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Andreas Kümmert beendet Live-Musik-Reihe
Gelungenes Finale

Andreas Kümmert (r.), begleitet von Stefan Kahne, lieferte einen fulminanten Schlusspunkt der Live-Musik-Reihe im KinOX.
  • Andreas Kümmert (r.), begleitet von Stefan Kahne, lieferte einen fulminanten Schlusspunkt der Live-Musik-Reihe im KinOX.
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  • hochgeladen von Peter Barden (Redakteur)

sz Freudenberg.  Andreas Kümmert, Gewinner von The Voice of Germany 2013, beendete am Freitagabend mit einem grandiosen Konzert die Live-Musik-Reihe im Autokino KinOX. Pünktlich zur Öffnung der Tore riss der bewölkte Himmel auf und ließ das Licht der untergehenden Sonne in warmen Farben über die Autos im Autokino streifen und lange Schatten werfen. Einen langen Schatten warf auch das Konzert von Andreas Kümmert voraus. Schon bei seinem letzten Auftritt im „Virtuellen Hut“ im Mai dieses Jahrs sorgte der Mann mit der phänomenalen Stimme für großes Aufsehen.
Eigene Songs im GepäckGanz entspannt betrat der Künstler die Bühne. Zu seiner Freude hatten die meisten Besucher es sich auf den Bierbänken, die den Fahrzeugen zugeordnet waren, gemütlich gemacht.

sz Freudenberg.  Andreas Kümmert, Gewinner von The Voice of Germany 2013, beendete am Freitagabend mit einem grandiosen Konzert die Live-Musik-Reihe im Autokino KinOX. Pünktlich zur Öffnung der Tore riss der bewölkte Himmel auf und ließ das Licht der untergehenden Sonne in warmen Farben über die Autos im Autokino streifen und lange Schatten werfen. Einen langen Schatten warf auch das Konzert von Andreas Kümmert voraus. Schon bei seinem letzten Auftritt im „Virtuellen Hut“ im Mai dieses Jahrs sorgte der Mann mit der phänomenalen Stimme für großes Aufsehen.

Eigene Songs im Gepäck

Ganz entspannt betrat der Künstler die Bühne. Zu seiner Freude hatten die meisten Besucher es sich auf den Bierbänken, die den Fahrzeugen zugeordnet waren, gemütlich gemacht. Mit „Simple Man“, einem der Songs, die ihn berühmt gemacht hatten, eröffnete er den Abend. Doch er hatte auch jede Menge eigene Songs im Gepäck. So präsentierte er Stücke von seinem aktuellen Album „Harlekin Dreams“, das durch die Corona-Krise – wie er selbst berichtete – jäh verpufft sei, weil es im Trouble der Geschehnisse völlig untergegangen sei und seine gerade erst gestartete Tournee, direkt zu Beginn abgebrochen werden musste.

Stefan Kahne begleitete gekonnt

So trafen Songs wie „Something in my Heart“, „Secret“ und „Gimme your Sympathy“ auf dankbare Ohren. Mit schwarzem Humor und augenzwinkernden Wortwitzen führte er durch das Programm, das er im Lauf des Abends immer wieder durch Klassiker wie „Easy like Sunday Morning“ würzte. Begleitet wurde er von Stefan Kahne, einem Gitarristen, der die Gratwanderung zwischen virtuosem Spiel und dezenter Zurückhaltung verstand, denn im Vordergrund stand diese Stimme, die in jedem einzelnen Song das Herzblut spürbar machte, das Andreas Kümmert einfließen ließ.
Seine klare, durchdringende Stimme sorgte für Gänsehaut und glänzende Augen beim Publikum. Doch in den Gitarren-Soli bewies auch Kahne, zu welchen Leistungen er fähig ist – entspannt und völlig ohne Attitüden. Der Applaus  des großzügig auf dem Gelände verteilten Publikums beflügelte die beiden Musiker dann auch zu immer neuen musikalischen Glanzstücken. Als Kümmert mit dem Song „Rocketman“ die Zugaben einleitete, war zu ahnen, dass hier ein ganz besonderes Konzert zu Ende ging, das man in so intimem Rahmen und dank der  Nahaufnahmen der Crew des „Virtuellen Huts“ über die LED-Wand so  nicht wieder erleben wird.

Positive Bilanz gezogen

Der Verein „Virtueller Hut“ zog nach diesem dritten Konzert eine positive Bilanz. Man habe Musik wieder den Menschen live zugänglich machen können, hieß es seitens der Macher. Auch wenn die Resonanz nicht die Kapazitäten des Autokinos auslasteten, so hätten doch alle Besucher des Konzerts das Gelände mit einem  Lächeln im Gesicht und der Zuversicht verlassen, dass es bald mit der Konzertkultur wieder aufwärts gehen werde, hieß es.  Wer das Konzert verpasst hat,  kann sich den Mitschnitt als Stream-Premiere demnächst auf der Seite des „Virtuellen Huts“ ansehen.

Autor:

Redaktion Kultur

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