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„Kehraus“ beim Urban-Art-Festival
Maske, Megafon und sicherer Abstand

Olaf Neopan Schwanke, Gastgeber und zuständig für die Auktion, vor der ersten Station des Spazierganges, dem „Gruppenbild“ von Boris Hoppek. Der ursprüngliche Entwurf war, laut Angaben Schwankes, etwas frecher.
  • Olaf Neopan Schwanke, Gastgeber und zuständig für die Auktion, vor der ersten Station des Spazierganges, dem „Gruppenbild“ von Boris Hoppek. Der ursprüngliche Entwurf war, laut Angaben Schwankes, etwas frecher.
  • Foto: Pauline Vollpert
  • hochgeladen von Peter Barden (Redakteur)

pav Siegen.  Am Sonntagnachmittag wurde das erste Siegener Urban-Art-Festival „Out And About“ mit einem Kunstspaziergang und anschließender Auktion der Werke gebührend verabschiedet. Von Juni bis Oktober konnte man in der Stadt über 20 Kunstaktionen an zehn verschiedenen Standorten bestaunen (wir berichteten fortlaufend).
Von der Ober- in die UnterstadtUm die 100 regionalen und überregionalen Künstlerinnen und Künstler beteiligten sich an dem Festival. Künstler und Kunstliebhaber Olaf Neopan Schwanke führte als Moderator die knapp 40 Spaziergänger mit Maske, Megafon und sicherem Abstand von der Siegener Oberstadt in die Siegener Unterstadt.

pav Siegen.  Am Sonntagnachmittag wurde das erste Siegener Urban-Art-Festival „Out And About“ mit einem Kunstspaziergang und anschließender Auktion der Werke gebührend verabschiedet. Von Juni bis Oktober konnte man in der Stadt über 20 Kunstaktionen an zehn verschiedenen Standorten bestaunen (wir berichteten fortlaufend).

Von der Ober- in die Unterstadt

Um die 100 regionalen und überregionalen Künstlerinnen und Künstler beteiligten sich an dem Festival. Künstler und Kunstliebhaber Olaf Neopan Schwanke führte als Moderator die knapp 40 Spaziergänger mit Maske, Megafon und sicherem Abstand von der Siegener Oberstadt in die Siegener Unterstadt. Dirk Hartmann, der unter anderem die „Nacht“ im Museum für Gegenwartskunst gefilmt hat und auch beim „Virtuellen Hut“ im Lÿz für die Kameraarbeit zuständig war, dokumentierte die Veranstaltung zusammen mit Schwankes Zwillingsbruder Holm Schwanke. Aus dem Bildmaterial soll am Ende ein YouTube-Video für den Kanal „Kultur Siegen“ entstehen.

Startpunkt bei Boris Hoppek

Startpunkt des Spaziergangs war der Bunker an der Burgstraße. Hier hat der gebürtige Kreuztaler Streetart-Künstler Boris Hoppek eine Art Wimmelbild mit dem Titel „Gruppenbild“ geschaffen. Der Bunkerkomplex soll als Erweiterung des Siegerlandmuseums bis 2025 umgebaut werden. Auf dem Weg nach unten machte die Truppe immer wieder Halt an den einzelnen Stationen.
Die Künstlerinnen und Künstler spenden den Erlös ihrer Werke für einen guten Zweck. So zum Beispiel die Künstler Ludwig Frankovski und Ingo Schultze-Schnabl. Ihr Geld kommt dem Café Patchwork zugute, das für bedürftige Menschen da ist. Die K-Pop-Gruppe des Vereins Jugend mal anders legte auf der Oberstadtbrücke eine Tanzperfomance hin und sammelte Geld für den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Siegen – 222 Euro kamen zusammen.
Die Brücke war der vorletzte Stopp auf dem Spaziergang, der am Herrengartenkomplex schließlich mit einer Auktion der Werke seinen Ausklang fand. Auch am Herrengarten gab es mit der Aktion „Color Blocking“ der Gruppe F**k Being Creative und der Gruppe 3/55 noch bunte Kunst zu sehen, die intuitiv gestaltet wurde. Neben dieser konnte am ehemaligen Reformhaus auch noch ein 19 Meter langer und 2,50 Meter hoher Henner-und-Frieder-Comic der Künstlerinnen Friederike Klein und Clara Wanning angeschaut werden. Der Comic ist von beiden Seiten lesbar und kommt ganz ohne Sprech- oder Denkblasen aus.

Frankovski-Collage bei 1500 Euro

Den höchsten Betrag bei der Auktion erzielte die Fotocollage „Zeigt euch!“ von Ludwig Frankovski. Sie wurde für 1500 Euro verkauft. Der Startpreis lag bei 500 Euro. Auch bei den anderen Werken wurde fleißig mitgeboten. Die Verantwortlichen, Olaf Neopan Schwanke, Arne Fries und Astrid Schneider,  zeigten sich sehr zufrieden mit der Abschlussveranstaltung.
Das Urban-Art-Festival konnte auch dank der Sponsoren, wie dem Kultursekretariat NRW Gütersloh, Innogy und der Sparkasse Siegen, realisiert werden. Mit skeptischen Blicken und kritischen Kommentaren seitens der Bürgerinnen und Bürger wurde die Veranstaltung zunächst aufgenommen. Doch Arne Fries war froh darüber, denn „damit muss sich die Kunst auch auseinandersetzen“. Er sprach sich bei seiner Rede für mehr Kunst draußen und im öffentlichen Raum aus. Das Urban-Art-Festival soll als Biennale weitergeführt werden und dann 2022 im städtischen Raum wieder in Erscheinung treten.

Autor:

Pauline Vollpert (Freie Mitarbeiterin) aus Siegen

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