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TV-Kritik: "Monster" - "Tatort" aus Dortmund
Grauenvolle Geschichte, stark erzählt

gmz Dortmund. Der Dortmunder „Tatort“, der am Sonntag (20.15 Uhr, im Ersten) ausgestrahlt wurde, war furchtbar und grauenvoll, weil er an Abgründe führte, in die man nicht hineinschauen will. Der „Monster“-„Tatort“ (Regie: Torsten C. Fischer) erzählte nervenzehrend, aber ohne Voyeurismus die Suche des Ermittlerteams nach Kommissar Pawlaks kleiner Tochter, die für einen Pädophilenring entführt wurde. Mit der Entführung sollte Faber unter Druck gesetzt werden, als Rache für eine „alte Geschichte“ (hat der Täter auch Fabers Frau und Kind umgebracht?). Der langsam und unspektakulär erzählte Film (nur Anfang und Ende waren reißerisch) legte den Fokus auf die verzweifelte Suche.

gmz Dortmund. Der Dortmunder „Tatort“, der am Sonntag (20.15 Uhr, im Ersten) ausgestrahlt wurde, war furchtbar und grauenvoll, weil er an Abgründe führte, in die man nicht hineinschauen will. Der „Monster“-„Tatort“ (Regie: Torsten C. Fischer) erzählte nervenzehrend, aber ohne Voyeurismus die Suche des Ermittlerteams nach Kommissar Pawlaks kleiner Tochter, die für einen Pädophilenring entführt wurde. Mit der Entführung sollte Faber unter Druck gesetzt werden, als Rache für eine „alte Geschichte“ (hat der Täter auch Fabers Frau und Kind umgebracht?). Der langsam und unspektakulär erzählte Film (nur Anfang und Ende waren reißerisch) legte den Fokus auf die verzweifelte Suche. Der Zuschauer erlebte die Dringlichkeit mit, weil er auf den Rechnern der Ermittler, als Countdown, die „Versteigerung“ des Mädchen verfolgen musste. Die Spannung wurde auch durch die parallel dazu erzählte Geschichte eines ehemaligen Missbrauchsopfers erhöht, das in dem Fall eine wichtige Rolle spielte: Den Horror ihrer Erfahrungen stellte Luisa-Céline Gaffron als Evelyn distanziert und erschütternd dar, die Gesichter der Ermittler spiegelten ihr eigenes Entsetzen angesichts ihrer Funde nachhaltig wider. Wie immer spielten auch die Vergangenheiten der Teammitglieder eine Rolle. Ein komplexer, gut erzählter Film, vermutlich leider nur allzu real.

Autor:

Dr. Gunhild Müller-Zimmermann (Redakteurin) aus Siegen

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