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Neues musikalisches Projekt
Musical dreht sich um Druidenstein

Dr. Nadine und Thorsten Uebe-Emden schreiben ein Musical mit dem Druidenstein im Mittelpunkt.
  • Dr. Nadine und Thorsten Uebe-Emden schreiben ein Musical mit dem Druidenstein im Mittelpunkt.
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sz/pebe Neunkirchen/Herkersdorf. Erst im Dezember konnten sich Dr. Nadine und Thorsten Uebe-Emden über den Erfolg ihres Fantasy-Musicals „Schatten über Armaleth“ beim Deutschen Rock- und Pop-Preis freuen (die SZ berichtete über die „Silbermedaille“). Und gleich zum Jahresbeginn legt das Start-up für Musicalproduktionen aus Neunkirchen ein neues Projekt vor: „Druidenstein – Das Musical“ soll mit dieser offiziellen Projekt-Vorstellung nun gedeihen, so Thorsten Uebe-Emden im Gespräch mit der SZ.
Auffälliger Basaltkegel und viele Geschichten
Noch während der Arbeiten zum Musical-Erstling „Armaleth“ habe für ihn und seine Frau festgestanden, dass man „nach der Fantasy nun etwas Lokales machen“ wolle, sagt der 43-Jährige. Aber was? Die Region ist groß und voller Geschichten.

sz/pebe Neunkirchen/Herkersdorf. Erst im Dezember konnten sich Dr. Nadine und Thorsten Uebe-Emden über den Erfolg ihres Fantasy-Musicals „Schatten über Armaleth“ beim Deutschen Rock- und Pop-Preis freuen (die SZ berichtete über die „Silbermedaille“). Und gleich zum Jahresbeginn legt das Start-up für Musicalproduktionen aus Neunkirchen ein neues Projekt vor: „Druidenstein – Das Musical“ soll mit dieser offiziellen Projekt-Vorstellung nun gedeihen, so Thorsten Uebe-Emden im Gespräch mit der SZ.

Auffälliger Basaltkegel und viele Geschichten

Noch während der Arbeiten zum Musical-Erstling „Armaleth“ habe für ihn und seine Frau festgestanden, dass man „nach der Fantasy nun etwas Lokales machen“ wolle, sagt der 43-Jährige. Aber was? Die Region ist groß und voller Geschichten. Schließlich seien sie beim Druidenstein oberhalb von Herkersdorf im Nachbarkreis Altenkirchen „hängengeblieben“. Kein Wunder, der Basaltkegel ist regional bekannt, als Wander- und Ausflugsziel beliebt und Nationaler Biotop. Und weil er so auffällig von der wechselvollen Erdgeschichte erzählt, erzählen sich auch die Menschen in seinem Umfeld allerlei Geschichten über ihn.

Herke und ihre Liebe

Auf der offiziellen Seite der Verbandsgemeine Kirchen fanden die Macher die anrührende Sage der jungen Herke – und damit war auch die Idee zur Geschichte geboren. Worum es geht? In groben Zügen um Folgendes: Herke, Tochter eines keltischen Stammesfürsten, ist eine schöne, junge Frau, die als Druidin „unberührt“ den Dienst am Opferstein, dem Druidenstein, versehen soll, aber nicht gegen das Drängen ihres Herzens ankommt. Sie verliebt sich in einen schönen jungen Mann aus ihrem Stamm. Gewissermaßen in flagranti ertappt, wird ihr Liebhaber erstochen, Herke haucht ihr Leben auf dem Opfertisch am Druidenstein aus. Bei Vollmond aber können die Bewohner im Tal die Hingemeuchelte jammern und wehklagen hören.

"Mystischer Faktor" auch dabei

Die Sage habe alles, was eine gute Story braucht, sagt Uebe-Emden. Gemeint ist nicht nur viel Gefühl, von der Liebe bis zur Angst, sondern auch die Tatsache, dass sie bei den Kelten spielt – eine „Projektionsfläche“ besonderer Art. „Wir wollen die Story natürlich so gut wie möglich geschichtlich korrekt rüberbringen“, betont er, die „Details, das Wie und Warum und das Umfeld der Menschen“ damals seien deshalb sehr interessant. Trotzdem, ein „mystischer Faktor“ werde auch berücksichtigt – zum Beispiel die spätere Klage der toten Herke.

Verbandsgemeinde ist interessiert

„Was Plot und Text angeht, stehen wir noch am Anfang“, sagt Thorsten Uebe-Emden. Gut entwickelt habe sich aber schon der Kontakt zur Verbandsgemeinde Kirchen, betont er. Sven Wolff von der Stabsstelle Vereine, Ehrenamt und Touristik sei von der Idee sehr angetan. Der bestätigt auf Nachfrage: „So, wie das Projekt an uns herangetragen worden ist, passt es zu 100 Prozent in unser Konzept.“ Ein Schwerpunkt sei dabei der Nationale Biotop Druidenstein. Wolff erinnerte daran, dass es in den 50er-Jahren eine Reihe von Freilichtspielen bei der Basaltformation gegeben habe. Dort "wieder etwas entstehen zu lassen", sei eine interessante Idee, die er gern begleite.

Synergieeffekte erwünscht

Und da man eine frühe enge Einbindung der Region wolle, sucht das Ehepaar nach Synergieeffekten: von der Verbandsgemeinde über den Kontakt zu heimischen Chören für den musikalischen Teil bis hin zu Sponsoren. Auch wolle man versuchen, den Druidenstein-Wanderweg mit dem Projekt zu „verzahnen“. Ab Februar werde zudem die Website www.druidenstein-musical.de erreichbar sein, auf der erste Informationen enthalten seien.

Autor:

Peter Barden (Redakteur) aus Siegen

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