„Musik bewegt“

sz Berlin/Siegen/Lüdenscheid. Rund 486 000 Beiträge wurden in der 49. Runde des Internationalen Jugendwettbewerbs „jugend creativ“ der Volksbanken und Raiffeisenbanken bundesweit eingereicht, darunter knapp 329 000 Bilder, 225 Filme und rund 157 000 Quizlösungen. „Musik bewegt“ lautete diesmal das Motto und forderte Kinder und Jugendliche auf, sich auf kreative Weise mit der Welt der Tonkunst auseinanderzusetzen. „Die große Beteiligung bestätigt uns darin, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einer kreativen Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen anzuregen. Unser besonderer Dank gilt den Lehrerinnen und Lehrern, die den Wettbewerb regelmäßig in den Unterricht integrieren. Auch aufgrund ihres Engagements ist der Jugendwettbewerb einer der größten seiner Art weltweit“, so Marija Kolak, Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR).

An zwei Tagen kamen Experten aus Kunstpädagogik, bildender Kunst, Film und Medien bestehenden Bundesjurys in Berlin zusammen, um aus 250 Bildern und 90 Kurzfilmen, die sich für die Bundesebene qualifiziert hatten, die Siegerinnen und Sieger auszuwählen. „Musik ist allgegenwärtig und bewegt Menschen auf der ganzen Welt – jung wie alt. Was Kinder und Jugendliche mit Musik verbinden, haben sie in ihren Bildern und Filmen geistreich und feinsinnig dargestellt. Bei derart hohem Niveau an Einfallsreichtum und Esprit in den Bildern und Kurzfilmen war es für uns als Bundesjury nicht immer leicht, die Preisträger zu bestimmen“, so Bundesjuryvorsitzender Prof. Klaus-Ove Kahrmann, Hochschullehrer für Kunst und ihre Didaktik an der Universität Bielefeld. Mit dem Bundespreis ausgezeichnet wurden in der Kategorie „Bildgestaltung“ die Plätze 1 bis 5 jeder Altersgruppe und fünf Förderpreise sowie in der Kategorie Kurzfilm jeweils die Plätze 1 bis 3 aus den Einreichungen über die Bank und das Videoportal.

Alle Bundessieger fahren im Sommer für eine Woche zur kreativen Bundespreisträgerakademie in die Internationale Bildungsstätte Jugendhof Scheersberg an der Ostsee. Unter fachkundiger Anleitung können sich die rund 50 jungen Künstlerinnen und Künstler in verschiedenen Werkstätten ausprobieren und ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Unter den ehemaligen Preisträgern sind heute erfolgreiche Künstler wie beispielsweise Trickfilmregisseur und Oscar-Preisträger Thomas Stellmach, der dem Wettbewerb nach wie vor eng verbunden ist und ihn seit Jahren als Bundesjuror in der Kategorie „Kurzfilm“ sowie als Leiter der Werkstatt Trickfilm bei der Bundespreisträgerakademie unterstützt. Bevor es für die Bundespreisträger zum Kreativworkshop geht, haben die erstplatzierten Bundessieger im Bereich Bildgestaltung noch die Chance auf eine internationale Auszeichnung, deren Preisträger Ende Juni in Wien, Österreich, bekannt gegeben werden.

Preise gingen auch in die heimische Region: an Diemuth S. aus Obersetzen (6. Klasse und an Marie-Luise R. (12. Klasse); beide reichten ihre Arbeiten bei der Volksbank in Südwestfalen ein.

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