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Der neue "Tristan Irle" ist da
Lesung im Krönchen-Center

Ralf Strackbein schickt seinen Tristan Irle auf eine „Todes-Rallye“, in der auch ein Citroën 5 HP von 1921 eine Rolle spielt …
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  • Ralf Strackbein schickt seinen Tristan Irle auf eine „Todes-Rallye“, in der auch ein Citroën 5 HP von 1921 eine Rolle spielt …
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gmz - Der 31. Siegerland-Krimi spielt teils im Sauerland …
gmz Siegen.  Herbstzeit ist Krimizeit, ist „Tristan-Irle-Zeit“. Diesmal mit einer Geschichte für Oldtimer-Liebhaber (bis auf den Mord natürlich): „Die Todes-Rallye“ heißt der 31. Tristan Irle, den Erfinder und Autor Ralf Strackbein an diesem Donnerstag, 7. Oktober, 20 Uhr, im Lesecafé der Siegener Stadtbibliothek im Krönchen-Center vorstellen wird.
Mord im Schnauferl-Club-MilieuRalf Strackbein, der „Vater“ von Tristan Irle, bleibt auch in diesem Krimi seinem Konzept treu, ein regional viel beachtetes Event, eine Tradition oder eine regional bekannte Personengruppe in den Mittelpunkt seines Kriminalfalls zu stellen.

gmz - Der 31. Siegerland-Krimi spielt teils im Sauerland …
gmz Siegen.  Herbstzeit ist Krimizeit, ist „Tristan-Irle-Zeit“. Diesmal mit einer Geschichte für Oldtimer-Liebhaber (bis auf den Mord natürlich): „Die Todes-Rallye“ heißt der 31. Tristan Irle, den Erfinder und Autor Ralf Strackbein an diesem Donnerstag, 7. Oktober, 20 Uhr, im Lesecafé der Siegener Stadtbibliothek im Krönchen-Center vorstellen wird.

Mord im Schnauferl-Club-Milieu

Ralf Strackbein, der „Vater“ von Tristan Irle, bleibt auch in diesem Krimi seinem Konzept treu, ein regional viel beachtetes Event, eine Tradition oder eine regional bekannte Personengruppe in den Mittelpunkt seines Kriminalfalls zu stellen. Dafür lieben ihn seine Fans: Sie kennen die Verhältnisse, Strackbein führt sie aber auch in neue Ecken, und spannend ist es zudem. Beim Mitraten helfen Karten und eine Personenliste, die man immer konsultieren kann. Ralf Strackbein, erzählt er im Gespräch mit der SZ, nutzt übrigens ein ähnliches Tool, wenn er schreibt. Bei dem vielen Personal in den Geschichten braucht er manchmal eine Gedächtnisstütze!
Jedenfalls hat der Autor alle Zutaten für ein erfolgreiches Herbst-Leseabenteuer zusammengetragen.

Strackbein nimmt uns mit auf eine „Todes-Rallye“, bei der man auch einiges über den deutschlandweit ältesten Automobilclub erfährt, den ASC. Gefährlich ist die Rallye nicht etwa, weil sie auch durchs wilde Sauerland führt, auch nicht, weil das Fahrtempo sich der Schallmauer nähert (mit den gemütlichen „Autowander-Geschwindigkeiten“ der Oldtimer ist das kaum wahrscheinlich), sondern weil während der Rallye ein Mord geschieht, der zunächst wie ein Unfall aussieht. Vielleicht ist dem Mordopfer, Charlott Autschbach, ja ihr weißer Mechanik-Overall zum Verhängnis geworden?!?

Vor dem  Schreiben die Recherche 

„Ich habe viel recherchiert, mir Oldtimer-Zeitschriften mit Erklärungen zur Funktionsweise der Mechanik und der Motoren gekauft und natürlich von Fachleuten gegenlesen lassen, um sicher zu sein, dass der Plot so auch plausibel ist“, erläutert Ralf Strackbein, der selbst auch ein Faible für Oldtimer hat. Sein Tristan Irle fährt ja schon seit Urzeiten ein Borgward-Isabella-Cabriolet und fällt nicht nur damit auf. Aber im Moment ist Ralf Strackbein seine andere Passion wichtiger: die Fliegerei. Kein Oldtimer in der Garage, kein Schrauberplatz für Strackbein. Das überlässt er seinem Tristan Irle.
Der ist übrigens in diesem Krimi „mittendrin“ im Fall, denn er nimmt mit seiner Isabella und seiner Helga an der Rallye teil und muss, sozusagen während der Fahrt, den Todesfall, der sich als Mord entpuppt, aufklären. Und zwar schnell, denn nach dem Rallye-Wochenende sind die Teilnehmer wieder in alle Winde zerstreut, und die Nachforschungen würden noch schwieriger. Anders als im letzten Krimi, „Nachtfrost“, in dem Strackbein das alte Krimimotiv des „geschlossenen Raums“, in dem der Mörder sein muss, nutzt, ist hier der Mörder „on the road“. So beweglich wie der Detektiv.

Ermittlungen auch im Sauerland

Erschwerend kommt für Irle hinzu: Zum ersten Mal in seiner Ermittlerkarriere wagt der Detektiv den Sprung über die Regionengrenze und geht seiner Arbeit im Sauerland nach … Ausland sozusagen! Mit seiner Beziehung zu Helga, die ja bekanntermaßen auf der Lützel wohnt, bewegt er sich ja immer an der Grenze (zum Wittgensteiner), aber das Sauerland ist, weiß Strackbein, Neuland. Aber Irle schafft das!

Leser können sich auf Bekanntes verlassen

Wie immer gibt es die Auflösung in Kapitel 6. „Das wissen meine Leser“, sagt Strackbein. „Darauf können sie sich verlassen“, wie auch auf die bekannte Erzählstruktur, auf den Irle-Stil, auf Marlowe und Helga, auf Erich und Kommissar Pfeiffer, der in diesem Fall mal seine Dandy-Seite ausleben darf. Auch diesmal können Leserinnen und Leser wieder mitraten: Falsche Fährten, mögliche Motive und wichtige Hinweise streut Strackbein im Buch ein. Man muss also aufmerksam lesen!
Eines ist sicher: Seine Isabella gibt Irle nicht ab. Und ob er seine Helga heiratet? Wenn er das plant, verrät Strackbein, ist das ein sicheres Zeichen, dass Irle in den Ruhestand geht … Aber keine Angst, der nächste Tristan Irle ist schon in Planung (ohne Hochzeit!): Es wird um einen Krimi im Krimi gehen. – Weitere Lesetermine sind auf Ralf Strackbeins Internetseite zu finden: www.magolves-verlag.de.

Ralf Strackbein schickt seinen Tristan Irle auf eine „Todes-Rallye“, in der auch ein Citroën 5 HP von 1921 eine Rolle spielt …
Autor:

Dr. Gunhild Müller-Zimmermann (Redakteurin) aus Siegen

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