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Max Hemmersdorfer neu im ZDF bei "Der Staatsanwalt"
"Ich bin ein Quartals-Sportler"

Hauptkommissarin Kerstin Klar (Fiona Coors) und Oberkommissar Max Fischer (Max Hemmersdorfer) ermitteln gemeinsam in der neuen Folge der Krimireihe „Der Staatsanwalt“ an diesem Freitag im ZDF.
  • Hauptkommissarin Kerstin Klar (Fiona Coors) und Oberkommissar Max Fischer (Max Hemmersdorfer) ermitteln gemeinsam in der neuen Folge der Krimireihe „Der Staatsanwalt“ an diesem Freitag im ZDF.
  • Foto: ZDF/Andrea Enderlein
  • hochgeladen von Regine Wenzel (Redakteurin)

la Siegen/Mainz. Der Lolly lutschende Ermittler Kojak (Telly Savalas) in „Einsatz in Manhattan“ war in den 1970er-Jahren im TV Kult. Max Hemmersdorfer, der ab heute jeweils freitags um 20.15 Uhr in acht neuen Folgen des ZDF-Dauerbrenners „Der Staatsanwalt“ als Oberkommissar Max Fischer ermittelt, knabbert lieber Sonnenblumenkerne und lutscht nur in der Auftaktfolge „Blutige Vergangenheit“ die bunten Dauerlutscher. „Zum Glück“, sagt der gebürtige Bobinger, dessen Lebensmittelpunkt seit Mitte 2013 Berlin ist, im SZ-Interview. „Wenn ich das süße Zeug während der ganzen Dreharbeiten lutschen müsste, dann könnte ich die Rolle im nächsten Jahr ohne Zähne spielen.“
Von "Tatort" Münster bis PilcherSo weit wird es nicht kommen. Max Hemmersdorfer (u. a.

la Siegen/Mainz. Der Lolly lutschende Ermittler Kojak (Telly Savalas) in „Einsatz in Manhattan“ war in den 1970er-Jahren im TV Kult. Max Hemmersdorfer, der ab heute jeweils freitags um 20.15 Uhr in acht neuen Folgen des ZDF-Dauerbrenners „Der Staatsanwalt“ als Oberkommissar Max Fischer ermittelt, knabbert lieber Sonnenblumenkerne und lutscht nur in der Auftaktfolge „Blutige Vergangenheit“ die bunten Dauerlutscher. „Zum Glück“, sagt der gebürtige Bobinger, dessen Lebensmittelpunkt seit Mitte 2013 Berlin ist, im SZ-Interview. „Wenn ich das süße Zeug während der ganzen Dreharbeiten lutschen müsste, dann könnte ich die Rolle im nächsten Jahr ohne Zähne spielen.“

Von "Tatort" Münster bis Pilcher

So weit wird es nicht kommen. Max Hemmersdorfer (u. a. „Tatort“ aus Münster und in der Rosamunde-Pilcher-Verfilmung „Schwiegertöchter“ an der Seite von Ulrike Folkerts) spielt den legeren Typen, der auch mal ganz schön ins Schwitzen kommt, wenn er hinter einem vermeintlichen Mörder her ist und körperlichen Einsatz und Spurtvermögen zeigen muss.

Gerne Pasta und ein Bierchen

Der 35-Jährige, der seine Schauspielausbildung an der Essener Folkwang-Hochschule für Musik, Theater und Tanz absolvierte: „Ich bin ein Quartals-Sportler. Wenn es in Richtung Arbeit geht, absolviere ich ein straffes Sportprogramm und bringe mich in Form.“ Und wenn die Dreharbeiten vorbei sind? „Dann kommen wieder Pasta und ein Bierchen auf den Tisch. Dafür esse ich viel zu gerne, als mich ewig zu kasteien. Ich bewundere die Leute, die das Abnehmen das ganze Jahr hinkriegen und dabei behaupten, noch eine Top-Lebensqualität zu haben.“

"Blutige Vergangenheit" zum Einstieg

Im ersten neuen Fall der Erfolgsserie, „Blutige Vergangenheit“, ermittelt er an der Seite von Oberstaatsanwalt Bernd Reuther (Rainer Hunold) und Hauptkommissarin Kerstin Klar (Fiona Coors) in einem mysteriösen Mordfall auf dem Land. Auf einem Feld nahe Wiesbaden wird Thomas Dittmann, genannt der „König von Kloppenheim“, ermordet aufgefunden. Bei der Recherche zeigt sich, dass beinahe jeder im Ort einen Grund gehabt hätte, den Despoten zu töten. Auf der Suche nach dem Motiv wird klar: Bei dem Mord handelt es sich um Rache.

Hunold feilt noch immer an der Rolle

Für Max Hemmersdorfer, der bisher überwiegend Theater spielte und u. a. den Förderpreis der Internationalen Bodenseekonferenz im Bereich Schauspiel bekam, ist es die erste Serienrolle. Wie war der Einstieg anstelle von Simon Eckert, der die Serie nach neun Jahren verließ? „Es war eine angenehme Zusammenarbeit – und was mich beeindruckt hat, wie Rainer Hunold immer noch an der Rolle und den Texten feilt, wo er doch schon so lange den Oberstaatsanwalt spielt. Obwohl schon die 16. Staffel, da wird nichts abgespult, da hat keiner auf den inneren Autopiloten umgeschaltet. Und Fiona Coors ist ein Herzblatt als Kollegin.“

Max Fischer geht keinem Konflikt aus dem Weg

Was hat ihn an der Aufgabe gereizt? „Es ist die Herausforderung, eine durchgehende Rolle über einen längeren Zeitraum zu entwickeln und sich dafür Zeit zu nehmen. Max Fischer ist ein Typ, der aus dem Wiesbadener Bürgertum stammt, sich aber dort nicht zu Hause fühlt und deshalb zur Polizei gegangen ist. Er ist einer, der genau hinguckt und keinem Konflikt aus dem Weg geht.“ Da passt er gut ins Team und zu Bernd Reuther, dessen messerscharfe Kombinationsgabe und Menschenkenntnis auch in den anstehenden Folgen Mörder zur Strecke bringt. Ganz gleich, ob sie in Winzer- und Weinhändler-Kreisen, in der Drogenszene oder in einer Software-Firma zu finden sind.

Autor:

Jörg Langendorf aus Siegen

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