SZ

Helmut Jost und Gospel-Generation boten Hymnen zum Mitsingen
Hitpotenzial in Trupbacher Kirche

Helmut Jost und Gospel-Generation begeisterten am späten Sonntagnachmittag mit einem Gospel-Mitsingkonzert in der ev. Kirchengemeinde Trupbach-Seelbach, als sie alte Schätze neu entdeckten.
  • Helmut Jost und Gospel-Generation begeisterten am späten Sonntagnachmittag mit einem Gospel-Mitsingkonzert in der ev. Kirchengemeinde Trupbach-Seelbach, als sie alte Schätze neu entdeckten.
  • Foto: Bärbel Althaus
  • hochgeladen von Alexander W. Weiß (Redakteur)

ba Trupbach. „Mensch, was ist die Bude voll“, freute sich Helmut Jost am Sonntag über den großen Andrang in der Auferstehungskirche der ev. Kirchengemeinde in Trupbach-Seelbach. Denn viele Besucher waren am späten Sonntagnachmittag gekommen, um mit ihm und seiner Chor-Formation Gospel-Generation gemeinsam zu singen. Unter dem Motto „Alte Schätze neu entdeckt“ sollten dabei in einem „Mehr-Generationen-Mitsing-Gospel-Konzert“ angestaubte Gospel-Hymnen aufpoliert und in Erinnerung gerufen werden.
„Das Lieblingslied von Opa“Nach einem gelungenen Einstieg mit „Will The Circle Be Unbroken“ griff Helmut Jost direkt in die Schatzkiste der persönlichen Erinnerungen, als er mit „What A Friend We Have In Jesus“ das „Lieblingslied von Opa“ herauskramte. „Habt Ihr Lust mitzusingen?

ba Trupbach. „Mensch, was ist die Bude voll“, freute sich Helmut Jost am Sonntag über den großen Andrang in der Auferstehungskirche der ev. Kirchengemeinde in Trupbach-Seelbach. Denn viele Besucher waren am späten Sonntagnachmittag gekommen, um mit ihm und seiner Chor-Formation Gospel-Generation gemeinsam zu singen. Unter dem Motto „Alte Schätze neu entdeckt“ sollten dabei in einem „Mehr-Generationen-Mitsing-Gospel-Konzert“ angestaubte Gospel-Hymnen aufpoliert und in Erinnerung gerufen werden.

„Das Lieblingslied von Opa“

Nach einem gelungenen Einstieg mit „Will The Circle Be Unbroken“ griff Helmut Jost direkt in die Schatzkiste der persönlichen Erinnerungen, als er mit „What A Friend We Have In Jesus“ das „Lieblingslied von Opa“ herauskramte. „Habt Ihr Lust mitzusingen?“, fragte er das Publikum, das sich nicht lange bitten ließ. Und während es draußen durch den Regen richtig ungemütlich wurde, erwärmten neben flackernden Kerzen auch karibische Gefühle die Herzen der Besucher in der Kirche. Denn Helmut Jost hatte das wohl allen bekannte „Kumbaya“ „reggaemäßig“ entsprechend „leicht abgewandelt“, wie er gestand. Einmal mehr zeigte sich, dass Gospel nicht nur Weltmusik ist, sondern durchaus Hitpotenzial haben kann. Eine Eigenschaft, die Jost auch dem Song „Fairest Lord Jesus / Schönster Herr Jesus“ zuspricht, den er mit Gospel-Generation erst auf Englisch darbot, bevor er mit der Gemeinde die deutsche Version sang. Hatte sich doch bereits, als er mit seinem Musiker-Freund David Thomas gemeinsam „Old Gospel Hymns“ aufnehmen wollte, gezeigt, dass viele der Gospellieder in beiden Ländern bekannt sind.

Tobias Dangendorf begleitete Helmut Jost

Helmut Jost ist nicht nur ein hervorragender Sänger, Chorleiter und Musiker, er weiß auch zu vielen Songs berührende Geschichten zu erzählen. Beispielsweise über das Schicksal eines Mannes, der seine Familie bei einem Schiffsuntergang verloren hat und genau an der Unglücksstelle später das Lied „It Is Well With My Soul“ schrieb. „Mir ist wohl in dem Herrn“ sang das Publikum entsprechend auf Deutsch.
Überhaupt war die Sangeslust bei diesem Konzert gefragt. So wurde „Sweet Low, Sweet Chariot“, ebenso inbrünstig dargeboten wie „Großer Gott, wir loben dich“, ein „Klassiker des Praise-and-Worship-Movements“, wie Jost augenzwinkernd bemerkte. Begleitet wurde Helmut Jost von Tobias Dangendorf, der ihn als zweiter Mann an den Tasten hervorragend unterstützte.
Am Ende des Konzerts forderte das Publikum stehend Zugaben, bei denen unter anderem ein Medley von Andraé Crouch begeisterte. Nach rund zwei Stunden mussten die Zuhörer schließlich die heimelige Stätte verlassen und sich in den Regen hinauswagen. Allerdings nicht, ohne ein gemeinsames „Der Mond ist aufgegangen“ gesungen zu haben. Leider musste man diesen aufgrund der dicken Wolkendecke anschließend vergeblich suchen!

Autor:

Bärbel Althaus (Freie Mitarbeiterin) aus Wilnsdorf

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Folgen Sie diesem Profil als Erste/r
Themenwelten
Die Siegener Zeitung begrüßt den Lenz mit einem Sonder-Abo: Sparen Sie drei Monate lang mit unserem Frühlings-Abo.

SZ+ informiert schnell und gut
Mit dem Frühlings-Abo drei Monate sparen

Der Frühling hat - kalendarisch- begonnen und die Siegener Zeitung begrüßt den Lenz mit einem Sonder-Abo: Sparen Sie drei Monate lang mit unserem Frühlings-Abo. Verlässliche Informationen trotz unruhiger Corona-LageIn diesem einmal mehr besonderen Jahr sehnen sich viele Menschen noch mehr nach den ersten Frühlingsboten. Ist doch mit den steigenden Temperaturen, den kräftiger werdenden Sonnenstrahlen und dem Aufblühen der Natur im zweiten Jahr der Corona-Pandemie noch mehr Hoffnung verbunden als...

Kommentare

Kommentare sind deaktiviert.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen