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TV-Kritik: "Die Legende vom Einzeltäter - Rechter Terror in Europa" auf Arte
Organisierter Hass

Der Mord an Walter Lübcke ist nur einer in der Kette brutaler Gewalttaten. Sie richten sich gegen Menschen, die von Rechtsextremen zu Feinden erklärt werden.
  • Der Mord an Walter Lübcke ist nur einer in der Kette brutaler Gewalttaten. Sie richten sich gegen Menschen, die von Rechtsextremen zu Feinden erklärt werden.
  • Foto: HR/Arte
  • hochgeladen von Peter Barden (Redakteur)

fb Straßburg. Seit den Morden in Hanau ist die Debatte um Rechtsradikale und deren Netzwerke wieder aufgeflammt. „Die Legende vom Einzeltäter – Rechter Terror in Europa“ (Arte, Dienstag, 20.15 Uhr) untersuchte detailliert die Muster und Taten rechtsradikaler Täter in Europa, angefangen beim Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke. Dabei zeigte die Sendung die Motive und Hintergründe der Taten auf und legte besonderen Wert auf die Frage, ob die Täter wirklich Einzeltäter waren.
Unfassbares AusmaßJe länger der Streifen lief, desto unfassbarer wurde das Ausmaß der Rechtsradikalen- und Neonazi-Netzwerke in Europa. Der Gefahr des Terrors von rechts gewahr werden und sie vor allem in ihrem organisierten Bestehen zu begreifen, war das Ziel des Films.

fb Straßburg. Seit den Morden in Hanau ist die Debatte um Rechtsradikale und deren Netzwerke wieder aufgeflammt. „Die Legende vom Einzeltäter – Rechter Terror in Europa“ (Arte, Dienstag, 20.15 Uhr) untersuchte detailliert die Muster und Taten rechtsradikaler Täter in Europa, angefangen beim Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke. Dabei zeigte die Sendung die Motive und Hintergründe der Taten auf und legte besonderen Wert auf die Frage, ob die Täter wirklich Einzeltäter waren.

Unfassbares Ausmaß

Je länger der Streifen lief, desto unfassbarer wurde das Ausmaß der Rechtsradikalen- und Neonazi-Netzwerke in Europa. Der Gefahr des Terrors von rechts gewahr werden und sie vor allem in ihrem organisierten Bestehen zu begreifen, war das Ziel des Films. Schockierend, bestürzend, erschreckend waren die Schlüsse, die aus den Verbrechen gezogen werden konnten. Umso wichtiger, dass eine solche Aufarbeitung und Mahnung nicht im Nachtprogramm versinkt, sondern zur besten Sendezeit gezeigt wird.

Autor:

Redaktion Kultur

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