TV-Kritik: "Ich brauche euch" im ZDF
Hörbiger/Karl erfreulich unsentimental

Silvi (Mavie Hörbiger, M.) zeigt den Kindern Jani (Elias Eisold, l.) und Alexandra (Geraldine Schlette) ihr neues Zuhause. Die Kinder ihrer verstorbenen Schwester ziehen bei ihr ein. Eine Szene aus dem Film "Ich brauche euch", der am Montagabend im ZDF lief.
  • Silvi (Mavie Hörbiger, M.) zeigt den Kindern Jani (Elias Eisold, l.) und Alexandra (Geraldine Schlette) ihr neues Zuhause. Die Kinder ihrer verstorbenen Schwester ziehen bei ihr ein. Eine Szene aus dem Film "Ich brauche euch", der am Montagabend im ZDF lief.
  • Foto: ZDF/Britta Krehl
  • hochgeladen von Regine Wenzel (Redakteurin)

la Mainz. „Wenn zwei sich kennenlernen, dann weiß man nie, wie es ausgeht!“ Für Sabine und Markus endet es in einem Drama. Und das nach 23 Jahren Ehe. Nach einer Geburtstagsfeier, bei der sie blumig die Beziehung als Paradies bezeichnet, schüttelt er sie im Affekt zu Tode. Zurück bleiben die beiden Kinder in dem TV-Familiendrama „Ich brauche euch“ (Montagabend, ZDF). Regisseur und Autor Max Färberböck und seine Co-Autorin Catharina Schuchmann schildern in dem berührenden Film keine sentimentale Love-Story einer Ehe, sondern setzen, wie in einem Mosaik, das Drama zusammen. Er ist gescheitert, hat nie seine Träume verwirklicht, sie hat von Beginn an gewusst, dass er scheitern wird. Und doch an der Ehe festgehalten. Und inmitten dieser Beziehung Markus‘ despotischer Schwiegervater, der sich für seine Tochter auch etwas Besseres gewünscht hat, und ihre Schwester Silvi, die Nähe nicht zulässt und sich von ihrer Schwester ferngehalten hat.

Färberböck gelang gute Besetzung

Max Färberböck („Aimée & Jaguar“) hat mit Mavie Hörbiger als Silvi und Fritz Karl als Markus Bach zwei Ensemble-Mitglieder verpflichtet, die es verstehen, die emotionale Geschichte mit ihren Nuancen herauszuarbeiten. Und die nicht abgleiten ins Sentimentale, auch nicht in der Schlussszene, wenn Markus seinem Sohn Jani hilft, das Tötungsdelikt zu verarbeiten: „Sie war eine wundervolle Frau, und sie hat uns geliebt und wir sie…“

Autor:

Jörg Langendorf aus Siegen

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