"Kommissar Dupin: Bretonisches Vermächtnis" (Das Erste)
Mit Gespür fürs Abgründige

Todessturz statt Morgenkaffee: Der Arzt Chaboseau (Stefan Morawietz) stürzt Kommissar Dupin (Pasquale Aleardi) buchstäblich vor die Füße.
  • Todessturz statt Morgenkaffee: Der Arzt Chaboseau (Stefan Morawietz) stürzt Kommissar Dupin (Pasquale Aleardi) buchstäblich vor die Füße.
  • Foto: ARD Degeto/Wolfgang Ennenbach
  • hochgeladen von Peter Barden (Redakteur)

pebe  Frankfurt. „Wunderschön!“ – „Solange man nicht anfängt, genauer hinzusehen …“ Der knappe Schlussdialog umschrieb, warum die Krimireihe um Kommissar Dupin so erfolgreich ist (auch in Frankreich). In der neuen Folge „Bretonisches Vermächtnis“ (am Donnerstagabend im Ersten) musste der Ermittler (Pasquale Aleardi wächst intensiv  in die Rolle hinein) einen Fenstersturz aufklären, der sich als Mord herausstellte, und in dessen Folge noch ein Verbrechen. Keine Verfolgungsjagden, keine aufgeblasene Brutalität – stattdessen langsame, genaue Kameraführung, ein Gespür für abgründig verstrickte Charaktere und ein (schnell ahnbares) Opfer, das zur mordenden Rächerin wurde. Regisseur Bruno Grass lieferte mit einem guten Ensemble einen Krimi ab, der mit der (nicht unbedingt „französischen“) Atmosphäre spielte und Spannung durch die parallele Entwicklung von Beziehungen herstellte. Beim „genaueren Hinsehen“ blieb  viel Dunkelheit. Angenehm, dass nicht nur Dupin vielschichtiger gezeichnet wird, sondern auch seine Kollegen, so kann z. B. ein Schauspieler wie Jan Georg Schütte (Kadeg) sein Können anders ausspielen. Gute Abendunterhaltung, die atmosphärisch nachwirkte.

Autor:

Peter Barden (Redakteur) aus Siegen

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