Zukunft langfristig gesichert
Kunstmuseum wird gGmbH

Das Museum für Gegenwartskunst Siegen arbeitet nun als gGmbH. Bislang war es als Trägerverein organisiert.
  • Das Museum für Gegenwartskunst Siegen arbeitet nun als gGmbH. Bislang war es als Trägerverein organisiert.
  • Foto: Christian Wickler
  • hochgeladen von Claudia Irle-Utsch (Redakteurin)

sz Siegen. Das Museum für Gegenwartskunst Siegen hat offiziell eine neue Organisationsstruktur: Als gemeinnützige GmbH wird das Museum fortan von fünf Gründungsgesellschaftern getragen. Am Dienstagabend tagte die erste und damit konstituierende Gesellschafterversammlung. Für die Peter-Paul-Rubens-Stiftung war Museumsmäzenin Barbara Lambrecht-Schadeberg als Gesellschafter-Vertretung anwesend. Neben der Peter-Paul-Rubens-Stiftung sind weitere Gesellschafter der gGmbH die Universitätsstadt Siegen (vertreten durch Kulturdezernent Arne Fries), die Universität Siegen (vertreten durch Kanzler Ulf Richter), der Kunstverein Siegen (vertreten durch Wolfgang Suttner) und der Kreis Siegen-Wittgenstein (vertreten durch den Leiter des Kulturbüros, Jens von Heyden).

Initiative kam u.a. von Lambrecht-Schadeberg

In den Aufsichtsrat wurden insgesamt fünf Mitglieder entsendet: Für die Peter-Paul-Rubens-Stiftung sind dies Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, Winfried Schwarz und Prof. Christian Spies, für die Stadt Siegen Arne Fries und für die Universität Prof. Joseph Imorde. Als Aufsichtsratsvorsitzender wurde Hans Heinrich Grosse-Brockhoff, als sein Stellvertreter Arne Fries gewählt.
Seit 1998 war das Museum für Gegenwartskunst Siegen, das 2001 eröffnet wurde, als Trägerverein organisiert. Der Prozess der Umgestaltung der Organisationsstruktur wurde Ende letzten Jahres eingeleitet und soll der Professionalisierung und Zukunftssicherung des Hauses dienen. Die Initiative zur Umwandlung kam von den Vorsitzenden des Trägervereins und der Peter-Paul-Rubens-Stiftung sowie von der Stifterin.

Kaufmännische Geschäftsführung vorgesehen

Das Stiftungsvermögen sei inzwischen zum größten Teil durch Zustiftungen der Mäzenin Barbara Lambrecht-Schadeberg, aber auch solche der öffentlichen Hand auf die Höhe der Bilanzsumme eines mittelständischen Unternehmens angewachsen, teilt das Museum mit. Dies sichere der Einrichtung eine langfristige Finanzierung, bedinge andererseits aber auch mehr Verantwortlichkeiten und eine stärkere betriebliche Professionalisierung, als sie mit einem rein ehrenamtlichen Vorstand möglich sei.So ist für die neue gGmbH neben Museumsdirektor Thomas Thiel als künstlerischem Geschäftsführer eine hauptamtliche kaufmännische Geschäftsführung vorgesehen, die sich zugleich auch um die kaufmännischen Belange der Peter-Paul-Rubens-Stiftung kümmern soll.

Autor:

Redaktion Kultur aus Siegen

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