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Demon's Eye rockten wie Deep Purple
"Hut"-Endspurt im Lÿz

Gaben ein mitreißendes Streaming-Konzert auf der Bühne des Schauplatzes: Demon's Eye.
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anwe Siegen. Ein „silbernes Jubiläum“, so Kulturbüro-Leiter Jens von Heyden, gab es in der Reihe "Der Virtuelle Hut“ im Siegener Lÿz zu feiern. Denn mit Demon’s Eye, "Europas Deep-Purple-Tribute-Band Nr. 1", stand die 25. Auflage dieses Streaming-Events an. Der Auftakt zu einem „langen“ Wochenende vor der Sommerpause des Kulturhauses. Und gleich ein weiteres Jubiläum war zu zelebrieren, da Demon’s Eye das 50-jährige Jubiläum der LP „Deep Purple in Rock“ würdigten.
Eigentlich wollten Demon's Eye live spielenUrsprünglich für März terminiert und seit Wochen ausverkauft, sollte dieser Gig eigentlich natürlich live und vor mitrockendem Publikum an diesem 19. Juni stattfinden. Doch Corona vereitelte das echte Rock-’n'-Roll-Feeling einer genuinen Bang-Your-Head-Show mit allem Zipp und Zapp.

anwe Siegen. Ein „silbernes Jubiläum“, so Kulturbüro-Leiter Jens von Heyden, gab es in der Reihe "Der Virtuelle Hut“ im Siegener Lÿz zu feiern. Denn mit Demon’s Eye, "Europas Deep-Purple-Tribute-Band Nr. 1", stand die 25. Auflage dieses Streaming-Events an. Der Auftakt zu einem „langen“ Wochenende vor der Sommerpause des Kulturhauses. Und gleich ein weiteres Jubiläum war zu zelebrieren, da Demon’s Eye das 50-jährige Jubiläum der LP „Deep Purple in Rock“ würdigten.

Eigentlich wollten Demon's Eye live spielen

Ursprünglich für März terminiert und seit Wochen ausverkauft, sollte dieser Gig eigentlich natürlich live und vor mitrockendem Publikum an diesem 19. Juni stattfinden. Doch Corona vereitelte das echte Rock-’n'-Roll-Feeling einer genuinen Bang-Your-Head-Show mit allem Zipp und Zapp. Aber: Demon’s Eye und die Macher des „virtuellen Huts“ waren sich schnell einig: statt Konzert-Absage nun ein Live-Stream. Dabei bleibt die Hoffnung auf das reale Erlebnis durchaus, denn so manchen „Live-Gig“ hat die Band für 2020 auf jeden Fall noch in der Pipeline - fingers crossed!

In der Spitze waren 700 Fans dabei

In gewohnt professioneller Manier, wenn auch nach 22 Jahren  als Premiere vor leeren Rängen, gab es im und aus dem Schauplatz massiven Deep-Purple-Sound auf die Lautsprecher und Kopfhörer der Streamer, wo sich eine beträchtliche internationale Fan-Gemeinde eingefunden hatte - in Spitzenzeiten bis zu 700 Fans, da bebten sicher heimische Sofas und Hauswände. Wie von den Tribute-Rockern im Vorfeld bereits „angedroht“, spielten sie sich auch ohne johlende und grölende Fans vor ihrem Angesicht richtiggehend in Rage! Ganze zwei Stunden lang traktierten sie in schweißtreibender Manier und mit schwindelerregender Schnelligkeit ihre Instrumente, hauten Mark Zyk an den sechs Saiten, Gert-Jan Naus an den Tasten, Jan Dickmann als „Neuer“ am Bass, Gründungsmitglied Andree Schneider am Schlagzeug und, last but not least, Frontmann und Stimmwunder Daniele Gelsomino einen Purple-Klassiker nach dem anderen und auch Stücke aus ihrer aktuellen „Demon's-Eye-In-Rock“-Tour raus.

"Smoke On The Water"

Mit „Highway Star“ legten sie zur bestens choreografierten, fetten Light-Show mächtig los, gefolgt von „Women From Tokyo“ und schon gleich darauf mit den Super-Krachern „Smoke On The Water“ und „Perfect Stranger“. Nach einem kleinen „Deep-Purple-in-Rock“-Block mit „Speed King“ und „Fire“ und „Bloodsucker“, bei dem Gelsomino seine Stimme bis aufs Äußerste strapazierte, kam bei „Child In Time“, eines der ganz großen Purple-Meisterwerke, seine monumentale Vibrato-Stimme à la Ian Gillan voll zum Tragen; Mark Zyk legte dazu ein virtuoses Battle an der Gitarre mit Keyboarder Gert-Jan Naus hin, einfach zum Niederknien!

Demon's Eye boten auch sanfte Klänge

Mark Zyk wäre kein professioneller Gitarrist, könnte er nicht auch „Gitarrenunterricht“ (geben), sprich ein phänomenales Opener-Solo zum Auf-die-Finger-schauen in „Mistreated“ hinlegen. Aber Demon’s Eye überzeugten auch mit Balladen, streichelten mit „Soldier Of Fortune“ die Gehörgänge etwas sanfter, bevor es mit „Space Truckin‘“ nochmals in die härtere Gangart ging und mit „Black Night“ und „Burn“ auf ein gefühlt viel zu frühes und schnelles Ende zu lief - nicht aber ohne die Zugabe „Man On The Silver Mountain“. Was für ein - wie mancher Streamer mitgerissen postete - „Hammer-Abend“!

Autor:

Anna Maria Weber (Freie Mitarbeiterin) aus Siegen

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