Dem Coronavirus mit Musik entgegnen (Video)
"Freude schöner Götterfunken" macht Mut

Mit Musik gegen Corona: Olaf Roth, Mitglied in der Siegerländer Bergknappenkapelle, und seine Kinder Theresa und Hannes.
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  • Mit Musik gegen Corona: Olaf Roth, Mitglied in der Siegerländer Bergknappenkapelle, und seine Kinder Theresa und Hannes.
  • Foto: René Traut
  • hochgeladen von Claudia Irle-Utsch (Redakteurin)

ciu/bst Siegen/Bonn. Nein, es war am Sonntag um 18 Uhr nicht so, dass über dem ganzen Siegerland der Geist Beethovens schwebte. Aber vereinzelt war doch das "Freude schöner Götterfunken" zu hören. Mal leise gesummt, mal auf dem Klavier gespielt, mal auf der Klarinette (so gut es nach bislang wenigen Übungsstunden ging) musiziert, mal als Familie im Trio oder im Quintett. Wer sich freilich auf die Anregung (unter anderem) des Volksmusikerbunds NRW einließ und diese Mutmach-Hymne mit sich und der Welt teilte, dem oder der ging es in diesem Augenblick ein bisschen besser angesichts dessen, was uns alle unter dem Stichwort "Corona" gerade in Atem hält und mit Sorgen belastet.

Eingestimmt haben in die "Ode an die Freude" in der Alten Dreisbach in Niederschelden Olaf Roth, Mitglied in der Siegerländer Bergknappenkapelle, und seine Kinder Theresa und Hannes. Der Sohn musiziert bereits bei den Zwergknappen mit, die Tochter wird sicher bald folgen können.

Aus der Mühlengrabenstraße in Siegen grüßte die philharmonische Familie Benkö (Vater Attila ist Tubist bei der Philharmonie Südwestfalen) mit Musik und auch mit Worten: "Wir lassen uns nicht unterkriegen - blasen dem Virus gehörig den Marsch - und wünschen allen Menschen viel Kraft und vor allem Gesundheit!", schreiben Michaela, Tabea, Helene, Rebecca und Attila.

Um Gleichklang zu gewährleisten, hatte der Volksmusikerbund die Notenzeile verbreitet, die Beethovens Melodie originalgetreu in D-Dur zeigt. In Dreis-Tiefenbach kamen selbst zwei auf D verlängerbare Schweizer Carbon-Alphörner zum Einsatz und waren weithin durchs obere Siegtal zu hören.

Beethovens „Ode an die Freude“-Motiv erklingt auf Carbon-Alphörnern, die sich auf D-Stimmung verlängern lassen.
  • Beethovens „Ode an die Freude“-Motiv erklingt auf Carbon-Alphörnern, die sich auf D-Stimmung verlängern lassen.
  • Foto: Bernd Sensenschmidt
  • hochgeladen von Claudia Irle-Utsch (Redakteurin)

Volker Nöll und sein Sohn Jonas spielen gemeinsam mit Christina Reppel jeden Abend in der Corona-Krise ein Ständchen. Natürlich halten sie den nötigen Abstand ein. Auch am Sonntagabend waren sie mit von der Partie. Volker Nöll ist Leiter des Posaunenchors Setzen.

Beethovenhaus auch dabei - natürlich!

Übrigens wurde auch dort musiziert, wo die Menschen Beethovens 250. Geburtstag in diesem Jahr ganz besonders feiern (wollten): im Beethovenhaus in Bonn: Peter Materna, Intendant des Jazzfestes Bonn,  spielte Saxofon, und Mitarbeiter sangen von verschiedenen Zimmern und Büroräumen der traditionsreichen Einrichtung. Auch dazu gibt es ein Video.

Mit Musik der Corona-Krise trotzen
Autor:

Claudia Irle-Utsch (Redakteurin) aus Siegen

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