TV-Kritik: „Das freiwillige Jahr“ im Ersten
Leise Erzählung aus der westfälischen Provinz

Jette (Maj-Britt Klenke) hat das Abitur in der Tasche und steht nun kurz davor, zu einem freiwilligen sozialen Jahr nach Costa Rica aufzubrechen. Die Reise ist ein Wunsch ihres alleinerziehenden Vaters Urs. Er möchte nicht, dass seine Tochter - so wie er - in der westdeutschen Provinz hängen bleibt.
  • Jette (Maj-Britt Klenke) hat das Abitur in der Tasche und steht nun kurz davor, zu einem freiwilligen sozialen Jahr nach Costa Rica aufzubrechen. Die Reise ist ein Wunsch ihres alleinerziehenden Vaters Urs. Er möchte nicht, dass seine Tochter - so wie er - in der westdeutschen Provinz hängen bleibt.
  • Foto: WDR/Sutor Kolonko
  • hochgeladen von Regine Wenzel (Redakteurin)

dame Köln. Jette befreit sich! In diesen drei Worten liegt eigentlich schon die Quintessenz des Films „Das freiwillige Jahr“ (Mittwochabend, Das Erste). Doch ganz so einfach ist die Geschichte dann doch nicht. Bevor es nämlich die 19-jährige Abiturientin schafft, sich aus der erstickenden Fürsorge ihres Vaters zu befreien, entfaltet der Film über 90 Minuten leise und unaufgeregt das Porträt einer schwierigen Beziehung. Hier der Vater, der sich für vieles verantwortlich fühlt, aber nicht merkt, wenn er mit seinem Engagement andere förmlich überrollt. Dort die Tochter, die den Erwartungen ihres Vaters zwar gerecht werden will, aber zugleich ihren eigenen Weg gehen möchte. Auch wenn sie noch gar nicht weiß, wohin er führt. Hätten die Regisseure Ulrich Köhler und Henner Winckler nicht so erstklassige Schauspieler gefunden, wäre es wohl ein langatmiges Familiendrama geworden. Doch Sebastian Rudolf in der Rolle des „Übervaters“ Urs und Maj-Britt Klenke als Abiturientin Jette schaffen es mühelos, der Geschichte aus der westfälischen Provinz Spannung zu verleihen.

Autor:

Dagmar Meiswinkel (Redakteurin) aus Siegen

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