600 Besucher erlebten dritte Auflage des Festivals
„Feldfunk“ am Fischbacherberg

Stimmungsvolles Ambiente auf dem Erfahrungsfeld Schön und Gut auf dem Fischbacherberg in Siegen.
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  • Stimmungsvolles Ambiente auf dem Erfahrungsfeld Schön und Gut auf dem Fischbacherberg in Siegen.
  • Foto: Macadamia-Film
  • hochgeladen von Claudia Irle-Utsch (Redakteurin)

soph Siegen. Eine Open-Air-Veranstaltung zu planen ist immer auch ein Wagnis. Die Mitglieder des Vereins Kultur-Funk hatten mit Blick auf die Vorhersage zwei Tage vor der diesjährigen Ausgabe des „Feldfunk“-Festivals spontan umgeplant: Es wurden zwei bunte Zirkuszelte und mehrere Pavillons aufgebaut, um Publikum und Band am Samstagabend auf dem Erfahrungsfeld Schön und Gut der Klaus-Hoppmann-Stiftung auf dem Siegener Fischbacherberg vor dem Regen zu schützen. „Trotzdem waren wir sehr skeptisch, ob das Publikum der Witterung zum Trotz den Weg zu uns findet“, so 2. Vorsitzender Timo Böcking im Gespräch mit der Siegener Zeitung. Eine Sorge, die sich als unbegründet herausstellen sollte: Rund 600 Besucher kamen zur dritten Auflage des Festivals. Diese mögen sich zu Beginn gewundert haben, denn nicht die Band Die Drei spielte die ersten Töne des Abends, sondern ein Streichquartett bestehend aus Judith Bergen, Lena Wagener, Hannah Weber und Pia Bettig, Studentinnen der Uni Siegen.

Die Drei verbanden Jazz, Funk und Pop

Nach dieser durchaus gelungenen Überraschung nahmen Ben Jost (Drums), David Just (Bass) und Timo Böcking, der sich dieses Jahr über einen Flügel unter freiem Himmel freuen durfte, an den Instrumenten Platz.  Die Musiker präsentierten mit ihren selbst geschriebenen Instrumentalstücken ihre ganz eigene Fusion aus Jazz, Funk und Pop. Während die Musik zu Beginn des Konzerts vor allem aus groovebetonten Soul- und Funkelementen bestand, kamen im Verlauf des Konzertes noch recht virtuose und vielschichtige, aber immer harmonische, zuweilen kunstvoll konstruierte Kompositionen hinzu, die das Publikum hörbar begeisterten.

Mystische Stimmung aus Licht und Schatten

Timo Böcking, der durch den Abend führte, bedankte sich bei den rund
30 ehrenamtlichen Helfern der Veranstaltung. Je dunkler es während des Konzerts wurde, desto schöner kamen die aufwendigen Lichtinstallationen, die ein Team um Jonas Pees geplant und umgesetzt hatte, zur Geltung: Der See am Eingang des Geländes leuchtete in sattem Blau, eine Nebelmaschine zauberte eine mystische Stimmung. Die goldenen Schaufensterpuppen und unzähligen Discokugeln, die mit Licht in Szene gesetzt wurden, dienten nicht nur als einfallsreiche Dekoration, sondern einigen Besuchern auch als willkommenes Fotomotiv. Für Puppen und Diskokugeln zeichnete Uni-Dozentin Helga Schneider verantwortlich.

Nächstes "Feldfunk"-Festival kommt!

Die Lichtreflexionen der großen Diskokugel verwandelten die gesamte Wiese in ein Meer aus tanzenden Punkten. In dieser Kulisse blieben zahlreiche Besucher nach dem Konzert noch auf dem Gelände, um zu elektronischen Beats von DJ Chris weiter zu feiern. Eine vierte Auflage des „Feldfunk“-Festivals ist bereits geplant.

Autor:

Katja Fünfsinn (Redakteurin) aus Stadt Olpe

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