings-Abo. Verlässliche Informationen trotz unruhiger Corona-LageIn diesem einmal mehr besonderen Jahr sehnen sich viele Menschen noch mehr nach den ersten Frühlingsboten. Ist doch mit den steigenden Temperaturen, den kräftiger werdenden Sonnenstrahlen und dem Aufblühen der Natur im zweiten Jahr der Corona-Pandemie noch mehr Hoffnung verbunden als...

Kommentare

Kommentare sind deaktiviert.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen