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Voodoo Room brachten das Lebensgefühl der End-60er-Jahre ins Weidenauer Vortex
Kein fauler Zauber!

anwe Weidenau. Dass es eine der angesagtesten britischen Tribute-Bands endlich  über den Kanal ins Siegerland schaffte, ist nur der unermüdlichen Fleißarbeit der Rock-Freaks in Zusammenarbeit mit den Vortex-Machern zu verdanken, die mit diesem Kracher für eine echte Sensation sorgten: Niemand Geringerer als die drei Rock-Profis von Voodoo Room und ihre musikalische Ehrerweisung – man mag es gar nicht als Cover bezeichnen – an Jimi Hendrix, Eric Clapton und seine Band Cream, drei der Mit-Größten des Rockmusik-Business, sorgten für volles Haus mit vielen nicht nur jungen Fans, die ihre Idole aus der Jugend nochmals authentisch performt wissen und wie in den guten alten End-60ern aufleben lassen wollten.

anwe Weidenau. Dass es eine der angesagtesten britischen Tribute-Bands endlich  über den Kanal ins Siegerland schaffte, ist nur der unermüdlichen Fleißarbeit der Rock-Freaks in Zusammenarbeit mit den Vortex-Machern zu verdanken, die mit diesem Kracher für eine echte Sensation sorgten: Niemand Geringerer als die drei Rock-Profis von Voodoo Room und ihre musikalische Ehrerweisung – man mag es gar nicht als Cover bezeichnen – an Jimi Hendrix, Eric Clapton und seine Band Cream, drei der Mit-Größten des Rockmusik-Business, sorgten für volles Haus mit vielen nicht nur jungen Fans, die ihre Idole aus der Jugend nochmals authentisch performt wissen und wie in den guten alten End-60ern aufleben lassen wollten.

Zwischen „Voodoo Chile“ und "White Room“

Und sie sollten von Voodoo Room, der Bandname ist eine Mischung aus Hendrix‘ „Voodoo Chile“ und Creams „White Room“, bestens bedient werden, denn Gitarrist Peter Orr, Jevon Beaumont am Bass und Drummer John Tonks hatten es einfach voll drauf, kein Wunder bei deren jahrzehntelanger Erfahrung als Studio- und Tour-Musiker im Who-is-Who des Rock- und Pop-Geschäfts, für Stars wie  Kylie Minogue, Jefferson Starship, Steve Winwood, Fish, Bryan Adams oder Sting, um nur einige zu nennen. Nein, das war beileibe kein Cover, das war Zelebration, fast Verherrlichung all der bekannten Rock-Hymen, die vielleicht auch Coverbands spielen. Aber hier herrschten andere Qualitäten, Energie, die sich aufbaute und ins Publikum herüberschwappte, wenn Peter Orr seine Finger scheinbar mühelos in perfekt gespielten Riffs über die Saiten gleiten ließ, Jevon Beaumont den nötigen Bass-Teppich darunterlegte und John Tonks   den gehörigen Drive an der Rhythmus-Batterie  dazugab.

Das ist kein Covern, das ist Zelebration!

Ja, die 60er, 70er, da waren sie wieder. So atemberaubend, da fiel einem fast die Kinnlade herunter. Und was haben sie nicht alles für ihr „sweet, sweet Siegen“ gespielt: Schon mit dem Opener „Have You Ever Been Experienced“ von Jimi Hendrix ging es authentisch und im echten Retro-Sound los, wie auch bei „Highway Chile“ und „Foxy Lady“, gefolgt von Creams „Strange Brew“, „Spoonful“ und „Sunshine Of Your Love“, und, und, und – bis hin zu Hendrix‘ unvermeidlichem „Hey Joe“ sogar schon zum Ende des ersten Sets: packend, begeisternd, mitreißend – zehn von zehn Punkten!
Mit Claptons „Cocaine“, „Layla“ und „After Midnight“ ging es dann Schlag auf Schlag nach der Pause weiter. Spätestens bei Hendrix‘ psychedelischem „Third Stone From The Sun“ hofften die Musiker, dass etwaiger Konsum berauschender Mittel endlich auch seine Wirkung im Publikum zeigen möge. Apropos Zuschauer, die schlugen auch schon mal die Luftgitarre am Bein an und rockten und arbeiteten in bestem Enthusiasmus mit, was die Haare und die Hände hergaben.

Phänomenale Musiker

Natürlich durften auch „Voodoo Chile“ und die verrissene amerikanische „Star-Spangled-Banner“-Hymne, Hendrix-gemäß sogar perfekt mit auf dem Rücken gespielter Gitarre von Peter Orr, der mit schlafwandlerischer Sicherheit auch diese Riffs  performte, nicht fehlen. Und natürlich phänomenale Soli an den Drums von John Tonks und Jevon Beaumont am Bass ebenfalls nicht. Der Film vor dem inneren Auge mit Hendrix, Clapton und Cream lief und lief und lief, und es hätte ewig so weitergehen können. Mit „All Along The Watchtower“ und „Crosstown Traffic“ liefen Voodoo Room zum Tribute-Finale noch einmal zu ungeahnten Höhen auf, bescherten dem Publikum  Augenweide und Ohrenschmaus vom Feinsten, bevor der berauschende Abend im „Freakers‘ Ball“ mit den Rock-Freaks DJs auf angemessene musikalische Abrock-Vollendung bis tief in die Nacht zusteuerte.

Autor:

Anna Maria Weber (Freie Mitarbeiterin) aus Siegen

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