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Bilderschau mit Arbeiten von Claude Pruvot im Krönchen-Center
"Ich brauch' Farbe"

Wiedersehen der VHS-Generationen zur kunterbunten Bilderschau von und mit Claude Pruvot (Mitte): Andreas Richter, Fachbereichsleiter Literatur, VHS-Leiterin Anke Homfeld, Fördervereinsvorsitzende und Laudatorin Ingrid Tielsch und Christa Spies, VHS-Mitarbeiterin und Pianistin, umrahmen die „Handwerkerin“ der Farben anlässlich der Eröffnung der aktuellen Ausstellung im Krönchen-Center Siegen.
  • Wiedersehen der VHS-Generationen zur kunterbunten Bilderschau von und mit Claude Pruvot (Mitte): Andreas Richter, Fachbereichsleiter Literatur, VHS-Leiterin Anke Homfeld, Fördervereinsvorsitzende und Laudatorin Ingrid Tielsch und Christa Spies, VHS-Mitarbeiterin und Pianistin, umrahmen die „Handwerkerin“ der Farben anlässlich der Eröffnung der aktuellen Ausstellung im Krönchen-Center Siegen.
  • Foto: Olaf n. Schwanke
  • hochgeladen von Regine Wenzel (Redakteurin)

ne Siegen. Es zeichnete sich wohl in Social-Media-Foren ab: Die Vernissage der vergangenen Montagabend in der VHS Siegen im Krönchen-Center eröffneten Überblicksschau „Claude Pruvot: Eine kunterbunte Welt“ geriet fast zu einer Art Klassentreffen.
Powerfrau malt seit PensionierungEine Wiedersehensfeier aktueller und ehemaliger Mitarbeiterinnen und Dozenten, Schüler und Kolleginnen der vergangenen vierzig Jahre offener Bildungsangebote und Kulturveranstaltungen: Claude Pruvot arbeitete 28 Jahre als Bereichsleiterin der Stadt-VHS, prägte die Bildungskultur in der Krönchenstadt mit, begründete den Förderverein der VHS mit und initiierte Lesungen, Literaturpreise, Publikationen und Kooperationen mit anderen Kulturpartnern und Institutionen.

ne Siegen. Es zeichnete sich wohl in Social-Media-Foren ab: Die Vernissage der vergangenen Montagabend in der VHS Siegen im Krönchen-Center eröffneten Überblicksschau „Claude Pruvot: Eine kunterbunte Welt“ geriet fast zu einer Art Klassentreffen.

Powerfrau malt seit Pensionierung

Eine Wiedersehensfeier aktueller und ehemaliger Mitarbeiterinnen und Dozenten, Schüler und Kolleginnen der vergangenen vierzig Jahre offener Bildungsangebote und Kulturveranstaltungen: Claude Pruvot arbeitete 28 Jahre als Bereichsleiterin der Stadt-VHS, prägte die Bildungskultur in der Krönchenstadt mit, begründete den Förderverein der VHS mit und initiierte Lesungen, Literaturpreise, Publikationen und Kooperationen mit anderen Kulturpartnern und Institutionen.
Da wunderte es nicht, dass viele ehemalige Weggefährtinnen den Weg ins Krönchen-Center fanden, um zu erleben, was die charismatische Powerfrau nach ihrer Pensionierung in ihrem französischen Refugium so unternommen hat, denn Claude Pruvot, die neben ihrer Leidenschaft fürs Wort, für Literatur und Sprache schon immer eine Liebe zur Malerei, zur Kunst und speziell zur Tafelmalerei hegte, malt.

"Bin eher Handwerkerin"

Nach anfänglichen Kursen – in der VHS natürlich – entwickelte sie ihren eigenen Stil autodidaktisch, und so zeigt die noch bis zum 21. Oktober laufende Ausstellung rund vierzig klein- und kleinstformatige Arbeiten in Öl auf Malkarton, Leinwand oder Papier, mitunter verbunden mit Mischtechniken, die ihre ureigene, eben „(m)eine kunterbunte Welt“ in verwegenem Kolorit darstellen.
„Eine Künstlerin bin ich nicht, eher Handwerkerin“, bekennt oder postuliert Pruvot in ihrem Dank an das rund siebzigköpfige Publikum der Eröffnungsfeier. Die wurde mit Chansons und Moderation von Fachbereichs-Kollege Andreas Richter, mit Klavierbegleitung von Christa Spies, mit launiger Begrüßung von VHS-Leiterin Anke Homfeld und einer eloquenten wie warmherzigen Laudatio der Fördervereinsvorsitzenden Ingrid Tielsch zu einem echten Fest der Kulturgemeinschaft.

VHS als Ort des kreativen Experiments

Die Arbeiten, mal kleine Perlen wie das Bild „Jardin imaginaire“ von 2020, das die Einladungskarte, das Plakat ziert und wunderbar weich und duftend Tiefe evoziert, mal frech auf den Malgrund gezirkelte recht dilettantische Feuerwerkserscheinungen, die wie bunte Besen in der Luft kleben, bezeugen die Liebe zur Farbe, zum malerischen Momentum – und sind beste Werbung für den Anspruch der VHS, kreative Möglichkeiten zu bieten, Ort zu sein auch des kreativen Experiments, der glatten prallen Lust am Kolorit. „Ich brauch’ Farbe“, stellt Pruvot fest, denn „eine farblose Welt ist für mich eine tote!“. Eine Ausstellung der möglichen Entdeckungen.

Autor:

Olaf Neopan Schwanke (Freier Mitarbeiter) aus Siegen

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