TV-Kritik: "Sarah Kohr - Teufelsmoor" im ZDF
Lisa Maria Potthoff im Stil von Lara Croft

Kommissarin Sarah Kohr (Lisa Maria Potthoff) stößt im sogenannten Teufelsmoor auf ein altes Waffenlager einer linksradikalen revolutionären Zelle.
  • Kommissarin Sarah Kohr (Lisa Maria Potthoff) stößt im sogenannten Teufelsmoor auf ein altes Waffenlager einer linksradikalen revolutionären Zelle.
  • Foto: ZDF/Marion von der Mehden
  • hochgeladen von Regine Wenzel (Redakteurin)

dee Mainz. Die Terroristen von einst leben noch in der norddeutschen Provinz. In „Sarah Kohr – Teufelsmoor“, dem ZDF-Krimi am Montagabend, schoss die abgebrühte Kommissarin aus Hamburg in Notwehr einen Teenager nieder und ermittelte anschließend auf eigene Faust in einem Fall, der weit in die Vergangenheit reichte. Ihrer Nebenbuhlerin und Kollegin von der Terrorfahndung war sie stets einen Schritt voraus, und auch im Nahkampf war die coole Polizistin nicht zu bezwingen. Mutig, schlagkräftig und sprunggewaltig wie eine Lara Croft kam diese Kommissarin der verschworenen Dorfgemeinschaft auf die Schliche, die vom örtlichen Feuerwehrkommandanten, großartig gespielt von Armin Rohde, angeführt wurde.

Herbert Knaup überzeugt als Staatsanwalt

Es war eine durchweg spannende Geschichte, die Regisseur Marcus Rosenmüller in der Provinz in eindrucksvollen Bildern inszenierte. Stark besetzt war der Landkrimi zudem, in dem die Dorfoberen die Strippen zogen und den Behörden zwei falsche Leichen von Terroristen präsentierten, die nun unter neuer Identität lebten. Mit überraschenden Wendungen und starken Charakteren war es ein starker „Fernsehfilm der Woche“, auch wenn die Superheldin zuweilen allzu unbezwingbar wirkte. Lisa Maria Potthoff spielte die unsterbliche Kommissarin wieder mit Bravour, Herbert Knaup überzeugte in der Rolle ihres Staatsanwalts. Spannend und gut gemacht.

Autor:

Redaktion Kultur

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