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Egbert Hohmann eröffnet neuen Kunstort mit ikonischen Abbildungen
Masken im Treppenhaus

Der ehemalige Vorsitzende des Kunstvereins, Albrecht Thomas (l.), freut sich über sein von Egbert Hohmann geschaffenes Masken-Ich …
  • Der ehemalige Vorsitzende des Kunstvereins, Albrecht Thomas (l.), freut sich über sein von Egbert Hohmann geschaffenes Masken-Ich …
  • Foto: Olaf n. Schwanke
  • hochgeladen von Alexander W. Weiß (Redakteur)

ne Siegen. Die regionale Kunst hat nun einen neuen, temporären Ausstellungsort, die Stirnwände des schönen Art-Deko-Treppenhauses des alten Lyzeums, in dem das Kulturbüro des Kreises Siegen-Wittgenstein und andere Kulturinstitutionen ihre Heimat haben (die SZ berichtete). Zu den Öffnungszeiten des Hauses können Freundinnen und Freunde des Guten, Wahren und Schönen seit vergangenem Sonntag großformatige Fotografien (Aufnahmen: Carsten Schmale) der Kunst Dr. Egbert Hohmanns sehen und sich an deren Plastizität, Farbigkeit und Launen erfreuen, sind doch vielfarbige, frische Maskenobjekte zu sehen, die bunte Emotionen auslösen können.

ne Siegen. Die regionale Kunst hat nun einen neuen, temporären Ausstellungsort, die Stirnwände des schönen Art-Deko-Treppenhauses des alten Lyzeums, in dem das Kulturbüro des Kreises Siegen-Wittgenstein und andere Kulturinstitutionen ihre Heimat haben (die SZ berichtete). Zu den Öffnungszeiten des Hauses können Freundinnen und Freunde des Guten, Wahren und Schönen seit vergangenem Sonntag großformatige Fotografien (Aufnahmen: Carsten Schmale) der Kunst Dr. Egbert Hohmanns sehen und sich an deren Plastizität, Farbigkeit und Launen erfreuen, sind doch vielfarbige, frische Maskenobjekte zu sehen, die bunte Emotionen auslösen können.

Kommunikation zwischen Kunst und Welt

Denn mit Masken, und sicher unabhängig von aktuellen Konnotationen, verbinden sich menschlich-archetypische Kulturerfahrungen. Masken dienten und dienen nicht nur der Verschleierung, der Tarnung, sondern auch der Offenlegung, der Pointierung menschlicher Charaktereigenschaften und Gefühle, dienen dem magischen Beschwörungszauber, der Scharade, dem Theaterspiel, der Heilkunst, der Triebsteuerung und der (Selbst)darstellung. Egbert Hohmann, 1951 in Berlin geborener Kunstautodidakt, beschäftigt sich schon seit 1969 mit dem eigenen künstlerischen Ausdruck, reagiert mit unterschiedlichen Techniken und Materialien auf Erlebtes, auf Begegnungen und Anschauungen, sucht die jeweils passende Form. Er versteht seine Kunst als bildkünstlerische Kommunikation zwischen Kunst (und Künstler) und Welt. Manchmal geraten dem sympathischen Mediziner im Ruhestand seine Arbeiten auch zur Hommage an bestimmte identifizierbare Menschen.

Serienprojekt läuft seit zwölf Jahren

Zur Vernissage am Sonntagvormittag begrüßte der Leiter des Kulturbüros, Jens von Heyden, das anwesende Kunstpublikum und richtete Grußworte des Landrats Andreas Müller aus, stellte sich der Künstler den Fragen der Geschäftsführerin des Siegener Kunstvereins, Jennifer Cierlitza, und bewunderten Kunstfreundinnen und -freunde in vielstimmigen Gesprächen die ausnahmsweise ausgestellten Originale der Maskenkunst Hohmanns, denn aus feuerschutzpolizeilichen Gründen können eben bloß brandsichere Fotodrucke der Kunst dauerhaft präsentiert werden.
Eine Kunstüberraschung gab es auch: Hohmann, der schon seit gut zwölf Jahren an dem breit angelegten Serienprojekt der Masken arbeitet, hat eine nagelneue Version, ein Konterfei des ehemaligen Vorsitzenden des Kunstvereins Albrecht Thomas, gerade rechtzeitig zur Ausstellung vollenden können, zur erfreuten Verwunderung des Dargestellten, der sich nun einreiht in den Reigen der „Promi-Masken“, in denen Hohmann Kunstfreunde wie Uli Langenbach, Peter Barden oder Franz-Josef Weber auf die mit Dachlattenholz konturierte Leinwand bannt.

Autor:

Olaf Neopan Schwanke (Freier Mitarbeiter) aus Siegen

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