TV-Kritik: „Deutscher“ (ZDF, Folge eins)
Mit Fingerspitzengefühl

Unterschiedliche Lebenswelten, unterschiedliche Ansichten: Christoph (Felix Knopp, l.), David (Paul Sundheim) und Eva Schneider (Meike Droste) vor ihrem roten Haus und Ulrike (Milena Dreißig), Marvin (Johannes Geller) und Frank Pielcke (Thorsten Merten, r.) vor ihrem blauen Haus.
  • Unterschiedliche Lebenswelten, unterschiedliche Ansichten: Christoph (Felix Knopp, l.), David (Paul Sundheim) und Eva Schneider (Meike Droste) vor ihrem roten Haus und Ulrike (Milena Dreißig), Marvin (Johannes Geller) und Frank Pielcke (Thorsten Merten, r.) vor ihrem blauen Haus.
  • Foto: ZDF/Martin Rottenkolber
  • hochgeladen von Alexander W. Weiß (Redakteur)

aww Mainz. Spielende Mädchen, Straßenkehrer, Rasenmäher, Apotheke, Imbiss. Bilder einer normalen piefigen NRW-Vorstadt. Mittendrin: zwei Einfamilienhäuser, eins hellblau, eins weinrot. So unterschiedlich die Farben, so verschieden die Lebenswelten. Hier Handwerkerfamilie mit Grillwurst und Nudelsalat, da Bildungsbürger mit Biofood und Holzzahnbürsten. Die einen freuen sich, dass die Rechten die Wahl gewonnen haben, die anderen sind entsetzt. Die vierteilige ZDFneo-Serie „Deutscher“, die seit Freitag im ZDF wiederholt wird, spielt in der ersten Folge (22.30 Uhr, zweite Episode im Anschluss, Teile drei und vier nächsten Freitag) mit Klischees, übertreibt sie zum Glück aber nicht. Dass die Welt nicht nur schwarz-weiß ist, wird an der Freundschaft der beiden Söhne deutlich, aber auch an den Frauen, die sich über das Thema Schwangerschaft leise annähern. Die prügelnden Deutschen beim Bagatellunfall und der Anschlag auf das ausländisch geführte Schnellrestaurant zeigen, dass Fremdenfeindlichkeit freilich nicht nur eine Glaubensfrage unter Nachbarn ist. Mit Fingerspitzengefühl in Szene gesetzt!

Autor:

Alexander W. Weiß (Redakteur) aus Siegen

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