Kunst lässt sich nicht einsperren!
Kreativ trotz Corona

David lässt das Virus über eine berühmte Brücke fahren... Oder ist es mit dem Schiff unterwegs? Oder gar auf dem Rücken der Vögel?
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  • David lässt das Virus über eine berühmte Brücke fahren... Oder ist es mit dem Schiff unterwegs? Oder gar auf dem Rücken der Vögel?
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sz Siegen.Wie geht das „normale Leben“ weiter in Zeiten von Corona, wenn der selbstverständliche Besuch von Schule, Freizeitangeboten, Kultur- und Sportveranstaltungen, etc. nicht möglich ist? Inge Zöller, die an der Jugendkunstschule unterrichtet, hat einige kreative Lösungen für dieses Problem gefunden, die sie hier vorstellt.
Die Schülerinnen und Schüler der Jugendkunstschule Siegen-Wittgenstein haben in ihren Kursen fantasievolle Bilder gemalt, Geschichten geschrieben, Schattentheater gespielt, Marionetten gebaut und noch vieles mehr. Aber nun erlebt die Jugendkunstschule etwas Neues: Derzeit ruhen die Kurse, da Corona, das freche kleine Virus, sich ausbreitet und alles durcheinander wirbelt und zur Auszeit zwingt. Das lässt viel Raum, für eine Geschichte rund um das Virus herum.
Einige Kurse haben eine WhatsApp Gruppe gebildet, über die sie miteinander in Kontakt bleiben (Kinder ab zehn Jahren). Dadurch wird es möglich, sich auszutauschen und die Kursleiterin kann Anregungen und Aufgaben in digitaler Form an ihre Schüler weitergeben.

Mitmachen können alle!

Manche dieser Ideen können aber auch von Interessierten außerhalb der Jugendkunstschul-Gruppen aufgegriffen werden. Zum Beispiel:
Eine Baumkrone im Abendlicht ist ein sehr schönes Motiv für Bleistiftzeichnungen und fantasievolle, zeichnerische Veränderungen. Man kann Tiere, Menschen, Gesichter und Gefühle hineininterpretieren. Jeder entwickelt andere Ideen! Man braucht nur ein Blatt Papier und einen Stift in der Hand und schon entstehen Linien, die sich verbinden zu kunstvollen Gebilden.
Eine knorrige, alte Eiche hat in ihrem langen Leben viel gesehen: Schönes, Lustiges, aber auch Trauriges und sogar Schlimmes. Gebt ’ der Eiche ein Gesicht. Was erlebt sie gerade jetzt? 
Die Geschichte von einem frechen, kleinen Virus: Die Schüler der Malwerkstatt am Montag in Kreuztal arbeiten in Bildern und Ideen an einer Geschichte, die von einem winzigen Virus handelt, dem langweilig ist und das die Welt sehen möchte. Es lässt sich Unheilvolles einfallen und begibt sich auf die Reise … Mitmalen darf jeder, der möchte.  Fertige Arbeiten können über die Website von Inge Zöller www.handwerks-kunst.com eingereicht werden.

Ein Virus geht auf Reisen und wundert sich

Und hier die Geschichte vom kleinen, frechen Virus, wie sie sich bisher entwickelt hat: Es war einmal ein kleines Virus, das hatte Langeweile. Keiner bemerkte es, sah oder hörte es. Da überlegte es sich Dinge, um die Menschen auf sich aufmerksam zu machen. Doch so einfach war das nicht. Es sprang sie an, da bekamen sie Husten. Es sprang sie an, da bekamen sie Schnupfen oder Fieber, oder alles zusammen. Viele Menschen wurden sehr krank. Je öfter es das machte, desto ärger wurde es mit ihm, und es dachte sich immer neue Gemeinheiten aus.
So wurde aus dem frechen Virus ein ganz schlimmes Virus, vor dem die Menschen Angst bekamen. Sie liefen weg und versteckten sich, wo immer es auch auftauchte. Da beschloss es, Urlaub zu machen und die Welt zu erkunden. Es reiste mit den Menschen zu Fuß, im Auto, mit dem Schiff und mit dem Flugzeug.
Eines Tages setzte es sich in einen Strandkorb und schaute sich um. Dort, wo sonst Große, Kleine, Junge und Alte den Strand bevölkerten, war nun Leere. Warum war das so, fragte es sich. Es machte sich auf den Weg in die nächste Stadt und dachte, dass es dort Interessantes erleben könnte. Aber hier trugen die Menschen eigenartige Masken vor dem Gesicht, standen in Reihen vor den Kaufhäusern und warteten auf Einlass. Seltsam leer waren auch hier die Straßen …

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Redaktion Kultur

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